Hebammen

29. Juli 2012 22:31; Akt: 29.07.2012 22:37 Print

Geburtenstress statt Sommerferien

von Sophie Reinhardt - Es herrscht Hochsaison in den Berner Geburtskliniken. Im Salem-Spital müssen Hebammen auf ihre Ferien verzichten.

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Die Berner Geburtshäuser haben alle Hände voll zu tun. (Bild: Fotolia)

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In den Berner Geburtshäusern herrscht momentan Hochbetrieb: «Unsere Infrastruktur ist maximal ausgelastet, wir sind am Limit der Kapazität», sagt Daniel Freiburghaus, Direktor des Salem-Spitals. Darum müssen Pflegepersonal und Heb­ammen des Spitals nun Überstunden leisten, auf freie Tage verzichten oder die Sommerferien verschieben. «Nur so können wir die Betreuung noch sicherstellen», so Freiburghaus.

Auch im Berner Oberland haben Hebammen und Gynäkologen alle Hände voll zu tun: «Im Monat Juli hatten wir allein bis zum 26. insgesamt 23 Geburten», bestätigt Sandro Hügli, vom Spital Interlaken. Man könne nur spekulieren, wieso gerade jetzt mehr Kinder zur Welt kämen als im Rest des Jahres. «Es scheint, als hätten die Leute letzten Herbst vermehrt das Bedürfnis nach Wärme und Zweisamkeit verspürt», so Hügli mit einem Schmunzeln. Auch das Berner Inselspital bestätigt den Aufwärtstrend: «Seit Anfang Jahr verzeichnen wir eine ­konstante Zunahme der Geburten und sind gefordert. Diesen Ansturm spüren wir auch zurzeit», so Mediensprecher Markus Hächler.

Während man in der Region Bern noch alle Schwangeren unterbringen kann, sieht es in Zürich dramatischer aus. Wie der «Blick» berichtete, wurden im Zürcher Unispital Schwangere aus Platzmangel bereits ab­gewiesen.

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