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05. November 2012 11:02; Akt: 05.11.2012 11:03 Print
Bern zieht die Lehren aus dem Fall Kneubühl
Als 2010 in Biel der Rentner Peter Hans Kneubühl einen Polizisten schwer verletzte, stand die Berner Polizei in keinem guten Licht da. Jetzt will sie ihren Informationsaustausch verbessern.
Mängel beim Informationsfluss unter Behörden trugen dazu bei, dass 2010 in Biel der Rentner Peter Hans Kneubühl auf einen Polizisten schoss und diesen schwer verletzte. Nun legt der Kanton Bern seinen Angestellten ein Handbuch für besseren Informationsaustausch vor.
Der bernische Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektor Christoph Neuhaus sagte am Montag an einer Medienkonferenz in Bern, das Handbuch solle für die Angestellten eine unkomplizierte Hilfe bei Unsicherheiten sein. Gut 160 Seiten stark ist das Werk, dessen Empfehlungen laut Neuhaus Vorgaben des Datenschutzes einhalten.
Nicht durchgehend optimal gegenseitig informiert
Verfasst haben das Handbuch dieselben Fachleute, welche seinerzeit den Informationsfluss zwischen den Behörden im Fall Kneubühl untersuchten. Es handelt sich um die Juristen Ueli Friederich und Martin Buchli.
Sie hielten im Februar 2011 in ihrem Bericht zum Informationsaustausch im Fall Kneubühl fest, die Behörden hätten damals nicht durchgehend optimal gegenseitig informiert. Rechtliche Verfehlungen stellten sie aber keine fest.
(sda)
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Alle 14 Kommentare

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Ordnung brauct auch Härte
Die Polizei der CH kann von ihren US-Kollegen noch sehr viel lernen, was den Umgang mit renitenten Personen angeht. Dort wird EINMAL halt Polizei gerufen. Bleibt das ohne Wirkung, wird der Befehl mit allen Mitteln durchgesetzt. Das weiss jeder Bürger und verhält sich entsprechend. Dort hat die Polizei noch den Respekt der Bevölkerung, nicht wie in der CH. In den USA gibt es keine linken Krawallveranstaltungen oder eine Reitschule. Solche Randalzentren werden beim ersten mal nachhaltig geschlossen und die Täter für länger eingebuchtet. Das sollte sich die Behörde zu Herzen nehmen.
Kosten ...
Aber Dir ist schon klar dass 'länger eingebuchtet' nicht gerade ein Sonderangebot ist ? Und nachher weinst Du wegen der Steuerfuss-Erhöhung ...
Wildwest? Dead or Alive?
Ich bin zwar auch dafür, dass man (teilweise) etwas härter durchgreift. Z.B. bei den Fussball-Randalen, Kriminaltouristen und den Problemen im Asylbereich. Was aber der Fall Kneubühl mit der Reitschule zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Bei der Reitschule gibt es zwar wirklich (viel) Potenzial für Verbesserungen, aber ich glaube kaum, dass man mit Gewalt viel erreicht. AJZ in den 80ern lässt grüssen. Was die USA angeht: Wenn sie schon mal drüben gewesen wären (ich war es!), dann würden sie kaum so einen Stuss schreiben. Kriminalität ohne Ende und das obwohl jeder mit der Knarre rumläuft.
Bitte nicht so einseitig
Das führt dann dazu, dass Polizisten mit Maschinengewehrsalven empfangen werden und sich jeder Kleinkriminelle versucht den Weg frei zu schiessen. Nebenbei, es werden auch in den USA häufiger Personen freigesprochen die auf Polizisten geschossen haben, weil sie eben unzurechnungsfähig sind.
every picture tells a story:
ich bin gegen die todesstrafe...!
Fehlende Rechtsgrundlage
Ich stimme ihnen voll zu. Leider steht hier das Gesetz nicht hinter dem Polizisten...
Die Politik hat versagt.
Es sind die Politikvorsteher, welche die hohen Steuergagen kassieren, und Fehlentscheide treffen. Die kleinen Beamten müssen dafür herhalten.
Pesche
Alkohol wegnehmen und Buszetel verteilen können sie aber einen Rentner verfahter nicht.
@ Bieler
Sinnfreier Kommentar vom ersten bis zum letzten Buchstaben!
ich weiss...
..ob sie keine zeitungen lesen und/oder nicht tv gucken. aber der rentner, wie sie ihn so lapidar nennen, wurde verhaftet. ihr umfeld muss sie falsch informiert haben, wenn sie diese falschmeldung von da haben...
Biel brennt!
Und die Brandstifter in Biel endlich mal einbuchten können sie auch nicht. Dafür verbrennen sie in Biel aber gerne Steuergelder mit dem Helikopter und schauen auf jedem Balkon nach, ob alle Pflänzchen in den Töpfen auch wirklich legal sind.
@ Berner und Justizia
Klar die Polizei hat in mit hilfe eines Hundes am schluss gepackt aber schaut euch wie lange sie dafür brauchten.