34. Festivalausgabe

13. Juli 2017 12:06; Akt: 13.07.2017 12:06 Print

Fröhlicher und windiger Start ins Gurtenfestival

Zum ersten Mal ist das Gurten-Festival ausverkauft. Noch bis Samstag werden täglich 20'000 Besucher auf dem Berner Hausberg feiern und tanzen.

Impressionen vom 1. Festivaltag auf dem Güsche. (sda)
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«Ich freue mich auf die gute Atmosphäre auf dem Berg», sagt ein Festivalgänger in der Warteschleife zur Gurtenbahn. «Ich mache mich bereit für ganz viel Rumhüpfen», so eine andere Besucherin. Schon am Mittwochnachmittag hatte sich eine lange Warteschlange an der Talstation gebildet.

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Auch die Musik, der coole Ausblick und nicht zuletzt das Bier nannten viele Festivalgänger als Grund für einen Besuch auf dem Güsche. «Als Berner freue ich mich einfach grundsätzlich aufs Gurten», sagte ein junger Mann zur Nachrichtenagentur sda. Es sei wie ein grosses Familienfest, wo man immer jemanden Bekannten treffe.

Bunt gemischte Musik

Dass das Festival ausverkauft ist, dürfte nicht zuletzt dem bunt gemischten Line-Up zu verdanken sein. Unter den Gästen in der Schlange standen vor allem der Rapper Macklemore und die Indie-Rock-Band Imagine Dragons hoch im Kurs. «Ich habe gehört, die machen eine echt coole Live-Show», sagte eine Besucherin zu den Dragons.

Auch der DJ Fritz Kalkbrenner, Rapper Casper und die US-amerikanische Sängerin LP gehören zu den grossen Headlinern. Auch Fans von Schweizer Musik kommen nicht zu kurz: Züri West, Faber und Lo&Leduc spielen alle mit ihren neuen Alben im Gepäck.

Sogar das Wetter scheint in den nächsten Tagen mitzumachen. Es wird sonnig, teilweise etwas bewölkt, mit Temperaturen von bis zu 24 Grad. Weder Hitzewellen noch Regenschauer sind zu erwarten. Kurz zusammengefasst: Es ist perfektes Festivalwetter.

Beton gegen Terror

Die Einlassregeln bleiben wie gehabt. Erlaubt sind ein kleiner Rucksack oder Tasche und drei Liter Getränke in Pet-Flaschen oder Getränkekartons pro Person. «Das Sicherheitskonzept ist von der Kantonspolizei abgesegnet», sagte Sprecher Simon Haldemann. Die Organisatoren seien wegen allfälliger Terrorgefahr in engem Kontakt mit der Berner Polizei – grosse Betonklötze sollen verhindern, dass Fahrzeuge in die Menschenmassen gesteuert werden können.

Das Depot für Getränke und Essen können die Festival-Gäste dieses Jahr der Heiteren Fahne spenden. Die Non-Profit-Organisation veranstaltet in der ehemaligen Brauereiwirtschaft in der Nähe der Gurten-Talstation in Wabern Anlässe und Projekte unter anderem für Menschen mit Behinderungen und Migrationshintergrund.

«Gugus Gurte» als Alternative

Die Spende will die Heitere Fahne direkt an «besondere Menschen und Orte, die unser aller Leben bereichern» weitergeben. Die Organisation denkt dabei etwa an die netteste Verkäuferin in der Migros oder den verrücktesten pensionierten Geschichtenerzähler des Quartiers. Vorschläge für einen Gewinner werden übers Internet und direkt am Festival entgegengenommen.

Wer kein Ticket mehr für das Gurtenfestival ergattern konnte, hat vom 12. bis 15. Juli trotzdem allen Grund zum Feiern. Wie jedes Jahr findet in der Heiteren Fahne als Ergänzung oder Alternative zum Festival die viertägige Party «Gugus Gurte» statt.

(stm/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • beätu am 13.07.2017 18:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein BRAVO an die Organisatoren!

    Mich stören wieder dies drei Typen, ( ein Nordafrikaner und die zwei Schwarzafrikaner) welche bei der BEKB einem immer anrempeln. Dazu der Typ, welcher am Morgen bis in den frühen Nachmittag Unterschriften für eine Wasserinitiative sammelt! Doch im Allgemeinen spüre ich jedes Jahr, dass das Festival punkto Sicherheit und Ordnung besser wird!

  • Franziska Walther am 13.07.2017 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte etwas aufräumen

    Liebe Festivalbesucher. Ich hoffe, dass es nach diesem Festival nicht aussieht wie nach einem Bombenanschlag. Nehmt euren Abfall bitte zusammen und räumt eure Zelte auf. Meine Kollegin, die beim aufräumen mithilft freut sich wenn es nicht allzu chaotisch aussieht

  • Expat am 13.07.2017 14:10 Report Diesen Beitrag melden

    Etwas härter bitte ...

    Von wegen Terrorgefahr, hätten wir die harten Panzersperren erhalten sollen ... aber toll alles sicher bis auf den traurigen Zugunfall ... alles kann man nicht abdecken... Musikalisch vermisse ich auch etwas härtere Gangart z.B. Eluveitie ... gäbe noch etwas Metal-Folk zum sonstigen Getüte ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • beätu am 13.07.2017 18:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein BRAVO an die Organisatoren!

    Mich stören wieder dies drei Typen, ( ein Nordafrikaner und die zwei Schwarzafrikaner) welche bei der BEKB einem immer anrempeln. Dazu der Typ, welcher am Morgen bis in den frühen Nachmittag Unterschriften für eine Wasserinitiative sammelt! Doch im Allgemeinen spüre ich jedes Jahr, dass das Festival punkto Sicherheit und Ordnung besser wird!

  • Berner am 13.07.2017 16:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umfrage

    Für was ist die Umfrage besuchen Sie das Gurten Festival???

  • Franziska Walther am 13.07.2017 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte etwas aufräumen

    Liebe Festivalbesucher. Ich hoffe, dass es nach diesem Festival nicht aussieht wie nach einem Bombenanschlag. Nehmt euren Abfall bitte zusammen und räumt eure Zelte auf. Meine Kollegin, die beim aufräumen mithilft freut sich wenn es nicht allzu chaotisch aussieht

  • Expat am 13.07.2017 14:10 Report Diesen Beitrag melden

    Etwas härter bitte ...

    Von wegen Terrorgefahr, hätten wir die harten Panzersperren erhalten sollen ... aber toll alles sicher bis auf den traurigen Zugunfall ... alles kann man nicht abdecken... Musikalisch vermisse ich auch etwas härtere Gangart z.B. Eluveitie ... gäbe noch etwas Metal-Folk zum sonstigen Getüte ...