Kohlenmonoxid

08. Februar 2012 22:50; Akt: 08.02.2012 22:24 Print

Vergiftung wegen zugefrorenem Kamin

von Lukas Nef - Diese Woche kam es zu fünf Vergiftungen mit Kohlenmonoxid (CO). Schuld daran sind die wegen der Kälte zugefrorenen Kamine und Abgasanlagen oder überstrapazierte Heizungen.

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Wenn Kamine zufrieren, steigt die Gefahr einer CO-Vergiftung. (Bild: Fotolia)

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Ein wegen Eis verstopfter Kamin hat in der Nacht auf gestern in einem Mehrfamilienhaus in Langenthal zu einer Freisetzung von Kohlenmonoxid (CO) geführt. Das CO hatte sich unbemerkt im Haus verbreitet. Darauf klagten zwei Erwachsene und ein Kind über körperliche Beschwerden und mussten wegen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ins Spital. Tags zuvor war ein 43-jähriger Mann in Rossinière VD an den Folgen einer CO-Vergiftung in seinem Chalet gestorben. In Polen und Deutschland sind über 300 Personen wegen Vergiftungsfällen gestorben – trotz Warnung der Behörden, die Lüftungsanlagen auf Lecks zu überprüfen.

Auch in der Schweiz ist Vorsicht geboten: «Insbesondere wenn eine einwandige Abgasanlage an Fassaden zufriert, kann es gefährlich werden», sagt Thomas Fritschi von der Schweizerischen Kamin- und Abgasanlagenvereinigung SKAV. Bei Vereisungen in den Abgasanlagen oder Störabschaltungen der Heizaggregate sollte man unverzüglich einen Fachmann kontaktieren, rät Fritschi. Laut Hugo Kupferschmidt, Direktor des Tox-Zentrums in ­Zürich, ist das Kohlenmonoxid besonders perfid: «Das Gas ist völlig geruch- und farblos und man ist ihm schutzlos ausge­liefert.» Die einzigen Präventionsmassnahmen seien CO-Detektoren in der Wohnung oder im Heizraum sowie eine regelmässige Wartung der Heizung.

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