Cup-Hit

14. November 2012 23:46; Akt: 14.11.2012 17:53 Print

«Wir wollen keine Hooligans im Liebefeld»

von Adrian Müller - Beim FC Köniz herrscht vor dem Cup-Hit gegen den FC ZürichVorfreude – aber man hat auch Bedenken.

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Ex-YB-Torhüter und Köniz-Trainer Benno Pulver freut sich auf den FCZ. (Bild: meo)

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«Wir wollen den Cup-Match gegen Zürich unbedingt im Liebefeld austragen und nicht ins Wankdorf ausweichen», sagt Bernhard Pulver, Trainer und Sportchef beim FC Köniz. Seit sich das mit etlichen YB-Oldstars wie Carlos Varela oder Roman Friedli gespickte Erstliga-Team des FC ­Köniz erstmals für das Achtelfinale des Schweizer Cups qualifiziert hat, laufen die Vorbereitungen für den Cup-Kracher am 9. Dezember auf Hochtouren.

Das ­Problem: Statt wie gewöhnlich wenige hundert Zuschauer werden bis zu 3000 Leute auf dem Sportplatz Hessgut erwartet – darunter einige hundert FCZ-Fans. In der Vergangenheit lieferten sich FCZ-Angänger mehrmals Scharmützel mit verfeindeten YB-Fans. «Wir wollen keine Hooligans im Liebefeld», sagt der Könizer Gemeindepräsident Luc Mentha (SP). Der Klub erarbeitet nun mit Gemeinde und Polizei ein Sicherheitskonzept. Da dürften auch die Kosten zur Sprache kommen.

Aus Erfahrungen gelernt

Zum Vergleich: Beim Cup-Match SV Muttenz gegen YB vom letzten Sonntag kostete allein der Polizeieinsatz 150 000 Franken. Pulver: «Sicherheit hat für uns Priorität. Aber wir hoffen auf ein grosses Volksfest.» Bei der Organisation greife man auf die Erfahrungen aus dem MLG-Cup zurück, als im Juli etwa 1860 München im Hessgut auflief.

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