Stadt Bern

22. November 2016 12:57; Akt: 22.11.2016 12:57 Print

Können Berner bald auf kleiner Schanze eislaufen?

Gemeinderat Reto Nause will das «Adventserlebnis Bern» verbessern. Er denkt über eine neue Weihnachtsbeleuchtung und eine Eisbahn auf der Schanze nach.

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Berns Gemeinderat Reto Nause ist in Weihnachtsstimmung: Er will das «gesamte Adventserlebnis Bern» neu organisieren. Über verschiedene Erneuerungen in der Berner Innenstadt werde aktuell diskutiert. So bringt der CVP-Politiker etwa eine zusätzliche Eislauffläche auf der kleinen Schanze ins Gespräch. Diese sei aber eine «grosse Kiste», die Zeit und erhebliche Mittel erforderte, so Nause gegenüber der Zeitung «der Bund».

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Neue Berner Weihnachtsdeko im Gespräch

Zuerst möchte der Energiedirektor aber die Festtagsdeko in der Berner Innenstadt neu konzipieren. Deren Finanzierung sorgt derzeit nämlich für Zwist. Aktuell sind fast ausschliesslich die Organisation Bern City und der Altstadt-Leist dafür zuständig, dass die Bundesstadt in der Weihnachtszeit glänzt und strahlt. Hierfür müssen sie jährlich einen Betrag im sechsstelligen Bereich sammeln. Bis anhin half ihnen Energie Wasser Bern mit einem namhaften Betrag aus der Patsche – dieser Sponsoring-Vertrag der EWB gilt jedoch nur noch für diese Saison.

So soll sich künftig die Stadt Bern, die bisher nur mit einem Kleinstbetrag am Glitzermeer beisteuerte, mehr beteiligen. Laut dem zuständigen Gemeinderat Reto Nause fasse man vonseiten der Stadt nun eine Erneuerung der gesamten Beleuchtung ins Auge. Mit einer modernisierten Beleuchtung auf Kosten der Stadt will er zudem dafür sorgen, dass die romantischen Lichter weniger Strom fressen.


(miw)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Eisbärin am 22.11.2016 13:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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    Die Eisbahn auf dem Bundesplatz ist genial und wird mit viel Engagement von Privaten betrieben. Damals war die Politik nicht fähig diese Eisbahn zu realisieren. Jetzt gleich nebenan eine städtische Eisbahn ins Auge zu fassen ist nicht ganz fair.

  • Laura Stern am 22.11.2016 15:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht auf dem

    Waisenhausplatz? Neben dem Weihnacjtsmarkt gelegen und vor dem Polizeiposten... perfekt ;)

  • K.Knechtbühl am 22.11.2016 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherheit in der Stadt erhöhen.

    Ich finde es nötiger, in die Sicherheit der Stadtbevölkerung zu investieren, denn diese nimmt in beängstigender Weise ab.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Gerber am 24.11.2016 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    Ökonomische und ökologisch Alternative

    Es gibt heute auch Kostengünstige und umweltschonende Varianten. Zum Beispiel die ökologischen Eisfelder der Luzerner Firma Glice® die kein Wasser und Strom brauchen und den Standard von Profis erfüllt. Hier können die Leser mehr darüber erfahren: sehr spannend!

    • R. Huwiler am 25.11.2016 15:24 Report Diesen Beitrag melden

      Milandia Eisfeld

      Ja eine solche Kunststoffeisbahn von Glice habe ich gerade in der Milandia am Greifensee gesehen und die Leute waren begeistert. Es ist unglaublich welche technologischen Errungenschaften es gibt.

    einklappen einklappen
  • Berner am 22.11.2016 22:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht mit Steuergeldern

    Alles schöne Ideen aber nicht Sache des Steuerzahlers. Die Aufgabe der Stadt ist es unbürokratisch die nötigen Bewilligungen zu erteilen und das kantonale Statthalterdiktat zurückzubinden. Es gibt genügend private Projekte die realisiert werden möchten.

  • Rz am 22.11.2016 21:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Dieses Geld kann man auch besser anlegen... und ehrlich, da will man energie sparen etc. und dann so ne furzidee... na ja, hauptsache man soart bei bildung und naturschutz...

  • Ursi am 22.11.2016 20:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Umweltschutz

    Bei plus 10C eine Eisbahn betreiben. Das ist doch gegen jede Grüne Vernunft. Oder gilt das nur für die anderen?

  • Linksaussen am 22.11.2016 19:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    «Erlebnis»?

    Das Adventserlebnis hat in Bern schon lange begonnen. Zuerst in den Läden, dann im Briefkasten. Und in der unteren Altstadt wurde die Weihnachtsbeleuchtumg bereits Mitte November angebracht. Mit dem Resultat, dass man in der Adventszeit so abgestumpft ist von diesem ganzen Brimborium, dass man nur noch drauf hofft, dass es möglichst schnell vorüber sein werde.