Neuengasse-Aufgang

12. November 2012 10:52; Akt: 12.11.2012 10:58 Print

Kampf gegen die «Cabrio-Treppe»

von Markus Ehinger - Das Dach des Neuengass-Aufgangs ist weg. Stadtrat Mario Imhof fordert jetzt einen Mini- Baldachin als Regenschutz.

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Ohne Dach: So soll der Neuengass-Aufgang ab Mai 2013 aussehen. (Bild: ZVG)

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Täglich benutzen Tausende Leute die Treppe und die Rolltreppe zwischen Bahnhof und Neuengasse. Doch das alte Dach, das Passanten vor Regen und Schnee schützte, wurde jetzt abmontiert, statt saniert. Die Stadt gestaltet den Aufgang bis Ende Mai 2013 neu – ohne Dach: Die Achse Neuengasse – Bahnhof soll durch kein Bauwerk gestört werden.

Stadtrat Mario Imhof (FDP) kämpft gegen die «Cabrio-Treppe». In einem Vorstoss fordert er jetzt zusammen mit Alexander Feuz (FDP) den Gemeinderat auf, die Planung für ein neues Dach in Auftrag zu geben. «Was mit dem Baldachin auf dem Bahnhofplatz möglich war, sollte auch beim Neuengass-Aufgang realisierbar sein», sagt Imhof. Er bemängelt, dass bei nasser oder vereister Treppe die Risiken für Passanten sehr gross seien.

BfU hat Aufgang untersucht

Deshalb wurde die Stadt vom Regierungsstatthalter verpflichtet, die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) beizuziehen. Laut Fernand Raval, Leiter der städtischen Liegenschaftsverwaltung, haben zwei BfU-Experten das Projekt unter die Lupe genommen: «Es ging unter anderem um die Handläufe, das Gefälle der Tritt­stufen und die Beleuchtungssituation beim Wegfall der Dachlampen.» Das Resultat: Mit baulichen Massnahmen ist die Sicherheit auch ohne Dach gewährleistet.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Stef am 15.11.2012 20:35 Report Diesen Beitrag melden

    RBS Rampe

    Das ganze Wasser auf der Treppe wenn es mal richtig Regnet geht dann sicher Richtung Aufgang RBS weil die Abläufe sicher viel zu klein sind. Dann kann man nur noch sagen viel Spass wegen der Ästetik der Achse tja

  • chlöisi am 14.11.2012 23:34 Report Diesen Beitrag melden

    arbeiten statt jammern

    vielleicht bezahlt uns armen Bernern,Zug etwas zb eine Schirmmütze

  • Martin Lerch am 14.11.2012 21:46 Report Diesen Beitrag melden

    Denkmalschutz.

    Es geht nur noch um Äusserlichkeiten, darum eine gute Falle zu machen und meistens ist der Denkmalschützer, der im Hintergrund den Löffen macht. Das Wohl der Bewohner und Passanten ist egal. Hauptsache es sieht "gut" aus -- fragt sich noch, nach wessen Geschmack. Die Zeiten, als die Stadtregierung für ihre Bewohner da war und nicht umgekehrt, sind endgültig vorbei.

  • Samy Stalder am 12.11.2012 19:46 Report Diesen Beitrag melden

    Und sonst?

    Zum Glück haben wir in Bern sonst keine Probleme ausser dieses kleine Dach beim Bahnhof. Wenn alle Politiker zusammenarbeiten finden wir eine Lösung. Oder wir sollten gleich eine Volksabstimmung machen! Oder noch besser, eine Partei könnte dieses Dach zum nächsten Wahlkampfthema machen!

    • Chris am 13.11.2012 15:25 Report Diesen Beitrag melden

      Dach ist nötig

      Es muss nur einmal reinschneien und gefrieren. Wenn Sie dann ausrutschen und sich verletzen gehören Sie zu den ersten, die ein Dach über der Treppe fordern

    einklappen einklappen
  • Daniel am 12.11.2012 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn hoch 3

    Ich frage mich wirklich wo die BFU und die Gestallter des Aufganges ihre Augen haben. Das sieht nun jeder, dass im Winter die Treppen ohne grösseren Mehraufwand gefährlicher werden. Der Schnee gefriert. Es muss Salz gestreut werden. Schneematsch ist nicht weniger rutschig. Muss also immer wieder gereinigt werden. Freien Blick auf den Bahnhof. So einen schwachsinn kann auch nur einem Beamten in den Sinn kommen der ganz bestimmt diesen Aufgang nie benützt. Ich hoffe, dass die Planer jeden morgen im Winter da stehen und die Treppe reinigen!

    • Advocatus Diaboli am 13.11.2012 08:39 Report Diesen Beitrag melden

      weltfremd

      Einverstanden, ausser dass es sich nicht um Beamte handeln kann, den die BfU ist eine Stiftung. Aber die Formulierung "Die Achse Neuengasse Bahnhof soll durch kein Bauwerk gestört werden." kann nur von einem schöngeistigen Planer stammen, der die Ästethik vor den Menschen und den Nutzen stellt. Diese Beispiele häufen sich in unserer Wohlstandsgesellschaft immer mehr.

    • kiki am 13.11.2012 10:20 Report Diesen Beitrag melden

      genau

      leider denkten die BFU nicht weit genug. Vor lauter "Kleinigkeiten" das Ganze aus den Augen verlieren. So ist es auch in unserer Politik. Das was auf der Hand liegt wird oft nicht gesehen.

    • Michel am 13.11.2012 14:38 Report Diesen Beitrag melden

      ...und nicht das erste Mal in Bern

      Bereits jetzt kann man beobachten, wie bei der linken Treppe unter dem Baldachin beim Loeb jedes Jahr im Winter Menschen ausrutschen und umfallen. Oder sollte man die Bauherren in Bern daran erinnern, dass der freigelegte Stadtbach in der unteren Altstadt zu verschiedenen Unfällen geführt hat, dass dann plötzlich Schutzpfeiler und Abdeckungen nötig wurden?

    einklappen einklappen
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