Jungfraujoch

31. August 2016 09:37; Akt: 31.08.2016 13:15 Print

Vermisster Speedflyer (28) tot geborgen

Ende März startete der Amerikaner Harrison Fast zu einem Flug vom Jungfraujoch und wurde seither vermisst. Nun wurde seine Leiche gefunden.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Die Familie von Harrison Fast ist erleichtert, aber zugleich sehr traurig, mitteilen zu müssen, dass seine sterblichen Überreste am Donnerstag, 25. August 2016, beim Jungfraujoch gefunden wurden.» Diesen Post veröffentlichte die Familie auf der Facebook-Seite «A Tribute to Harrison Fast».

Der 28-jährige Amerikaner war Ende März vom Jungfraujoch zu einem Speedflying-Flug gestartet – kam aber nie beim vereinbarten Landeplatz an. Die Familie suchte während Tagen mit Helikoptern und Drohnen den Gletscher und die umliegenden Täler nach ihm ab.

Vater reist nun nach Lauterbrunnen

Letzten Donnerstag kam es in der Eigerregion zu einer Suchaktion nach einem 29-jährigen tschechischen Wanderer, der kurz nach 19 Uhr nur noch tot geborgen werden konnte. Die Crew der Air Glaciers entdeckte bei der Suche etwa zeitgleich eine weitere leblose Person, wie die Kantonspolizei Bern mitteilt. Diese befand sich im Bereich einer frischen Abbruchstelle im Guggigletscher unterhalb des Jungfraujochs. Ein DNA-Test bestätigte, dass es sich dabei um Harrison Fast handelt.

Der Vater wird nun nächste Woche nach Lauterbrunnen reisen, um die Leiche seines Sohnes und seine Habseligkeiten nach Hause zu bringen. Die gesamte Familie plant, nächsten Sommer nach Lauterbrunnen zu reisen, um Harrison zu ehren.

(kaf)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ried Winkel am 31.08.2016 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Super Hobby muss ich schon sagen

    Viel egoistischer kann man sich nicht mehr verhalten. Dieser Typ setzt sein Leben aufs Spiel nur um ein bisschen herunter zu springen. Absolut null Mitleid mit solchen Menschen. Manche kriegen einfach nie genug.

    einklappen einklappen
  • Nino am 31.08.2016 11:17 Report Diesen Beitrag melden

    Live Fast, Die Fast...

    ... und Fast hätte Harrison noch die Kurve gekriegt!

  • Thomas am 31.08.2016 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso alleine unterwegs?

    man sollte solche Unterfangen nie ohne eine Begleitung machen. Dieser hätte sicherlich mitbekommen wenn es passiert wäre. Ev. hätte man ihn dann gezielt retten können.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ried Winkel am 31.08.2016 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Super Hobby muss ich schon sagen

    Viel egoistischer kann man sich nicht mehr verhalten. Dieser Typ setzt sein Leben aufs Spiel nur um ein bisschen herunter zu springen. Absolut null Mitleid mit solchen Menschen. Manche kriegen einfach nie genug.

    • Flesh am 31.08.2016 12:10 Report Diesen Beitrag melden

      Mitleid

      Mitleid wollen solche Menschen auch gar nicht von Dir. Mitleid wollen eher die Menschen, die irgendwo ab 30 zwar noch auf Erden wandeln bis sie alt und grau sind, aber eigentlich schon lange tot sind...respektive gar nie wirklich gelebt haben: Tote Roboter, starre Charaktere, die nicht ansatzweise die vielen Farben des Lebens spüren, fühlen oder sehen können... Vor dem Ende zählt was man alles erleben durfte, wie vielseitig und bereichernd das Leben war - nicht wieviele Jahre man irgendwie hinter sich brachte.

    • Leben geniessen am 31.08.2016 12:46 Report Diesen Beitrag melden

      @Flesh

      Ich habe eher Mitleid mit den Menschen die ihr Leben aufs Spiel setzen müssen um "gelebt zu haben"! Ich hab die 30 längst überschritten aber Lebe immernoch ein sehr lebenswertes und aufregendes Leben, ganz ohne unverhältnismässiges Risiko!

    einklappen einklappen
  • Nino am 31.08.2016 11:17 Report Diesen Beitrag melden

    Live Fast, Die Fast...

    ... und Fast hätte Harrison noch die Kurve gekriegt!

  • Thomas am 31.08.2016 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso alleine unterwegs?

    man sollte solche Unterfangen nie ohne eine Begleitung machen. Dieser hätte sicherlich mitbekommen wenn es passiert wäre. Ev. hätte man ihn dann gezielt retten können.

    • G. Huber am 31.08.2016 10:20 Report Diesen Beitrag melden

      wieso lesen wenn man fragen kann

      Mal den Namen in die Suchbox eintragen, die älteren Artikel lesen und die Frage ist beantwortet........

    • GaGarage am 31.08.2016 10:34 Report Diesen Beitrag melden

      Besserwisser

      @Thomas: Schade, dass es in solchen Fällen immer Besserwisser geben muss, statt der Familie sein Mitgefühl auszudrücken und den Suchtrupps zu danken, dass er immerhin gefunden wurde. Im übrigen und wie G. Huber schon schreibt: soweit ich mich erinnere war er in einer Gruppe unterwegs. Er dürfte direkt beim Absturz oder kurz danach gestorben sein, die Gruppe hatte also keinen Einfluss darauf. Auch nicht darauf, dass er länger nicht aufgefunden wurde, schliesslich merkte man sein Fehlen erst nach der Landung.

    • Z.Z. am 31.08.2016 12:13 Report Diesen Beitrag melden

      @Besserwisser

      Warum Leute korrigieren (will nicht den Thomas in Schutz nehmen), statt der Familie sein Mitgefühl auszudrücken und den Suchtrupps zu danken, dass er immerhin gefunden wurde?? Touché?

    einklappen einklappen