Ungeheure Tiere

08. August 2017 16:41; Akt: 08.08.2017 17:17 Print

Beim Baden im Fluss sind wir nicht alleine

Ein knapp 2 Meter grosser Wels wurde kürzlich aus der Aare gefischt – auch sonst kreucht und fleucht einiges Getier im Fluss. Zum Beispiel Riesen-Aale – oder Pelikane.

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Völlig überrascht war ein Berner Fischerpäärchen, als es einen 1.95 Meter grossen Riesen-Wels an der Angel hatte. Im Wasser tummeln sich in der Aare indes noch manch andere Tiere, die mancher Schwimmer dort wohl nicht vermuten würden – und auch nicht unbedingt gerne antreffen würde: «Neben kleinen Fischen wie Bachforellen und Flussbarschen könnte auch mal ein Aal oder Hecht an uns vorbeischwimmen», weiss Andreas Hofer, Fischer und Tierpfleger im Tierpark Dälhölzli.

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Aale übrigens können ebenfalls stattlich gross werden: Zuweilen werden aus dem Fluss Exemplare gefischt, die einen Meter lang sind und rund 2 Kilo wiegen, wie ein Eintrag auf Petri-heil.ch zeigt.

«Krebse könnten Schwimmer zwacken»

«Aber nicht nur Fische leben in der Aare, auch Wasserkrebse sind keine Seltenheit», so Hofer. Raphael Krieg von der Koordinationsstelle für Flusskrebse versichert jedoch: «Flusskrebse sind nachtaktive Tiere und leben tagsüber sehr versteckt. Die Wahrscheinlichkeit, einen Krebs beim Schwimmen in der Aare anzutreffen, ist also eher gering.» Wer trotzdem einmal einem Flusskrebs begegnet, soll hält lieber Abstand, denn: «Fühlen sich die Krebse gestört, können sie durchaus mal zuzwacken», so Krieg.

Auch Reptilien schätzen die Aare

Auch am Ufer der Aare bleibt man von tierischen Begegnungen nicht verschont. Dort wurden schon Ringelnattern gesichtet.

Schwimmen mit Biber, Fischotter und Pelikan

Seit einigen Jahren zählt auch einer der flauschigeren Tiere wieder zu den Anwohnern des Berner Gewässers. Wer einen Biber antreffen möchte, für den lohnt sich ein Spaziergang an die Aare am frühen Morgen. Und auch Fischotterfamilien wurden in der Aare schon mit Fotofallen nachgewiesen.

Und einmal hatte es sogar Pelikane in der Aare: Diese waren aus dem Tierpark Dälhölzli ausgebüxt und mussten aus der Aare gefischt werden.


(nla)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mani Motz am 08.08.2017 16:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mehr als gedacht

    Eigentlich schön, dass es in unserer Zivilisation immer noch eine so grosse Artenvielfalt gibt.

  • Alexander_E am 08.08.2017 16:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Angsthase

    Sehr interessant dieser 2m Fischchen :D Da würd ich ziemlich Panik kriegen.

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  • Tom Donald am 08.08.2017 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    Schüttel

    Quallen sind für mich die schlimmste Vorstellung im Meer.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Cs am 25.08.2017 08:42 Report Diesen Beitrag melden

    Sana=unnütz

    Sana kurs ist ja gut und recht. Aus meiner sicht aber reine geldmacherei. Zuviel theorie die nichts nützt und zuwenig/gar keine praxis,....aber wie man fische richtig behandelt (von der angel nimmt, anfasst, tötet usw ) lernt man nicht.

  • Andy am 09.08.2017 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    Fauna

    OMG im Fluss hat es noch andere Tiere? Das ist ja unglaublich. Schade, dass es solche Artikel braucht, um die Menschen darauf zu sensibilisieren. Der Mensch driftet immer mehr von der Natur ab und erschrickt, wenn er erfährt, dass in einem Fluss noch andere Tiere leben, oder es wird ein riesen Drama gemacht, wenn im Mittelmeer ein Haifisch gesehen wird.

  • Amina123 am 09.08.2017 06:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fischers fritz

    das ist nun wirklich nichts neues...ganz normal,dass seen und flüsse von tieren beheimatet sind,was auch gut ist so.wer mühe damit hat,soll in die badi;)

  • Anne-Gret Müller am 09.08.2017 05:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tiere hat es überall und das ist gut so

    Hört doch bitte damit auf, diese Lebewesen in unseren Flüssen so hochzuschaukeln. Ausser ihr möchtet, dass schlussendlich niemand mehr baden geht. Im Meer schwimmt man ja auch unbewusst mit Haien, Deflfinen und haufenweise Fischen.

  • Irina am 09.08.2017 05:27 Report Diesen Beitrag melden

    Und die Kinder?

    Und niemand tut was dagegen? In was für einer Welt leben wir? Ich bin schockiert. Niemand denkt an die Kinder!

    • Wolfgang L. am 09.08.2017 07:49 Report Diesen Beitrag melden

      Bin damit aufgewachsen

      Liebe Irina - wie erklären sie nur Ihren völlig unqualifizierten verbalen Ausbruch? In was für einer Welt leben wir? Ich bin schockiert ... Mensch Frau - so etwas nennt man Natur. Wir (Jg'62) sind damit aufgewachsen, wir haben die Fische gefangen - ab und zu mit der Hand - und am Lagerfeuerchen gebraten und gegessen. Da muss ich mich fragen in was für einer klinisch sauberen Industriewelt sind Sie aufgewachsen. Aha - Fische kennen Sie nur als Fischstäbchen aus der Migros, Hühnerfleisch nur als Filet und der grösste Schmutz bei Ihnen zu Hause fabriziert die Katze

    • Franki am 09.08.2017 12:32 Report Diesen Beitrag melden

      Was?

      Niemand tut was gegen wen? Gegen die Tiere in und um die Aare? Da soll auch niemand was dagegen unternehmen. Die Tiere gehören genau so in diese Welt!!

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