Bronzestatue in Bern

24. August 2017 14:16; Akt: 25.08.2017 12:28 Print

Auf ein Selfie mit Albert Einstein

Gleich an drei Standorten sitzt Albert Einstein und wartet auf fotofreudige Touristen. Damit will sich Bern als Einstein-Stadt etablieren.

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Albert Einstein lebte in jungen Jahren in Bern. Mehrere Bronze-Statuen sollen nun die Touristen daran erinnern. (Bild: Bern Tourismus)

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Obwohl der weltberühmte Physiker Albert Einstein seit mehr als 60 Jahren tot ist, kann man in der Stadt Bern ab sofort ganz einfach ein Selfie mit ihm schiessen. Möglich machen das neue Sitzbänke, auf denen Einstein als Bronzefigur sitzt.

«Die Sitzbänke sollen als ‹Picture Point› dienen und Bern mit Bildern in die Welt hinaustragen», sagte Michael P. Keller, der interimistische Direktor von Bern Tourismus, am Donnerstag bei der Einweihung der Einstein-Bänke. Diese befinden sich vor dem Hauptgebäude der Universität, im Rosengarten und beim Bärenpark. Eine weitere Bank wird kommende Woche vor dem Bernischen Historischen Museum aufgestellt. Die Figuren zeigen den Nobelpreisträger in seinen jungen Jahren, als er in Bern lebte.

Neuer Einstein-Rundgang

Finanziert wurden die Bänke durch die Universität Bern, die Kulturstiftung der Gebäudeversicherung des Kantons sowie die Immobiliengesellschaft Altes Tramdepot. Bern Tourismus hatte die Aufstellung der Bänke schon Mitte Juni an der Versammlung des Vereins Bern Tourismus angekündigt. Man wolle die Stadt Bern vermehrt als Einstein-Stadt vermarkten, hiess es damals. Denn das Universalgenie sei weltweit bekannt.

Bern Tourismus wird ab September neu auch einen Einstein-Rundgang anbieten. Dieser führt vorbei an Einsteins Lieblingsplätzen und gibt Einblick in sein Leben in Bern. In der Bundesstadt arbeitete der Physiker von 1902 bis 1909.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bärner am 24.08.2017 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Must-have?

    Einsteins Frisur im Alter wäre wohl eine zu grosse Herausforderung gewesen für den Bronzeplastiker. Vermutlich muss man jedem erklären wer da neben einem auf dem Selfie sitzt. Schauen wir mal ob es ein Muss wird, ein solches Selfie zu haben.

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  • Globetrotter am 24.08.2017 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Einsteinkopf im Zürich am Seebecken

    Schön wäre ein begehbare überlebensgrosser Einsteinkopf in Zürich am Seebecken und beim hineingehen kann man als Tourist auf seine Ideen treffen (z.B. QRCodes die man einsammeln kann und sich das Ganze später erklären lassen kann. (Natürlich etwas grösser als der Kopf der bei der Swiss Life am See steht)

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  • carmen diaz am 24.08.2017 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    da war mal kurz...

    ...ein gastarbeiter in der schweiz und schon bekommt er ein denkmal? hoffe nicht, dass jetzt alle eines bekommen die mal hier einen job hatten und dann das land wieder verlassen haben. denn dann brauchts ganz schön viele sitzbänke...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • carmen diaz am 24.08.2017 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    da war mal kurz...

    ...ein gastarbeiter in der schweiz und schon bekommt er ein denkmal? hoffe nicht, dass jetzt alle eines bekommen die mal hier einen job hatten und dann das land wieder verlassen haben. denn dann brauchts ganz schön viele sitzbänke...

    • Übertrieben am 25.08.2017 08:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @carmen diaz

      In der Schweiz? Einstein ging in Zürich zur Schule.

    • PeteZahad am 25.08.2017 08:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @carmen diaz

      Einstein war ab 1895 in der Schweiz und erhielt 1901 die Schweizer Staatsangehörigkeit. Er entwickelte immerhin die Relativitätstheorie während seiner Zeit in Bern. "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" erschien 1905.

    • PeteZahad am 25.08.2017 08:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Übertrieben

      Die Maturität machte er im Aargau. In Zürich studierte er.

    • S. Schweizer am 25.08.2017 09:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @carmen diaz

      Und immerhin hat er in Bern seine bekannte Relativitätstheorie ausarbeitet!

    • B. Trunken am 25.08.2017 11:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Übertrieben

      Stimmt, Zürich gehört ja nicht mehr zur Schweiz

    • Peter Vogler am 28.08.2017 18:15 Report Diesen Beitrag melden

      Einstein hielt an der ETH Gastvorlesunge

      @PeteZahad.In Zürich hatte Einstein nicht nur studiert,sondern an der ETH Gastvortäge gehalten.Einer seiner Schüler/Hörer an der ETH war der Glarner Fritz Zwicky der später mit Einstein befreundet war,als Zwicky in Pasadena (Kalifornien) lebte.Einstein hatte seinen deutschen Pass abgegeben,als er von der Machtergreifung Hitlers erfuhr.

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  • Bärner am 24.08.2017 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Must-have?

    Einsteins Frisur im Alter wäre wohl eine zu grosse Herausforderung gewesen für den Bronzeplastiker. Vermutlich muss man jedem erklären wer da neben einem auf dem Selfie sitzt. Schauen wir mal ob es ein Muss wird, ein solches Selfie zu haben.

    • Ou Bärner am 25.08.2017 08:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Bärner

      Ich hätte auch lieber den Einstein mit dem wirren Haar gehabt. Trotzdem werde ich beim nächsten Mal im Rosengarten ein Föteli mit ihm machen. Vielleicht verstehe ich dann sein Denken ;-)

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  • Globetrotter am 24.08.2017 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Einsteinkopf im Zürich am Seebecken

    Schön wäre ein begehbare überlebensgrosser Einsteinkopf in Zürich am Seebecken und beim hineingehen kann man als Tourist auf seine Ideen treffen (z.B. QRCodes die man einsammeln kann und sich das Ganze später erklären lassen kann. (Natürlich etwas grösser als der Kopf der bei der Swiss Life am See steht)

    • Linda am 24.08.2017 16:27 Report Diesen Beitrag melden

      1Stein

      Da würde sich der Albert im Grabe umdrehen, wenn er sieht, zu was er verkommen ist: Ein Selfie-Must-Have...

    • Denis am 25.08.2017 08:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Linda

      Ob es so wäre? Dazu müsste man ihn fragen um es zu wissen. Lustig wie Menschen bestimmen, was andere denken würden.

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