Öffentlicher Verkehr

25. August 2017 19:06; Akt: 25.08.2017 19:06 Print

Erstes Elektro-Postauto kurvt bald durch Interlaken

Postauto setzt ab kommendem Herbst in Interlaken erstmals ein Elektro-Postauto ein. Das Fahrzeug wird im Rahmen eines dreijährigen Projekts im Linienverkehr unterwegs sein.

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Das umweltschonende Postauto kommt auf den Linien von Interlaken nach Bönigen und Ringgenberg zum Einsatz. (Bild: Postauto)

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Postauto nimmt erstmals einen reinen Elektrobus in Betrieb, um ihn im fahrplanmässigen Linienverkehr einzusetzen. Das Elektro-Postauto wird ab Herbst in der Region Interlaken zum Einsatz kommen.

Beim Fahrzeug handelt es sich um einen zwölf Meter langen Bus einer niederländischen Firma, den Postauto für die Dauer des Projekts mietet, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Postauto hat bereits tageweise Elektrobusse getestet, etwa letzten Winter in Saas Fee.

Batterien nachts aufladen

In der Region Interlaken soll das Fahrzeug auf den Linien von Interlaken nach Bönigen und Ringgenberg zum Einsatz kommen. Vorgesehen ist, dass die Batterie nur in der Garage, vor allem über Nacht, aufgeladen wird.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Curdin Gees am 25.08.2017 20:06 Report Diesen Beitrag melden

    Elektro mit Wasserstoff kombinieren

    Auch wieder so ein Projekt der Post die Zukunft zeigen möchte, aber wieso sind diese immer auf ein paar Jährchen begrenzt? Das Wasserstoff-Postauto in Brugg war an sich ein grosser Erfolg! - Nur ein paar denken es sei zu teuer.. aber wenn man den von Dieselmotoren der Busse angerichtete Schaden bezahlen müsste.. so wäre ein vielfaches der Kosten für die neuen Fahrzeuge fällig!

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  • Urs Mathis am 25.08.2017 20:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Spass setzt sich durch!

    Der Elektromotor macht einfach unglaublich Spass!

  • Citaro_96 am 25.08.2017 21:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hess

    Wieso aus Niederland? Hess hat ja auch Elektrobusse?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Lömu am 26.08.2017 17:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fakten

    Dieser Bus hat anscheinend eine Akkukapazität von 230kwh und hat eine Reichweite von min. 230km. Macht 100kwh auf 100km. Diese kosten im Niedertarif ca. 20 Franken. Ein vergleichbarer Bus nimmt ca. 35 Liter Diesel auf 100km. Wären dann rund 60 Franken. Je nach miete geht das für die Post also sehr warscheinlich auf. Das ist kein Pro oder Kontra Post. Nur Fakten :)

    • Waldeule am 26.08.2017 18:12 Report Diesen Beitrag melden

      Noch bessere Fakten

      @Lömu: Sie haben die Herstellung der Batterie nicht mitgerechnet. Die ist verheerend im Vergleich zu einer üblichen Batterie. Und dann kommt noch die Entsorgung. Vermutlich geht es durch 10 Firmen und am Schluss haben wir die Nordsee oder das Mittelmeer. Ach ja, der Stromverbrauch steigt auch, mit Kohlekraftwerken.

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  • Stänkerer am 26.08.2017 17:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Musk freut sich sicher!

    Musk wird sich freuen, Tesla ist ja eine der grössten Batterienfabrik.

  • Muldi am 26.08.2017 16:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kosten

    Gute Sache, was sind aber die Anschaffungs,-Unterhalts und Amortisationskosten eines solchen Fahrzeuges. Sind die Leute auch bereit dafür mehr zu bezahlen um von A nach B zu kommen? Oder soll das auch wieder der Staat bezahlen?

    • Walter Meinen am 26.08.2017 21:00 Report Diesen Beitrag melden

      Lesen

      Wieso, das ist billiger, vor allem beim Unterhalt.

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  • Um Lei Tung am 26.08.2017 16:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte fertigdenken

    Toller Marketing-Gag. Für den Alltag und vor allem für die Masse aber völlig unbrauchbar. Gleichzeitig wir auch noch über das Abschalten der AKWs diskutiert?! Wie soll das funktionieren? So ein Blödsinn!

  • Manuel am 26.08.2017 16:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hybrid ist die Zukunft

    Wo bleiben die kombinierten Hybrid Autos und Busse mit Batterie und Wasserstoff? Ist doch längst klar was die Zukunft ist.