Nach Speichelprobe

17. Februar 2017 12:05; Akt: 17.02.2017 12:05 Print

Unbekannter Wolf streift durchs Diemtigtal

Im Diemtigtal im Berner Oberland ist ein bisher in der Schweiz unbekannter Wolf unterwegs. Das hat eine Speichelprobe ergeben. Das Männchen erhält die Bezeichnung M74.

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Dieser Wolf eines ansässigen Rudels wurde im November 2016 im Oberwallis gesichtet. (Bild: Keystone/Gruppe Wolf Schweiz)

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Die Speichelprobe stammte von einer Rehgeiss, die der Wolf in der Gemeinde Diemtigen gerissen hatte, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion am Freitag mitteilte.

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Bisher verhielt sich M74 unauffällig und hat keine Nutztiere gerissen. Ob sich der Wolf noch im Diemtigtal befindet, ist unklar. Der Riss der Rehgeiss liegt schon einige Wochen zurück und Wölfe können grosse Distanzen zurücklegen.

Wolf ist männlich

Ob es sich bei M74 allenfalls um jenen Wolf handelt, der jüngst mitten im Greyerzer Ortschaften im Kanton Freiburg gesichtet wurde, wisse er nicht, sagte der bernische Jagdinspektor Niklaus Blatter auf Anfrage. Es daure jeweils seine Zeit, bis eine Analyse vorliege.

Der Rehriss im Diemtigtal wurde laut Blatter am 12. Januar entdeckt. Nähere Angaben zum Diemtigtaler Wolf lassen sich aufgrund der Analyse nicht machen. «Wir wissen einzig, dass es sich um ein Männchen handelt», führte Blatter aus.

(sul/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • protect the animals am 17.02.2017 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ..ist es wirklich..

    ..nötig immer zu berichten wann ein wolf oder ein bär gesehen wurde?..lasst diese tiere doch endlich einmal in ruhe..sie haben das gleiche recht auf leben wie wir menschen..

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  • wolfsfreund am 17.02.2017 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wölfe in der Schweiz

    es gibt mer wölfe in der Schweiz als man denkt. habe schon persöhnlich einen gekreuzt am brienzersee bei einer Wanderung.

  • Nissa am 17.02.2017 13:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Armes Tier

    Wenn nicht immer sofort darüber berichtet würde, dass ein Wolf umherstreift, würden das die allermeisten Menschen gar nicht mitbekommen! Die Panikmache könnte man sich sparen. Finde es bemerkenswert, wie in anderen armen Ländern,die Menschen fähig sind ihre Tiere zu schützen und mit den Wölfen oder Bären gut leben können. Übrigens Luchse jagen auch, da hört man komischerweise keine Berichte.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Arthur Martin am 22.02.2017 09:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Ahnung

    Die von grünen Sozialromantikern herbeigeschleppten Grossraubtiere nähern sich immer mehr den Menschen und ihren Siedlungen. Dies wird, nein es muss eines Tages zu einem ersten, schweren Unfall führen! Unser Land ist viel zu dicht besiedelt für derartige Experimente!

  • Fleisch Vogel am 22.02.2017 00:27 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffe er findet den Weg wieder raus.

    Er sieht so fremd aus. So wie wenn er da gar nicht hingehören würde. Das tut weh. Atari.

  • Daniel am 20.02.2017 20:05 Report Diesen Beitrag melden

    Böse, böse Grossmutter

    Jetzt muss aber sofort die böse, böse Grossmutter her, damit allfällige Wilderer so richtig zerfleischt werden und der Wolf weiterleben darf. Und Rotkäppchen tanzt dann mit dem Wolf. Der neue Oscar Film aus dem Land der Hilly Billies?

  • Dolores am 20.02.2017 00:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Täterschutz

    ...und was ist mit massenweis gerissenen Schafen die elendiglich krepieren??? Ist nur der Wolf ein Tier, der das Recht auf Leben hat? Warum werden viele andere seltene Tierarten nicht genauso geschützt?

    • Blackfish am 20.02.2017 10:11 Report Diesen Beitrag melden

      welche seltenen...

      Tierarten meinen Sie jetzt genau? Schafe? engstirnige Menschen? Beides nicht im Ansatz so selten wie Sie glauben...

    • Berner Bär am 21.02.2017 08:12 Report Diesen Beitrag melden

      @Dolores

      Seltene Tier- und Pflanzenarten werden grundsätzlich geschützt! Der Anteil der Schafe, die nachweisbar durch Risse von Raubtieren zu Tode kommt, ist im Gegensatz zu den Schafen, die durch Krankheit, Unfall und Vernachlässigung zu Tode kommt, gering. Das belegen Statistiken von Bund und zB dem Kt. Graubünden.

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  • Ernst F. am 19.02.2017 18:01 Report Diesen Beitrag melden

    Geschrei

    Was macht ihr immer für ein Geschrei wenn ein Wolf gesichtet wird. Der Wolf ist kein Haustier und in Kanada wie in Amerika sind schon Menschen angefallen worden. Auch in der Schweiz sind schon Menschen durch Wölfe getötet worden. Wölfe sind halt schon wichtiger.... Aber ihr grünen Besserwisser, man sollte euch zu den Wölfen einsperren.