Kleines Happy-End

19. September 2017 11:22; Akt: 19.09.2017 16:38 Print

Fünf der verschwundenen Schafe sind zurück

Fünf der sieben Schafe der seltenen Rasse Saaser Mutten, die vor etwas über einer Woche von einer Weide im Kanton Solothurn gestohlen wurden, sind unverletzt wieder aufgetaucht.

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Am Sonntag vor einer Woche waren sieben Saaser Mutten von der Weide des Archehofes uf em Bode in Ramiswil im solothurnischen Guldenthal verschwunden. Nun sind fünf davon wieder zurück. Sie standen am Montag auf der Weide des Besitzers. «Leider fehlt vom Bock und dem Leitschaf noch immer jede Spur», sagt Besitzerin Esther Müller zu 20 Minuten. «Das Leitschaf war am längsten bei uns und ist mir besonders ans Herz gewachsen.»

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Seltenes Genmaterial

Aber auch der verschwundene Bock sei ein herber Verlust: «Es ist nicht nur das Tier, das verloren ging, sondern auch sein kostbares Genmaterial.» Gut 400 Tiere der Rasse Saaser Mutten würden noch existieren. Esther Müller und ihr Partner Roland Zweifel versuchen zusammen mit anderen Züchtern, die Rasse vor dem Aussterben zu bewahren.

Die trächtigen Schafe sollten in wenigen Wochen ihren Nachwuchs zur Welt bringen: «Wir hoffen, dass sie die Jungen nicht verloren haben», so Müller. Schlechtes Fressen oder viel Stress könnten zu einer Totgeburt führen: «Wir haben ja keine Ahnung, was die Tiere in den letzten Tagen alles erlebt haben.» Ein erstes Abtasten stimme sie jedoch zuversichtlich.

Die Suche nach den beiden weiterhin vermissten Schafen wird dennoch fortgesetzt, wie die Kantonspolizei Solothurn am Dienstag mitteilte. Wie die Tiere wieder zum Besitzer gelangt sind, stehe noch nicht fest. Erkenntnisse würden in die derzeit laufenden Ermittlungen einbezogen.

«Absolut unerklärlich»

Bauer Roland Zweifel sagte zu SRF, die Tiere seien «etwas durcheinander, aber wohlauf». Wie die Schafe auf die Weide zurück gekommen sind, weiss er nicht. «Der Zaun steht unter Strom, alles ist abgeschlossen.»

Die Sache sei für ihn absolut unerklärlich. Zweifel glaubt aber weiterhin an einen Diebstahl. «Vielleicht hat jemand kalte Füsse bekommen und die Schafe zurück gebracht. Aber das sind nur Spekulationen. Die ganze Geschichte ist absolut mysteriös.»

Als die Tiere verschwanden, hatte er geglaubt, dass die Schafe wegen des Fleischs geschlachtet würden.

Gestohlen, nicht entwischt

Unbekannte hatten die sieben Schafe am 10. September von einer Weide zwischen Ramiswil und Schelten im Passwang-Gebiet gestohlen. Zum Zeitpunkt des Verschwindens waren die Gatter der Weide verschlossen, der Zaun war unbeschädigt. Die Polizei ging deshalb nicht von einem Entwischen aus. Die Tierdiebe verwendeten gemäss Polizei für den Abtransport ein Fahrzeug. Der Wert der Tiere beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Zudem haben die Tiere auch noch einen anderen Wert, nämlich ihre seltene Genetik.

(ct/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lisa am 19.09.2017 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tiere

    mir wollten die Geissen vergiften Die Leute wissen nicht was sie den arm Tieren antuen lasst entlich unsere Tiere in ruhe wenn Menschen entfüht dann rufen alle aus wie schlimm das ist denkt doch für die sie auch die haben grosse Angst

    einklappen einklappen
  • Lisa am 19.09.2017 11:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    armsehlig Traurig

    ich vestehe nicht wieso Leute den Tieren so etwas an tuen die Menschen weden immer bösser Meine Geissen wollten sie vergiften

  • Tim.T am 19.09.2017 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Aliens!

    Ich bin sicher sie wurden von Aliens entführt und untersucht da sie glaubten das es die letzten intelligenten Lebewesen auf diesem Planeten seien die sich durch einen Elektrozaun vor den "2 Beinigen Monstern" zu schützen! Als Sie ihren Irrtum bemerkt hatten brauchten Sie sie natürlich zurück!

Die neusten Leser-Kommentare

  • A. Gast am 19.09.2017 15:28 Report Diesen Beitrag melden

    Höhle

    Vielleicht gibt es auf dem Grundstück eine Höhle, wo sich die Schafe begeben, von der der Besitzer nichts weiss?!

  • Peter Klein am 19.09.2017 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Keine sonstigen Probleme

    Unglaublich was heute so alles den Weg in die Presse findet.

    • Sue am 19.09.2017 14:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Klein

      Unglaublich dass es Leute gibt,die es lesen und sich auftegen!Lasst es doch sein,denn so ein Komentar ist überflüssig!

    • Chris48 am 21.09.2017 06:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Klein

      Der kleinliche Peter Klein

    einklappen einklappen
  • Tim.T am 19.09.2017 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Aliens!

    Ich bin sicher sie wurden von Aliens entführt und untersucht da sie glaubten das es die letzten intelligenten Lebewesen auf diesem Planeten seien die sich durch einen Elektrozaun vor den "2 Beinigen Monstern" zu schützen! Als Sie ihren Irrtum bemerkt hatten brauchten Sie sie natürlich zurück!

  • Lisa am 19.09.2017 12:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tiere

    mir wollten die Geissen vergiften Die Leute wissen nicht was sie den arm Tieren antuen lasst entlich unsere Tiere in ruhe wenn Menschen entfüht dann rufen alle aus wie schlimm das ist denkt doch für die sie auch die haben grosse Angst

    • Jans am 19.09.2017 13:17 Report Diesen Beitrag melden

      @Lisa

      Ein Mindestmaß an angewandter Grammatik darf man schon erwarten. Ich schließe mich aber Ihrer Aussage an. Daumen hoch!

    • petra am 19.09.2017 14:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lisa

      du sollst das nicht beachten ich weiss das du ein gutes Herz hast für Tiere gruss in den Kt Bern

    • Janosch am 19.09.2017 17:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jans

      Das kommt eben wenn man im Inzuchtkanton Wallis beheimatet ist

    einklappen einklappen
  • Jwanovic am 19.09.2017 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    Abgehauen

    Da sind die beiden Böcke aneinander geraten. Der Eine ist mit seinen Freundinen unter dem El. Draht durchgebrannt. Er hat kein anderes zu Hause gefunden und ist zurückgekehrt. In unserem Dorf hat ein Bauer auch einmal drei rinder gesucht. Sie waren im Wald spazieren gegangen.