Babyboom in Bern

30. Dezember 2015 11:14; Akt: 30.12.2015 13:28 Print

Höchste Geburtenzahl seit 35 Jahren in Frauenklinik

So hoch wie dieses Jahr war der Geburtenanstieg in der Frauenklinik noch nie: Der Vorjahresrekord vom letzten Jahr wurde um 14 Prozent geschlagen.

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Baby Ramona knackte am 16. Dezember die 500er-Marke im Spital Münsingen. (Bild: zvg)

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Der Trend der letzten Jahre zu immer mehr Geburten hält an:
2015 haben die Spitäler der Insel Gruppe AG den Vorjahresrekord so deutlich gebrochen wie noch nie zuvor.

In der Frauenklinik des Inselspitals kamen bis zum 29. Dezember 1805 Kinder auf die Welt. So viele Babys gab es in der Frauenklinik seit 35 nicht mehr. Auch der Anstieg der Geburten gegenüber dem Vorjahr ist markant: So stiegen die Geburten von 1470 auf 1663 – also um rund 14 Prozent.

Weitere Rekorde gebrochen

Der Babyboom hat sich auch im Spital Münsingen bemerkbar gemacht: Dort erblickte am 16. Dezember das 500. Baby des Jahrgangs 2015 das Licht der Welt. Bis zum gestrigen Stichtag ist die Babyzahl gar auf den neuen Höchstwert von 508 angestiegen.

Doch nicht genug der Rekorde: Die Frauenklinik vermeldete zum Jahresende auch einen neuen Mehrlingsrekord. Mit 118 Zwillingsgeburten wurde die Vorjahreszahl überboten. Ausserdem gab es elf Drillingsgeburten – so viele wie noch nie.

Prof. Daniel Surbek, Chefarzt Geburtshilfe der Frauenklinik des Inselspitals, sagt: «Die Frauenklinik erfreut sich zunehmender Beliebtheit als Geburtsort in Bern.» Dies sei der individuellen Betreuung während der Schwangerschaft und der Geburt zu verdanken. Surbeck weiter zum anhaltenden Baby- und Mehrlingsboom an seiner Klinik: «Als schweizweit grösste Klinik für Zwillingsgeburten sind wir darauf spezialisiert, nicht nur Kaiserschnitte, sondern auf Wunsch auch normale Geburten bei Zwillingschwangerschaften durchzuführen.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sasi am 30.12.2015 11:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Wunder

    Würde mich ja mal interessieren wie viele dieser Babys Nachnamen wie Müller, Meyer etc tragen....

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  • Philip am 30.12.2015 11:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schelm

    Ein Schelm der Böses denkt!! Trotzdem würde es mich auch wenn diese Nachricht erfreulich ist, wissen wollen, wieviel Babys von Zuwanderer sind? Darüber steht in ihrem Bericht nichts.

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  • Buebi am 30.12.2015 12:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Man(n) resp Frau rechne....

    Das ist ja ganz klar. Je mehr Flüchtlinge, je mehr Baby's und? Genau... je mehr Kindergeld!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Igel am 02.01.2016 14:45 Report Diesen Beitrag melden

    Ist das in Ordnung?

    Schweizer machen keine Kinder zugunsten der anderen. Darum habe ich auch keine. Ich finde es hat schon genug in der CH. als Schweizer resigniert. Zu den anderen wird besser geschaut als zu den CH. Weil die haben nichts dafür bekommen Sie, und der CH krampft und bezahlt.

  • CS am 30.12.2015 20:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geburtsabteilungen geschlossen

    Das hat überhaupt nichts mit Babyboom oder Zuwanderung zu tun. Der einzige Grund für den Anstieg der Geburten in den grossen Spitälern ist, dass alle anderen Geburtsabteilungen geschlossen werden: Riggisberg und Zweisimmen z.B. Dafür platzen die Grossen jetzt aus allen Nähten! Und Kinder bekommen wegen den Zulagen lohnt sich nun wirklich nicht, mit 200.- pro Kind kommt man nicht weit...

    • Hk am 31.12.2015 09:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      CS

      Hat es eben doch! Nämlich mit der Zuwanderung zu tun. Gewisse Volksgruppen haben oft mehr als 2-3 Kinder!

    • M. Grey am 06.01.2016 20:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hk

      Mein Mann und ich sind beide Schweizer und haben vier gemeinsame Kinder... Und wir sind nicht die einzigen, sind noch mindestens drei andere Familien mit vier Kindern in unserer kleinen Gemeinde, ebenfalls 100% Ch-er!

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  • Rapinsel am 30.12.2015 19:49 Report Diesen Beitrag melden

    Jaja...

    Ich seh schon, warum 50% der Leser die PEGIDA Hymne gut finden...

    • Igel am 02.01.2016 14:54 Report Diesen Beitrag melden

      Für die anderen ja

      Ja Rapinsel aus diesem Grund lasse Ich den anderen den Vorrang und ziehe mich zurück. Es liegt leider nicht drinn. Mache keine Auslandferien oder andere Luxuse. Dafür habe Ich keine Schulden. Mit dieser CH Familienpolitik muss man sich nicht wundern. Aus eben diesen Gründen haben einige Kollegen ( Familien keine Kinder).

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  • Pralinschen am 30.12.2015 19:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bezahlt die Hebammen!

    Once upon a time... da gab es weise Frauen, nur weise Frauen. Oder Bader. Wäre es eine Lösung, dass wir, heutzutage Hebamme genannt, in die Presche springen? Jede Gemeinde stellt Hebammen ein, sogenannte Gemeindehebammen? Es käme uns halb so teuer, als das jetztige System. Diese Profis haben Ressourcen! Und Sie betreuen eine Schwangere, egal welcher Herkunft, immer umfänglich!

  • franzdecker am 30.12.2015 18:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich

    in den kommentaren unter diesem sieht man sehr gut wie die schweiz einen grossen rechtsrutsch begangen hat, wenn man vergleicht in den letzten 10 jahren. in vielen sachen kann ich die schweizer sehr gut verstehen aber wenn es ums kinder zeugen geht verstehe ich kein pardon. Weniger Rationales denken und mehr herz würde euch mal gut tun

    • Maria am 30.12.2015 18:57 Report Diesen Beitrag melden

      Franzdecker

      Kein pardon? Ich denke es wäre zum vorteil wenn eher weniger menschen geboren werden und dies weltweit...das schlimmste auf der welt ist die bevölkerungsexplosion, die ursache für viele probleme...leider

    • Patricia am 30.12.2015 20:54 Report Diesen Beitrag melden

      @Franz

      Aha, also Sie finden das korrekt dass massenweise Leute in fremde Länder einmarschieren und die dortige Bevölkerung gezwungen wird für sie und deren Vermehrung aufzukommen? Echt jetzt? Komisch, also ich würde diese Frechheit nicht besitzen!

    • Ajnur am 30.12.2015 22:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maria

      Auf der Welt hat es mehr genug platzt für alle ,nur das oft Menschen nicht bereit sind zu Teile. Problem ist Egoismus und ungerecht verteilt so das reiche noch reicher werden und arme noch ärmer

    • Maria am 30.12.2015 22:57 Report Diesen Beitrag melden

      Anjurajnur

      Ja bis zu einer gewissen anzahl würde es aufgehen, aber wollen sie mal auf einer erde leben wollen auf der es kaum mehr natur gibt und nur noch menschen? Ich stelle mir das grausam vor und das nur weil jeder so viele kinder haben möchte wie er grad lust hat...hinzukommt wir werden auch immer älter...

    • Hope am 30.12.2015 23:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Patricia

      Genau meine Meinung.Ich (Eidgenossin)bekam dieses Jahr auch mein erstes Baby,aber es ist erschreckend für mich zu sehen(war auch im Spital so),dass ein Grossteil der Babys keine CH sind... Hoffentlich darf mein Kind in der Schule dann noch CH-Deutsch reden.

    • Patricia am 30.12.2015 23:48 Report Diesen Beitrag melden

      @Ajnur

      1. Sie denken nicht Zukunftsorientiert. 2. Jeder Mensch ist egoistisch weil das eine menschliche Eigenschaft ist und dient zum überleben. 3. Logisch man kann die Erde auch mit 30 Mia. Menschen vollstopfen und zu welchem Preis? Wollen wir täglich mit einer Gesichtsmaske rumlaufen? Die Umweltbelastungen steigen massiv. Für die Landwirtschaft gibt es keinen Platz mehr. Alles vom Gemüse, Getreide bis zum Nutzvieh wird in mehrstöckigen Farmen produziert. Die Natur wird zubetoniert und daraus folgen massiv mehr Naturkatastrophen. Die Lebensqualität schwindet. Soll ich noch mehr aufzählen?

    • Sleepy the turtle am 18.01.2016 00:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Patricia

      Weniger Beton. Weniger Konsum! Zurück zur natur. Wir sind schlau genug und haben genügend technologie um miter natur in einklang zu leben! Wir wissen was ihr schadet! Trozdem richten wir Schaden an aus reiner profitgier. Schon mal was von symbiose gehört? Das problem ist das wir uns selber für etwas besseres halten. Anstatt einzugestehen das wir nur ein kleiner Teil in einem riesigem organismus sind. Zusammen könnten wir alles möglich machen.

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