«Der Storykiller»

14. September 2011 22:58; Akt: 14.09.2011 20:39 Print

Berner Krimi am Handy entstanden

von Patrick Marbach - Fesselnd von den Gipfeln des Berner Oberlandes bis in die politischen Abgründe der Bundesstadt: Der Berner Roman «Der Storykiller» erscheint morgen.

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Was ist hier geschehen? Das Faulhorn ist Hauptschauplatz des Thrillers von Philipp Probst.

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Es geht um einen rätselhaften Todesfall, Korruption und Intrigen. So kann man «Der Storykiller» als packenden Thriller lesen. Zusätzliche Spannung erhält das Buch durch das Lokalkolorit von den Schauplätzen wie Bern, Grindelwald oder dem Faulhorn. «Ich habe die Figuren zwar frei erfunden, mich aber von der Realität inspirieren lassen», sagt der Autor Philipp Probst. Hauptperson ist ein Reporter, der einem Skandal auf der Spur ist und dabei ethische Grundsätze und sogar seine Liebe aufs Spiel setzt.

Probst kennt dieses Metier. Er war Journalist beim «Blick», Newschef der «Schweizer Illustrierten» und leitete die Berner Redaktion von 20 Minuten. Seit fünf Jahren arbeitet er nun als Bus- und Lastwagenchauffeur. «Der Storykiller» entstand grösstenteils unterwegs: «In den Truckerpausen tippte ich Kapitel für Kapitel in mein Handy, das eine kleine Tastatur hat. Am Wochenende übertrug ich die Texte auf den Computer und redigierte sie.» In einem Punkt sei er seinem Romanhelden ähnlich, gesteht Probst: «Ich bin süchtig nach Storys und entdecke überall Geschichten.» Am 26. September um 19.30 Uhr findet im La Cappella in Bern die Buchvernissage mit Lesung statt.

www.philipp-probst.ch