Neue Macher

13. September 2017 06:58; Akt: 13.09.2017 10:55 Print

Das Unifestival setzt vermehrt auf Berner Musik

Party statt Pauken: Für das Unifestival wird der Campus der Uni Tobler in Bern zur Bühne. Diese soll für Musiker auch als Sprungbrett dienen.

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Für viele Berner Nachtschwärmer – ob Studierende oder nicht – gehört es zum jährlichen Pflichtprogramm: das Berner Unifestival. Heuer wird «die bestbesuchte Vorlesung an der Uni Bern» am Samstag, 28. Oktober gehalten, seit Mittwoch ist das Programm bekannt. Auffallend viele Berner Musiker werden in der Länggassstrasse spielen. Booker Patrick «Bubu» Unternährer: «Uns war wichtig, Musikern mit Bezug zur Stadt oder der Uni Bern eine Plattform zu bieten.» Eine Ausnahme habe er für Al Pride aus Baden gemacht, die als Headliner des Festivals gelten.

Sprungbrett aus Bern

Ansonsten finden sich neben dem Berner Ausnahmetalent Abu oder den lokalen Herzensbrechern Artlu Bubble and the Dead Animal Gang auch weniger bekannte Musiker aus der Region. Etwa das Elektropop-Duo True oder die elfköpfige Band Discosaster. «Das Unifest soll für aufstrebende Bands und Musiker auch eine Art Karrieresprungbrett sein», so der 27-jährige Unternährer. Zusammen mit Yannik Schuler (30) hat er heuer das erste Mal das Booking für den Anlass der StudentInnenschaft SUB der Uni Bern in die Hand genommen. Dennoch sei er streng bei der Auswahl der Musiker und habe einen hohen Qualitätsanspruch, so Unternährer: «Wenn es eine Band bei uns auf die Bühne schafft, dann soll das etwas aussagen.»

Neu, jung und voller Elan

Nicht nur Unternährer ist neu im Organisationskomitee: «Wir sind ein neues Team. Noch etwas unerfahren, dafür aber umso motivierter», sagt Festival-Koordinatorin Anna Raas (30). Mit den neuen Machern wurde auch das Konzept leicht überarbeitet – etwa beim Seminarraum. Bei der letzten Ausgabe war diese Bühne laut den Veranstaltern eher schlecht besucht. Nun sollen dort kleine, feine Konzerte für Gänsehaut und volle Ränge sorgen: «Im Bijou, wie die Bühne neu heisst, treten Singer-Songwriter in einem kleineren, gemütlichen Rahmen auf», so Raas.

Stolz sind die Veranstalter darauf, auch die nationale Förderorganisation Blindspot ins Boot geholt zu haben. Körperlich oder psychisch beeinträchtigte junge Menschen werden mit dem Provisorium46 einen eigenen Essensstand betreiben.

«Sold Out»

Das Unifestival der SUB bietet Platz für 3000 Besucher – es verging kaum ein Jahr, ohne dass die «Ausverkauft»-Schilder bei der Abendkasse aufgehängt werden mussten. Neben den etlichen Motto-Bars in den Gängen und Vorlesungssälen der Uni Tobler sollen 15 Bands die Nachtschwärmer unterhalten. Die Bühnen befinden sich in Mensa, Tiefgarage und einem Seminarraum. Tickets können ab Montag im Provisorium46, der Welle7 oder online erworben werden und kosten 30 Franken.

(20m)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Annina Magnowski am 13.09.2017 08:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fertig studiert

    Können da Nicht-Mehr-Studis auch hingehen?

  • Duke Gale am 13.09.2017 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    Discosaster

    Insbesondere auf Discosaster freue ich mich riesig;)

  • steve68 am 13.09.2017 11:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    beginnen mit pauken

    Party statt Pauken? erst mal mit Pauken beginnen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Duke Gale am 13.09.2017 13:40 Report Diesen Beitrag melden

    Discosaster

    Insbesondere auf Discosaster freue ich mich riesig;)

  • steve68 am 13.09.2017 11:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    beginnen mit pauken

    Party statt Pauken? erst mal mit Pauken beginnen

  • Positiv am 13.09.2017 10:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Idee

    ist gut

  • Annina Magnowski am 13.09.2017 08:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fertig studiert

    Können da Nicht-Mehr-Studis auch hingehen?

  • fonkyfisch am 13.09.2017 08:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    das machen die bieler schon lange...

    die partyorganisation no joke dancefloor culture aus biel setzt seit seiner gründung (1994) auf künstler der stadt und region und sind seit 23jahren erfolgreich damit! also da haben die berner NICHTS neu erfunden!