Grindelwald

06. Juni 2012 22:19; Akt: 07.06.2012 10:19 Print

Der Tote war ein Hockeytalent

von Nathalie Jufer - Der kanadische Hockey-Profi Bryan Rufenach (23) war auf Europareise. Im Berner Oberland fand diese in der Nacht auf Dienstag ein jähes Ende. In seiner Heimat herrscht grosse Trauer.

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«Walleye trauert um Bryan Rufenach» So nimmt Rufenachs Club auf seiner Website Abschied vom Jungtalent. Rufenach wurde am Bahnhof Grindelwald von einem Stromschlag getötet.

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Der 23-jährige Bryan Rufenach war mit einem Freund aus Kindertagen auf Backpacker-Tour durch Europa. Eine der letzten Stationen war Grindelwald, wo die beiden im Mountain Hostel eincheckten. Ende Woche wollten sie die Heimreise antreten. Dazu wird es für Rufenach nicht kommen: In der Nacht auf Dienstag wurde der junge Kanadier in Grindelwald von einem Stromschlag getötet.

Er war mit seinem Kumpel auf einen stehenden Bahnwagen beim Bahnhof Grindelwald-Grund geklettert und berührte dort die Fahrleitung. Sein unverletzter Begleiter kämpfte noch auf der Unfallstelle um Rufenachs Leben – vergeblich: Der Sportler erlag seinen schweren Verletzungen.

«Das ganze Team ist verstört»

In Kanada und den USA war Bryan Rufenach kein Unbekannter: Der 23-Jährige aus dem Osten Kanadas unterschrieb letztes Jahr seinen ersten Profi-Vertrag beim US-Team Toledo Walleye und wurde gar von den Detroit Red Wings (NHL) gedraftet. Die Bestürzung über den plötzlichen Tod des Walleye-Verteidigers ist in der Heimat gross: «Das ganze Team ist verstört», so Walleye-Head-Coach Nick Vitucci gestern.

«Wir sind in Gedanken bei Bryans Familie.» Auch auf Twitter bringen Freunde und Bekannte des Profisportlers ihre Trauer zum Ausdruck: «Er war ein super Typ. Ich bin noch immer schockiert», twitterte beispielsweise Teamkollege Riley Emmerson am Dienstag.

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