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Neuer RBS-Bahnhof
18. Dezember 2012 19:01; Akt: 18.12.2012 19:09 Print
Die Berner Pendler werden aufgeteilt
von Adrian Müller - Platz für 375 000 Pendler: Mit dem RBS-Tiefbahnhof und der Westpassage erhält der Bahnhof ein neues Gesicht.

17 Meter unter dem Boden: So soll der RBS-Tiefbahnhof um 2025 aussehen. (Bild: zvg)
Die Würfel sind gefallen: In 17 Metern Tiefe soll bis 2025 unter den SBB-Gleisen ein neuer RBS-Tiefbahnhof mit vier Gleisen entstehen – gleich viele wie heute. «Dank längeren Perrons können wir künftig bis zu 100 000 Passagiere bewältigen», sagte RBS-Chef Fabian Schmid an einer Medienkonferenz. Die Variante eines seitlichen Ausbaus des aus den 1950ern stammenden RBS-Bahnhofs ist vom Tisch.
Neue Mega-Passage
Um die Passagierströme aufzufangen, entsteht gleichzeitig mit dem Tiefbahnhof mit der so genannten Westpassage ein komplett neuer Bahnhofteil. Künftig sollen rund 40 Prozent der bis 2030 prognostizierten 375 000 Passagiere pro Tag den Bahnhof Richtung Bubenberg verlassen. «Die Passagiermassen werden aufgeteilt. Pendler können künftig je nach Zielort den richtigen Ausgang wählen und direkt aufs Tram umsteigen», sagte Philippe Gauderon, Leiter SBB-Infrastruktur. Die riesige Westpassage reicht von der Uni bis zum jetzigen Bahnhof-Hauptgebäude. Zudem wollen die SBB die düstere Perronhalle mit Tageslicht fluten: «Dazu installieren wir eine grosse Glaswand», so Gauderon.
Knackpunkt Finanzierung
Allein die SBB-Ausbauprojekte kosten 345 Millionen Franken, der neue RBS-Tiefbahnhof 522 Millionen. Die Projekte stehen und fallen mit der Finanzierung durch den Bund: «Wir stehen in hartem Wettbewerb mit anderen Kantonen, unsere Chancen stehen aber gut», so Regierungsrätin Barbara Egger. Der Kanton will 300 Millionen an die Ausbauten beisteuern.
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