Bier und Fussball

27. Oktober 2014 06:01; Akt: 27.10.2014 06:01 Print

Die erste Bier-Rikscha kurvt durch Berns Gassen

von Mira Weingartner - Mit eingebautem Zapfhahn kann die YB-Bier-Rikscha an die eigene Party bestellt werden. Das Biermobil soll auch Heiratenden, Polternden und Feiernden dienen.

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Das YB-Bier-Rikscha soll die Young Boys zu den Fans bringen. (Bild: zvg)

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Ein Traum auf drei Rädern für YB-Fans und Bierfreunde: Die Weltneuheit der YB-Bier-Rikscha wurde vom Berner Unternehmen Rikscha Taxi in Zusammenarbeit mit den Young Boys kreiert und versorgt seit Freitag die Hauptstädter mit Gurten-Bier. Auf Wunsch liefert der mobile Durstlöscher mit der eingebauten Zapfanlage 60 Liter kühles Blondes an.

«Wir möchten so den Fussball-Fans die Gelegenheit bieten, einen Hauch YB-Stimmung auf den eigenen Rasen zu bringen,» sagt Rikscha Taxi-Geschäftsführer Pascal Nydegger. Das Biermobil sei aber nicht nur während Fussball-Matches unterwegs: «Uns kann man auch für Hochzeiten, Gartenfeste und Geburtstage buchen.» So hat das Taxi zusätzlich auch ein Kühlschrank eingebaut, der den Partygästen Prosecco und Mineral zur Verfügung stellt.

Zum Selberanzapfen

Um den Getränke-Transport für den Fahrer zu erleichtern, ist das Gefährt mit einem 250 Watt starken Elektromotor ausgestattet. Ab 299 Franken strampelt ein Fahrer mit dem schwarz-gelben und mit Bier ausgestatteten Dreiräder an den gewünschten Ort. «Der Zapfhahn lässt sich dann vor Ort selbst bedienen. Wir stellen aber auch gerne eine Person zur Verfügung, die während des Anlasses das Bier ausschenkt», sagt Initiator Nydegger.

Run auf das Bier-Rikscha

Bereits nach den ersten drei Tagen Betrieb boomt das Angebot: «Nebst Buchungen in Bern haben wir einen Auftrag zum Ausschank in Lausanne erhalten», sagt Nydegger erfreut. Ins Welschland strampelt Nydegger aber nicht – das Bier-Mobil wird dorthin verfrachtet.

Das Unternehmen ist mit weiteren Angeboten wie Stadtführungen und Taxidiensten nicht nur in der Bundesstadt, sondern auch in fünf weiteren Schweizer Städten anzutreffen. Ob es bald auch ein GC-Rikscha und ein FCL-Bier-Mobil gibt? Nydegger: «Zuerst teste ich alle Angebote in meiner Heimatstadt Bern, man soll hier als erstes von den Ideen profitieren können.»