Linden BE

30. November 2012 17:31; Akt: 30.11.2012 18:20 Print

Diebesbande muss für Jahre hinter Gitter

Das Regionalgericht Bern-Mittelland hat fünf Männer wegen wiederholtem Raub zu 56, 52, 48, 42 und 30 Monaten Gêfängnis verurteilt. Die Fünf haben ihre Taten gestanden.

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Die fünf Mitglieder einer Diebesbande, die unter anderem einen Raubüberfall auf eine Familie in Linden versucht hatte, sind am Freitag vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland verurteilt worden. Sie kassierten Freiheitsstrafen von 30 bis 56 Monaten.

Das Gericht befand die fünf Männer am Freitag unter anderem des versuchten Raubs und des Diebstahls in mehreren Fällen für schuldig. Dazu kamen zum Teil Schuldsprüche wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Laut dem Gericht haben die fünf bandenmässig gehandelt.

Von den fünf Beschuldigten erhielt jener die Freiheitsstrafe von 56 Monaten, der 65-mal einen Diebstahl beging. Seine Kollegen erhielten Strafen von 52, 48, 42 und 30 Monaten, namentlich weil sie bei weniger Einbrüchen dabei waren.

Die fünf Männer waren an einem versuchten Raubüberfall im April 2011 in Linden beteiligt. Drei von ihnen drangen damals maskiert in eine Wohnung ein. Einer wartete im Auto, ein weiterer war in die Planung involviert. Die drei Maskierten bedrohten die Bewohner und verlangten Geld. Da sie keines vorfanden, ergriffen sie schliesslich die Flucht.

Die Männer gestanden ihre Taten

Die Polizei war der Diebesbande, die insgesamt aus sieben Männern bestand, im Mai 2011 in Hinterkappelen auf die Spur gekommen. Drei Männer waren dabei, gestohlenes Kupfer zu verladen, als die Polizei sie festnahm. Die Ermittler stiessen schliesslich auf vier weitere Bandenmitglieder.

Den Männern aus Mazedonien, Kosovo, der Schweiz und der Türkei wurde daraufhin vorgeworfen, in unterschiedlicher Zusammensetzung rund 60 Einbrüche und weitere Delikte gegangen zu haben. Die Männer gestanden ihre Taten. Sie brachen vornehmlich in Restaurants und Geschäfte im ganzen Kanton Bern ein. Einzelne Taten begingen sie auch in angrenzenden Kantonen und in Deutschland.

(sda)

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