Goldswil BE

10. Juli 2018 15:08; Akt: 10.07.2018 16:42 Print

Ertrunkener 13-Jähriger war Megatalent am Piano

Im Juni ist im Burgseeli ein Bub ertrunken. Er hiess Albert Yin, war ein talentierter Pianist und spielte am Tag vor seinem Tod im Luzerner KKL.

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Bei einem Badeunfall im Burgseeli bei Goldswil im Berner Oberland ist im Juni ein 13-Jähriger Junge ertrunken. Er gehörte zu einer Reisgruppe aus der USA. Nun wurde bekannt: Bei dem Opfer handelt es sich um Albert Yin.

Der Junge war ein begabter Pianist und spielte am Tag vor seinem Tod noch im Auditorium des KKL Luzern, wie CBS berichtet. Vonseiten der Eltern heisst es, er habe dort eine von Franz Liszts Ungarischen Rhapsodien vorgetragen und diese «wunderschön und kraftvoll» interpretiert. Der Auftritt im KKL war Teil einer weltweiten Tournee.

Taucher hat Yin geborgen

Über die konkreten Umstände des Unfalls am Folgetag ist allerdings nach wie vor nichts bekannt. Die Berner Kantonspolizei kommunizierte damals, dass sie eine Mitteilung erhalten habe, ein Kind sei im Wasser verschwunden.

Ein Polizeitaucher fand bei dem Einsatz den Buben, worauf dieser geborgen und sofort reanimiert wurde. Nachdem er mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen worden war, verstarb er jedoch.

Vielseitig talentierter Junge

Albert Yin war laut CBS ein vielseitig talentierter Junge, der neben Piano auch leidenschaftlich Cello und Eishockey spielte.

Das Eishockey-Team von Albert Yin hat für ihn ein Video auf Facebook hochgeladen.

Die Familie will für Yin nun eine Stiftung gründen und sammelt mit einem Crowdfunding gleichzeitig Geld für die Beerdigung, die am Samstag in den USA stattfinden soll.

(stv)