Berner Nachtleben

03. Oktober 2017 18:56; Akt: 03.10.2017 18:56 Print

Gaskessel finanziert weiteren Moonliner

Besucher des Berner Gaskessels können künftig noch später mit dem Moonliner Richtung Hauptbahnhof fahren. Finanziert wird das neue Angebot vom Club selbst.

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Besucher des Gaskessels können ab sofort an den Wochenenden später Richtung Bahnhof fahren. (Bild: gaskessel.ch)

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Der neue Moonliner wird um 4.25 Uhr morgens losfahren und somit Anschluss an die ersten Züge am Morgen gewähren, berichtet «Der Bund». Partygänger mit Durchhaltevermögen müssen sich also keine Sorgen mehr um ihre Heimreise machen und die Nachbarn sollen nicht mehr unter Partylärm leiden. Bisher gab es nur drei Nachtfahrten vom Gaskessel bis zum Bahnhof: um 1 Uhr, um 2.15 Uhr und um 3.30 Uhr.

Lärm bis ins Marzili

Dies will der Gaskessel ändern. Denn für das Partyvolk, das immer länger feiern will, fahren die Busse mittlerweile zu früh los. Es gebe Reklamationen wegen Lärm und Littering aus der Nachbarschaft, ja sogar «bis aus dem Marzili», sagte Francisco Droguett vom Gaskessel im «Bund». Aufgrund dessen und als Dienstleistung für ihre Kunden wird der Gaskessel das neue Angebot selbst finanzieren.

Obwohl die Reklamationen nun schon eine Weile her seien, realisiere man den späteren Moonliner vorsorglich, so Droguett.
Mehr Kundschaft erwartet er nicht. Die zusätzlichen Fahrten würden nur offeriert, wenn Anlässe ausverkauft seien.

Den neue Moonliner verkehrt erstmals in der Nacht auf Sonntag um 4.25 Uhr. Er soll bis Ende Jahr in sieben Nächten fahren.

(gro)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • R. Feller am 03.10.2017 20:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geldverbrennen

    Und der Club wird mit Steuergelder supventioniert.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • R. Feller am 03.10.2017 20:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geldverbrennen

    Und der Club wird mit Steuergelder supventioniert.

    • Kulli am 03.10.2017 20:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @R. Feller

      Sie ja auch von uns alle. Aber wie schon das es nue aufhört mimimi zu machen.

    • Franz v.A. am 03.10.2017 22:07 Report Diesen Beitrag melden

      @ R.Feller

      Und warum sollte er das nicht? für unsere Jungen kann man auch etwas Geld ausgeben, nicht nur für Bünzlies! Zudem Finanziert der Gaskessel ja den Bus.

    • Ivan Wyttenbach am 03.10.2017 22:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @R. Feller

      In diesem "Club" (Kultur- und Jugendzentrum) gibt es aber auch die Möglichkeit Kultur zu erleben ohne Luxus. Das heisst, auch Menschen mit wenig finanziellen Mittel oder Kulturangebote mit nicht kommerziellen Charakter finden Platz. Auch gilt dieser "Club" als Lernplatform für die Jugend. Diese hat dort verschiedenste Möglichkeiten sich Fähigkeiten in wirtschaftsrelevanten Bereichen anzueigen. Im Sinne einer Langzeitinvestition hat die Subvention der Stadt also sogar einen positiven Effekt auf die Wirtschaft.

    • Franz v.A. am 03.10.2017 23:05 Report Diesen Beitrag melden

      @ Ivan und Andere

      Sehr gut Beschrieben! Ich denke Tausende von Bernern und nicht Berner, haben dort ihre Jugend verbracht und waren auch schon einmal Besucher. Ich bin ein alter Berner, und war ebenfalls in meiner Jugend dort drinnen, und manchmal auch später, als ich nicht mehr so jung war. es ist nur richtig, wenn soetwas auch Finanziel unterstützt wird. Das ist auf keinen Fall herausgeworfenes Geld. Der Bus ist doch auch ein Zeichen, dass die Betreiber es durchaus ernst nehmen, für Nachtruhe zu sorgen.

    • Stefan Rüegger am 04.10.2017 09:59 Report Diesen Beitrag melden

      Lesen sie den Bund-Artikel

      "Droguett betont, dass «die Mehrkosten über die Anlässe finanziert werden und nicht über die Leistungsabgeltung der Stadt»."

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