Russische Bären sind los

22. September 2009 11:13; Akt: 22.09.2009 12:21 Print

Mischa, Mascha und die Medwedewa

Die russische Präsidentengattin Swetlana Medwedewa hat der Stadt Bern offiziell zwei Jungbären übergeben. Aber auch die Präsidentengattin selbst wurde bärenstark beschenkt.

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Medwedewa überreichte dem Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät die Dokumente der russischen Braunbären und enthüllte eine kleine Gedenktafel am Geländer des Bärengrabens. Mischa und Mascha tummelten sich derweil im Bärengraben und verfolgten neugierig das Geschehen. Die verwaisten Bären aus den Wäldern Ussuriens kamen vor einer Woche nach Bern in den alten Bärengraben.

Noch am (gestrigen) Montag waren die gemäss Urkunde im Januar geborenen Bären offenbar namenlos gewesen, wie Tschäppät auf Anfrage sagte. In der übergebenen Urkunde waren nun die beiden Namen «Mischa» und «Mascha» aufgeführt. Das Männchen und das Weibchen seien in Russland nicht am selben Ort gefunden worden und es handle sich nicht um Geschwister. Während bisher noch ein schwarzes Band die Sicht auf die Bären versperrte, wurde dieses nun abgenommen. Zunächst noch bestehen bleibt der Sicherheitszaun wegen der Quarantäne. Die beiden Jungbären sollen dann im kommenden Oktober gemeinsam mit den beiden skandinavischen Braunbären «Björk» und «Finn» vom Tierpark Dählhölzli in den neu gebauten BärenPark umziehen. Der Bärengraben stand seit dem Tod von «Pedro» im vergangenen April leer.

Medwedewa ging nicht leer aus

Auch Stadtpräsident Tschäppät, der sich im Namen der Berner Bevölkerung für das Geschenk bedankte, überreichte Medwedewa zwei Präsente. Die russische Präsidentengattin erhielt ebenfalls zwei Bären, einen grossen aus Schokolade, und einen kleinen als Anhänger aus Gold, hergestellt von einem Berner Juwelier.

(sda/ap)