Sex-Attacke im WK

21. November 2012 23:15; Akt: 21.11.2012 23:41 Print

Opfer hat Vorfall «gut verarbeitet»

von Christian Holzer - Sexueller Übergriff auf dem Waffenplatz: Das Opfer arbeitet weiter und will keine weitere Hilfe.

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Beim Waffenplatz Thun ging heute alles seinen gewohnten Gang. (Bild: cho)

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Ein Skandal erschüttert den Waffenplatz Thun: In der Nacht auf Freitag vergriff sich ein WK-Soldat nach dem Ausgang in der Dusche an einem Truppenkoch. «Er hat sich wohl zuvor im nahe gelegenen Hooters übel betrunken», sagt ein WK-Soldat vor Ort, der anonym bleiben will.
Der Waffenplatz-Kommandant ist betroffen über den Vorfall: «Der Übergriff dauerte nur kurz. Das Opfer hat sich offenbar lautstark zur Wehr gesetzt», so Hans-Ulrich Haldimann. Der Kommandant hat sich gestern noch einmal mit dem betroffenen Küchensoldaten unterhalten: «Er hat den Vorfall gut verarbeitet und hat keine weitere Hilfe beanstandet.» Deshalb setze er seinen WK fort. Der mutmassliche ­Täter sei zuvor nie negativ aufgefallen.

Die Militärpolizei hat den Angeschuldigten nach dem Übergriff verhaftet: «Er wurde am Freitag wieder entlassen, da keine Verdunkelungsgefahr besteht», so Tobias Kühne, Sprecher der Militärjustiz. Tathergang und Schwere des Übergriffs seien Gegenstand der Untersuchungen.

Sexuelle Übergriffe auf Armeeangehörige sind laut Statistik sehr selten: Zwischen 2000 und 2010 gab es nur zwei Strafregistereinträge wegen sexueller Nötigung, einen wegen Sex mit Kindern. «Das ist das erste Mal in meiner Karriere, dass ich mit so einem Fall zu tun habe», sagt auch Kommandant Haldimann.

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