Digitalisierung

08. März 2017 12:52; Akt: 08.03.2017 12:52 Print

Stadt Bern will allen Schülern ein Pad schenken

Die Stadt Bern möchte künftig alle Schüler mit einem Tablet oder Laptop ausrüsten. Dafür will die Stadt 17 Millionen Franken in die Hand nehmen.

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Als erste grössere Gemeinde im Kanton will die Stadt allen Schülern einen Kleincomputer zur Verfügung stellen. Den jüngeren Schülern sollen lediglich Tablets, älteren Kindern Laptops oder Pads mit Tastatur zur Verfügung stehen. Auch Lehrer sollen ein Gerät erhalten. Dies berichtet «Der Bund».

Umfrage
Brauchen Schüler eigene Pads oder Laptops zum Lernen?
31 %
58 %
11 %
Insgesamt 772 Teilnehmer

Laut Manuel C. Widmer, Primarlehrer und GFL-Stadtrat, sind Computer an Berner Schulen Mangelware. «Ich habe für 20 Kinder nur drei Computer zur Verfügung, dies ist zu wenig», sagt er gegenüber der Zeitung. Widmer fände es wichtig, dass jeder Schüler Zugang zu einem Computer hat.

Eltern sollen Kindern ein Gerät kaufen

Um das geplante Projekt der Stadt «base4kids2» umzusetzen, sollen 8000 Tablets oder Laptops angeschafft werden. Kostenpunkt: Rund 17 Millionen Franken innerhalb der ersten fünf Jahre. Die Stadt Bern würde dabei die Tablets und Laptops nicht selber einkaufen: Die Eltern sollen die Geräte beschaffen und entsprechend von der Stadt entschädigt werden.

Am Donnerstag berät das Berner Stadtparlament über den Projektierungskredit von einer Million Franken. Sollte dieser gesprochen werden, wäre die Anschaffung der 8000 Geräte zumindest aufgegleist. Das letzte Wort in der Sache hätte jedoch das Volk.

(stm)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chuck Norris am 08.03.2017 13:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No go

    Unsere kinder sollen auf normale weise aufwachsen und nicht mit einem iPad verblöden!!!!

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  • Seiler am 08.03.2017 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    Geht nicht

    Es reicht, wenn die Schulzimmer digitalisiert werden und nicht jedes einzelne Kind. Sonst freut sich dann Mama oder Papa auf einen staatlichen Zustupf an den Familiencomputer!

  • preisüberwacher am 08.03.2017 13:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    abzocke

    hat schon mal jemand die rechnung gemacht? 17'000'000÷8000=2125.- pro gerät! für 1/3 des preises gibt es taugliche geräte. wohin verdunsten die restlichen 1'400.- ?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Motzi am 14.03.2017 23:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Genau zahlt ihnen doch Handy auch noch..

    Genau für alles habt ihr Geld,den Kindern wird alles geschenkt,dafür könben sie nicht mehr schreiben.Ich finde das eine Schande Schnürlischrift braucht es nicht mehr,Kreuz an der Wand oder als Kettenanhänger verbieten,Hemden und Blusen mit Edelweiss verboten.Aber IPad das muss es für alle geben,und wer zahlt das alles,wir Steuerzahler und nun kommt nocht das nun schon die Krippenplätze bezahlt werden,irgendwo hörts..was noch alles...

  • Rohrer Martin am 11.03.2017 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Muss ich sagen eine super idee

    Da die Berufswelt immer mehr digitalisiert wird ist es um so wichtiger das die Schüler nach der Schule perfekt damit klar kommen. Als Ausbildner von Schulabgängern bin ich froh wen sie ein sehr gutes PC wissen haben. Sie finden sich so auch in Berufspezifischen Programmen viel schneller zu recht. Sie helfen so auch älteren Mitarbeiter wo fast keine Kenntnisse haben weiter. Jung gibt ihr wissen weiter und alt ihr wissen. Bei uns im Betrieb haben so beide Seiten ihren Gewinn an wissen bekommen, ohne sehr teure Schulungen.

  • Dänu am 10.03.2017 17:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kosten ?

    So ein pad kostet aber keine 2125 ,- CHF Finde es immer wieder witzig wie sehr die da oben an der Realität vorbei leben . Sonst toller Gedanke für die Kids , dann werden sie mit der Technik gross

  • lexy am 09.03.2017 20:18 Report Diesen Beitrag melden

    Raspberry Pi

    Wieso gibt man den Schüeler nicht einen Raspberry Pi? Der RPi ist eine geniale Platform um Kinder an die Informatik (Computer Science) heranzuführen. Man kann den RPi als PC bzw. Server nutzen. Aber viel wichtiger ist: Kinder können damit programmieren und ziemlich interessante Hardwareprojekte realisieren mit Sensoren/Aktuatoren. An alle RPi user: Happy hacking :-)

  • kiki am 09.03.2017 14:27 Report Diesen Beitrag melden

    es ist Zukunft

    Eigentlich ist es doch klar, früher hatten wir Tafel und Schulbücher Malstifte etc. durch die Schule bezahlt. Heute sind es halt Elo Geräte. Die Frage wird dann sein, was für ein Gerät? Und gehört es dann der Schule oder dem oder der Schülerin? Da der Schulunterricht für alle Schüler aus allen Schichten gleich sein soll muss die Schule auch für die Infrastruktur aufkommen wenn neu vorgesehen ist, dass Elektronische Geräte zum Schulalltag gehören.

    • Glupp am 09.03.2017 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @kiki

      hmmmm - du bist wohl bereits vergesslich ... diese schiefertafeln mussten damals die eltern bezahlen. wie auch die blockflöte

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