Bern

12. Januar 2016 16:31; Akt: 12.01.2016 16:31 Print

Wieder Panne beim Bärenpark-Lift

Bereits zum zweiten Mal seit Eröffnung im Herbst macht das Bäre-Bähnli blau. Der Antriebsmotor muss nun während einer Woche geflickt werden.

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«Out of order»: Ein Defekt am Antriebsmotor hat das Bäre-Bähnli lahmgelegt. «Der Motor muss ausgebaut, repariert und wieder eingebaut werden», heisst es in einer aktuellen Mitteilung des Tierparks Bern. Eine Woche lang wird der Lift keine Passagiere den steilen Aarehang rauf- und runterfahren können.

Es ist nicht die erste Panne des Berner Millionen-Projekts seit Eröffnung Anfang Oktober – Defekte an den elektrischen Einstellungen der kleinen Transportbahn legten diese bereits kurz nach der Jungfernfahrt lahm. Der aktuelle Schaden nach über 22‘000 Fahrten falle aber noch unter Garantie.

Die Mutzen lässt dieser Unterbruch kalt: Die Bären schlafen derzeit tief und fest in ihren Winterhöhlen und lassen sich von allfälligen Bauarbeitern nicht aus der Ruhe bringen.

(miw)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Loki am 12.01.2016 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    21. Jahrhundert

    Wo sind die guten alten, verlässlichen Motoren geblieben? Ja, ich weiß, sie sind sicher günstiger (wie man sieht), aber wenn dauernd Reparaturen später kommen, so wäre ein teurerer Motor vielleicht besser gewesen.

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  • Erich am 12.01.2016 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Preis??

    Wahr vielleicht der billigste bei den Offertanfragen. Auch wenn die Reparatur noch auf Garantie geht, ist es doch ärgerlich.

  • Klaus Gerber am 12.01.2016 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Hanglift ab Stange...

    Es gibt Firmen, welche Hanglifte als Standard-Produkt im Sortiment haben. Nicht so gross, nur für 1 Rollstuhl. Die Kosten hätten sich garantiert unter 100'000.- CHF gehalten. Stattdessen eine Luxus-Lösung von über 500'000 CHF, welche nicht mal zuverlässig funktioniert. Hinzu kommt garantiert noch ein "Knebel-Vertrag" für die Wartung, welche natürlich nur von der Herstellerfirma ausgeführt werden kann. Made in Bern... wie gewohnt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • goroby am 15.01.2016 11:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fokus immer auf Herstellungskosten

    Heute müssen die Herstellungskosten knapp über die nötige Anforderung in der Konstruktion sein. Die Instandhaltung ist kein Kriterium mehr auch für der Kunde die nur sich orientiert an der Anschaffungskosten. Das ist leider so aber jede spricht sogar von Swiss Finish und verbaut Chinesische E-Motoren. Ich hoffe das bei diese Lift die neuste E-Motoren mit Energieffitzient IE3 verbaut wurden die nicht wesentlich teuer sind als die IE3.

  • Praktiker am 13.01.2016 06:33 Report Diesen Beitrag melden

    Der liebe Berner Steuerzahler

    Das kommt davon wenn Theoretiker entscheiden und nur auf den Anschaffungspreis schauen, der Steuerzahler wird's richten! So ein Motor ist nicht vergleichbar mit dem vom E-Bike.

  • Schrotti am 12.01.2016 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was ist denn das für Mist

    Made in China! Oder EU. Spielt eigentlich keine Rolle mehr.

  • Sina am 12.01.2016 19:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    billig?!

    Für Behinderte nimmt man das billigste Material und verlangt dann das doppelte. Dann geht es leider nicht lange das es kaputt geht.

  • Kurt B. am 12.01.2016 18:58 Report Diesen Beitrag melden

    Tüftler

    Kann mir jemand erklären wo der Unterschied eines Schweizer Motors und eines auländischen ist,ausser der Preis!

    • @Kurt A. am 18.01.2016 09:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kurt B.

      Der eine läuft, der andere streikt, aber welcher jetzt?

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