Am 3. März haben die Schweizer Stimmberechtigten über die Abzocker-Initiative, den Bundesbeschluss über die Familienpolitik und die Änderung des Raumplanungsgesetzes abgestimmt. Daneben wurde über diverse kantonale und kommunale Vorlagen befunden.
Die Annahme der Abzocker-Initiative schlägt hohe Wellen – nicht nur hierzulande, sondern auch im Ausland. Deutsche Politiker wollen jetzt auf den Zug aufspringen.
Simon Hehli - Thomas Minder ist noch nicht am Ziel. Seine Initiative liegt nun in den Händen von Bundesrat und Parlament. Von links bis rechts gibt es Versuche, an der Vorlage zu schrauben.
Die Wirtschaftselite ist gut beraten, das Signal des Stimmvolks ernst zu nehmen. Diesen Rat erteilt die Schweizer Zeitungslandschaft nach dem Ja zur Abzocker-Initiative.
Der Bundesrat gewann heute nur eine der drei Abstimmungen - jene zum Raumplanungsgesetz. Leuthard, Sommaruga und Berset nehmen Stellung zu den Vorlagen. Mit 20 Minuten Online sind Sie live dabei.
Stefan Heusser - Abzocker-Initiant Thomas Minder erreicht den grössten Sieg seiner politischen Karriere. Richtig feiern mag er trotzdem nicht – die Pflicht ruft.
Das Raumplanungsgesetz wird mit 62 Prozent Ja-Stimmen angenommen - nur die Walliser sagten Nein. Deren Regierung sieht nun grosse Schwierigkeiten bei der Umsetzung.
Die Mehrheit des Stimmvolks wollte den neuen Familienartikel, doch die Vorlage scheiterte am Ständemehr. Die Abstimmungsverlierer geben nicht auf.
Das Stimmvolk nimmt Abzocker-Initiative und Raumplanungsgesetz an. Der Familienartikel scheitert hingegen am Ständemehr. Lesen Sie hier im News-Ticker nochmals alle Resultate und Geschichten zum Wahl-Sonntag.
Über drei nationale Vorlagen wird an der Urne entschieden. Die höchsten Wellen warf im Vorfeld die Abzocker-Initiative. In den Kantonen ragt die Bündner Olympia-Abstimmung heraus.
S. Marty/M. Bauer - Vor dem Abstimmungssonntag hat die Abzocker-Initiative stark polarisiert. Für die Leute auf der Strasse ist klar: Es muss ein Zeichen gegen Millionen-Saläre gesetzt werden.
Andreas Bättig - Nach dem Ja zur Abzocker-Initiative wollen auch deutsche Politiker die Managerlöhne bändigen. Ihre Forderungen sind gar strenger, meint Wirtschaftsexperte Thomas Straubhaar.
Das Scheitern der Olymipa-Pläne offenbart den Geburtsfehler der Kandidatur und die fehlende politische Vernetzung des Sportes. Eine Jahrhundertchance wurde verpasst, meint unser Kolumnist Klaus Zaugg.
Noch ist im Wallis kein Regierungsrat gewählt. Doch SVP-Herausforderer Oskar Freysinger sorgt für einen Überraschungscoup, er liess sogar die drei CVP-Staatsräte hinter sich.
Die Baselbieter Schlösser Wildenstein und Bottmingen bleiben in Kantonsbesitz: Die Stimmberechtigten haben eine entsprechende Volksinitiative gutgeheissen.
Der Kanton Graubünden hat die Olympia-Kandidatur mit knapp 53 Prozent abgelehnt. Die beiden Austragungsorte Davos und St. Moritz stimmten dafür.
Das Solothurner Volk hat die beiden bisherigen Regierungsmitglieder Esther Gassler (FDP) und Peter Gomm (SP) im ersten Wahlgang im Amt bestätigt. Die drei noch freien Regierungssitze
Schulbehörden im Kanton Zürich können künftig auch Schulleiter einstellen, die kein Lehrdiplom haben. Dagegen hatte die Gewerkschaft VPOD das konstruktive Referendum ergriffen.
Das Bernervolk hat gleich zwei Energievorlagen abgelehnt, die den Kanton in eine grüne Energiezukunft führen wollten. Die Initiative «Bern erneuerbar» wurde deutlich verworfen, der Gegenvorschlag nur knapp.
In der Ersatzwahl für den abtretenden Baselbieter Finanzdirektor Adrian Ballmer kommt es zu einem zweiten Wahlgang am 21. April. Keiner der drei Kandidaten erreichte das absolute Mehr.
In Basel-Stadt müssen die Läden auch in Zukunft am Samstag um 18 Uhr schliessen. Eine Verlängerung der Öffnungszeiten bis 20 Uhr lehnte das Stimmvolk mit 59,7 Prozent Nein ab.
In Graubünden wird das Parlament auch in Zukunft nach dem Majorzsystem gewählt. Der Wechsel zum Proporzsystem scheiterte an der Urne bereits zum achten Mal.
Appenzell Ausserrhoden hält am strikten Rauchverbot fest: Kleine Gastlokale bis 80 Quadratmeter dürfen nicht als «Raucherbeizen» geführt werden.
Die 75 Millionen Franken teure Verkehrsentflechtung im Gebiet Neuhof nördlich von Lenzburg AG kann realisiert werden.
Der Steuerfuss im Kanton Schaffhausen wird nicht gesenkt. Die Stimmberechtigten haben die Volksinitiative «Steuern runter» mit 67,7 Prozent Nein deutlich abgelehnt.
Bei den Ersatzwahlen in den Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden ist im ersten Wahlgang niemand gewählt worden.
Der zivil genutzte Flugplatz Kägiswil kann vorläufig weiter betrieben werden. Das Obwaldner Stimmvolk sagte mit 7750 zu 4666 Stimmen Nein zum Kredit von 1,8 Mio. Franken für den Kauf des Areals und den Rückbau.
Im Kanton Tessin wird es keine Steuererleichterungen geben. Die Stimmbürger haben sich mit 54'871 Nein zu 29'386 Ja gegen eine entsprechende Initiative der Lega dei Ticinesi ausgesprochen.
Im Kanton Jura sollen künftig in allen Unternehmen und Wirtschaftsbranchen Mindestlöhne gelten: Die Stimmberechtigten haben eine entsprechende Volksinitiative gutgeheissen.
Im Kanton Nidwalden können sich reiche, nicht erwerbstätige Ausländer weiterhin pauschal besteuern lassen.
Die öffentlichen Pensionskassen des Kantons Genf werden zusammengelegt und saniert. Das Genfer Stimmvolk hat die milliardenschwere Fusion mit 75,1 Prozent Ja angenommen.
Die Schulanlage Allmend in Meilen kann nicht erweitert werden. Das Stimmvolk hat den Baukredit in der Höhe von 37 Millionen Franken deutlich abgelehnt.
Eine neue Stiftung soll in Zürich günstige Wohnungen fördern. Die Stadtzürcher Stimmberechtigten bewilligten den Kredit dafür in der Höhe von 80 Millionen Franken mit 75,3 Prozent Ja deutlich.
Bei der Ersatzwahl in den Zürcher Stadtrat hat keiner der vier Kandidaten das absolute Mehr erreicht. Am 21. April kommt es deshalb zum zweiten Wahlgang.
Der Hochwasserschutz in der Stadt Bern hat eine wichtige Hürde genommen. Mit einem Ja-Anteil von 88,1 Prozent haben die Stimmberechtigten einen Projektierungskredit von 11,8 Millionen Franken genehmigt.
Die Markthalle Burgdorf kann saniert werden. Die Stimmberechtigten haben den Kredit von 7,25 Millionen Franken mit 3073 Ja- gegen 1782 Nein-Stimmen gutgeheissen.
In der Stadt Luzern kann die Schulanlage Felsberg saniert und vergrössert werden.
Die Stimmberechtigten in der Stadt St. Gallen haben der Erneuerung des Kehricht-Heizkraftwerks (KHK) im Sittertobel zugestimmt.
Die Stadt Baden AG kann ihr Kurtheater für 34,4 Millionen Franken umbauen und erweitern.
St. Moritz hat in einer kommunalen Abstimmung den Beitrag von fünf Millionen Franken an die Kosten der Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2022 deutlich gutgeheissen.
Knallendes Feuerwerk darf in Spiez nur noch am 1. August und an Silvester gezündet werden.
Die Zolliker Stimmberechtigten haben dem 52-Millionen-Kredit für den Neubau des Wohn- und Pflegezentrums Blumenrain deutlich zugestimmt.
In der Gemeinde Wohlen AG ist ein weiterer Versuch für die Einführung von kostendeckenden Entsorgungsgebühren gescheitert.
Die beiden Aargauer Gemeinden Klingnau und Döttingen im Bezirk Zurzach schliessen sich nicht zusammen.
Das Stimmvolk hat über die Änderung des Raumplanungsgesetzes abgestimmt. Hier finden Sie die Resultate im Überblick und detaillierte Zahlen aus den Kantonen zu dieser Vorlage.
Das Stimmvolk hat über den Bundesbeschluss über die Familienpolitik abgestimmt. Hier finden Sie die Resultate im Überblick und detaillierte Zahlen aus den Kantonen zu dieser Vorlage.
Das Stimmvolk hat über die Abzocker-Initiative abgestimmt. Hier finden Sie die Resultate im Überblick und detaillierte Zahlen aus den Kantonen zu dieser Vorlage.
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