Die Stromkonzerne Axpo und BKW wollen die Atomkraftwerke Beznau I und II sowie Mühleberg ersetzen. Seit der Atomkatastrophe von Japan ist der Widerstand grösser den je.
Der Regierungsrat des grössten Wirtschaftskantons lehnt einen vorzeitigen Verzicht auf Kernkraft-Energie ab. Stattdessen will er dem Kantonsrat noch in diesem Jahr eine neue Energie-Strategie vorlegen.
Der Befund ist vernichtend: Alle umliegenden Länder gewinnen pro Kopf mehr Strom aus Sonne und Wind als die Schweiz. Und der Abstand zu den Topnationen wächst.
Die Nationalratskommission will die Laufzeit von AKW beschränken und damit der Atomausstiegsinitiative der Gründen den Wind aus den Segeln nehmen. Heute kann ein AKW unbefristet lange betrieben werden.
Die SP ist sich sicher: Im Fonds für die Stillegung der Schweizer Atomkraftwerke ist zu wenig Geld. Damit könnten die Steuerzahler zur Kasse gebeten werden.
Atomausstieg ja, aber bitte keine Laufzeitbegrenzung für AKWs. Das ist die Haltung des Bundesrats in Kürzestfassung. Man wolle auf die Atomkraftwerke setzen, solange sie sicher seien.
Das österreichische Bundesland Vorarlberg wollte das AKW Mühleberg abstellen lassen. Das Oberlandesgericht in Innsbruck hat die Klage jedoch abgeschmettert.
Greenpeace wirft den Behörden ein Täuschungsmanöver bei der Prüfung der Erdbebensicherheit des Staudamms von Mühleberg BE vor. Man habe wissentlich Fakten ignoriert, meint die Umweltorganisation.
Experten der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) hat das AKW Mühleberg eingehend geprüft. Sie orteten gewisse Mängel, etwa im Anlagebetrieb, Management und in der Notfallplanung.
Mit einer Studie warnt Economiesuisse vor der Energiestrategie 2050. Die Vorlage des Bundesrats sei unsolide und volkswirtschaftlich gefährlich.
Man ist sich einig: Wir brauchen eine effizientere Energiepolitik. Doch die Strom-Lobby beanstandet den planwirtschaftlichen Ansatz des Bundes, der Umweltallianz geht der Wandel zu langsam.
Das bundesgerichtliche Verfahren zum AKW Mühleberg wird nicht auf Eis gelegt. Die Kraftwerksgegner haben erfolglos um eine Suspendierung des Verfahrens ersucht, bis das Rechtsgutachten der BKW vorliege.
In der luzernischen Ortschaft Inwil soll das grösste Solarkraftwerk der Schweiz entstehen. Auf 20 Fussballfeldern wird ab 2014 der Strom für 2200 Haushalte produziert.
Die Atomausstiegs-Initiative der Grünen ist zustande gekommen. Sie verlangt, dass die Atomkraftwerke 45 Jahre nach ihrer Inbetriebnahme vom Netz genommen werden.
Ein Probelauf einer Notstand-Dieselanlage im Reaktor 2 des AKW Beznau ist schief gelaufen. Die Ursache für die Störung ist noch nicht bekannt.
Die Kraftwerksbetreiber gehen jetzt mit Chemie gegen gefährliche Legionellen-Keime im Kühlwasser vor. Insgesamt 12 mal wollen sie der Verschmutzung mit Javelwasser auf die Pelle rücken.
Die drei grossen Schweizer Stromkonzerne Axpo, Alpiq und BKW zweifeln an der Rentabilität von Gaskraftwerken. Sie haben deshalb kein Interesse daran, solche zu bauen.
Im Jahr 2011 ist der Stromverbrauch in der Schweiz gesunken. Mit rund 59 Milliarden Kilowattstunden war er um zwei Prozent niedriger als im Jahr zuvor. Der Sparwille allein war nicht ausschlaggebend.
Bei der ehemaligen Versuchsreaktoranlage in Lucens VD wurde ein erhöhter Tritiumwert festgestellt. Laut dem Bund besteht jedoch kein Grund zur Besorgnis.
Am Freitagabend musste der Reaktorblock 2 des Atomkraftwerks Beznau vom Netz genommen werden. Eine Defekt an einer Reaktorhauptpumpe führte zur Abschaltung.
Kurt Marti, infosperber.ch - Das AKW Beznau gerät in die Kritik. Atomgegner bemängeln, dass das Risiko einer Überschwemmung schöngeredet werde. Der Bund sucht nach der richtigen Berechnungsmethode.
Die vorgezogene Aufhebung der Betriebsbewilligung für das AKW Mühleberg wird nun auch vom Departement für Umwelt ans Bundesgericht weitergezogen. Die Betreiberin BKW hat dies bereits getan.
Jetzt greifen auch die Österreicher in die Schweizer Mühleberg-Diskussion ein. Ende April will das Bundesland eine Unterlassungs-Klage gegen das umstrittene AKW einreichen.
Ein Jahr nach der Atom-Katastrophe von Fukushima zeigt eine neue Studie, dass radioaktive Substanzen bis 30 Zentimeter in den Boden gesickert sind. Offenbar sei Regen der Grund dafür.
Das Bundesgericht soll sich zur Betriebsbewilligung für das AKW Mühleberg äussern: Die BKW zieht den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts weiter. Es hagelt Kritik.
Das umstrittene AKW Mühleberg westlich von Bern ist erneut Schauplatz einer Kundgebung von Atomgegnern. Die Demonstranten fordern die sofortige Stilllegung der «Schrottreaktoren».
Lukas Mäder - Die Stilllegung des Berner Kernkraftwerks kostet mindestens 800 Millionen Franken und kann bis zu 20 Jahre dauern. Der BKW drohen unkalkulierbare Kosten.
Die Aktien des Energiekonzerns BKW verlieren massiv an Wert. Die Börse reagiert auf den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, dass das AKW Mühleberg abgeschaltet werden muss.
Das AKW Mühleberg darf laut Bundesverwaltungsgericht vorerst nur bis Juni 2013 betrieben werden. Für eine längere Bewilligung braucht es ein umfassendes Instandhaltungskonzept.
Der Stromkonzern verlangt von der Politik klarere Rahmenbedingungen und kürzere Bewilligungsverfahren für neue Kraftwerke. Die Schweizerische Energiestiftung kritisiert, Alpiq wolle die Energiewende nicht mittragen.
Noch nie ist in der Schweiz so viel Strom mittels Windkraft produziert worden wie 2011. Dabei blies es weniger heftig als auch schon. Der Anstieg geht auf neue Turbinen im Berner Jura zurück.
Die Nukleare Regulierungskommission in den USA hat die Errichtung von zwei Atomreaktoren im Bundesstaat Georgia durchgewunken. Nicht alle unterstützen diesen Entscheid.
Im AKW Mühleberg hat ein Missverständnis bei der Messung zur Abschaltung geführt. Die Messvorrichtung wurde am falschen Ort angebracht. Am Abend wurde der Reaktor wieder hochgefahren.
Hält der Wohlensee-Staudamm bei einem Erdbeben? Das ist nur einer von acht kritischen Punkten, den die Schweizer Atomaufsicht bei der Prüfung von Schweizer AKWs bemängelte.
Frankreichs 58 Atomreaktoren, darunter auch das älteste AKW Fessenheim nahe der Schweizer Grenze, sollen weiterhin betrieben werden. Die Atomaufsicht verlangt lediglich eine Verbesserung der Sicherheit.
Vor dem Bundesverwaltungsgericht hat eine öffentliche Verhandlung zum AKW Mühleberg begonnen. AKW-Gegner besprechen mit Richtern Mühlebergs unbefristete Betriebsbewilligung.
Nach dem bereits im Oktober angekündigten Abbau von 55 Arbeitsplätzen baut der Berner Energiekonzern erneut hunderte Stellen ab. Entlassungen können dabei nicht vermieden werden.
Greenpeace hat mit einer Gross-Aktion versucht, in mehrere französische Atomkraftwerke einzudringen. Die Polizei hat mehrere Aktivisten verhaftet.
Der Ausstieg aus der Atomenergie erfordert Anstrengungen beim Energieverbrauch und bei der Produktion erneuerbarer Energien. Das Bundesamt für Energie (BFE) hat nun die jeweiligen Potenziale beziffert.
Nach verschiedenen Verzögerungen durch Ankettungen kam heute Morgen der Atommüll-Transporter in Dannerberg an. Dort wird der hochradioaktive Abfall auf Lastwagen geladen.
Der elfährige Kaito und die neunjährige Fuu aus Fukushima demonstrieren zusammen mit ihrer Mutter gegen den Castor-Transport in Deutschland. Sie sind beeindruckt vom Kampf gegen die Atomenergie.
Die neu berechneten Kosten für die Stilllegung der fünf Schweizer AKWs sind um zehn Prozent höher als noch vor fünf Jahren. Der Bund spricht von rund 20 Milliarden Franken.
Mit einiger Verspätung ist der Castor-Transport kurz vor der deutschen Grenze angekommen. Etwa fünfhundert Personen hatten am Morgen versucht, die Abfahrt des Zuges zu verhindern.
Seit längerer Zeit wird die Axpo wegen des Urans aus dem russischen Majak kritisiert. Nun zieht der Stromproduzent die Konsequenzen.
Lukas Mäder - Kernenergie-Professor Prasser will sich eine Tätigkeit im ENSI-Rat nicht länger antun. Die Kritik an seiner Person sei unangenehm gewesen. Trotzdem hält er Atombefürworter für gute Aufsichtsbeamte.
Atomexperte Michael Prasser räumt im Sinne der «Unabhängigkeit der Mitglieder» seinen Stuhl im ENSI-Rat. Der Lehrtstuhl Prassers an der ETH wird von swissnuclear finanziert.
Die Überprüfung der Schweizer AKWs wird optimiert. Grundlage dazu sind die Geschehnisse der Fukushima-Katastrophe. Unter anderen werden Erdbeben-Szenarien geprüft.
Mit Belgien hat ein weiteres Land den Ausstieg aus der Atomenergie angekündigt. Bereits in vier Jahren sollen die ersten AKWs vom Netz.
Senta Keller - Die Bedenken gegenüber der Stromproduktion aus Kohle wachsen. Doch die Schweiz beteiligt sich weiter finanziell an Kraftwerken - auch an solchen, die negative Schlagzeilen machen.
Nach Abschluss der Jahresrevision und Untersuchung der Stabilität des Kernmantels wurde das AKW Mühleberg wieder in Betrieb genommen. Für AKW-Kritiker stellen die Risse im Mantel ein Sicherheitsrisiko dar.
Das während Monaten stillgelegte Atomkraftwerk Mühleberg produziert bald wieder Energie. Ob die Anlage eine langfristige Bewilligung erhält, entscheidet sich aber erst nächsten Frühling.
Die St. Galler Regierung will dem Bundesrat folgen und sich von der Atomenergie verabschieden. Erneuerbare Energien sollen ausgebaut werden.
Das Erdbeben an der US-Ostküste hat in einem AKW für eine Schrecksekunde gesorgt. tonnenschwere Atommüll-Behälter bewegten sich mehrere Zentimeter.
Jessica Pfister - Die Energiekommission des Ständerats will den Atomausstieg light. Doch die Definition einer neuen AKW-Generation sorgt für Knatsch. Ein Boykott des Ausstiegs-Kompromisses droht.
Der Kanton Schaffhausen macht ernst und sagt dem Atomstrom Adieu. Der Ausstieg soll schrittweise bis 2040 erfolgen.
Das AKW Mühleberg soll Ende September wieder ans Netz gehen, sagt die Betreiberfirma BKW. Um den Langzeitbetrieb des AKW sicherzustellen, sind aber sehr hohe Investitionen notwendig.
Die Aussage «Wir produzieren CO2-freien Strom» darf von AKWs nicht für die Anpreisung ihres Stroms verwendet werden. Ein AKW hat es verpasst, die Behauptung zu beweisen.
Ein Meilenstein der Fukushima-Krise naht: Das havarierte AKW wird bald stillgelegt. Ein provisorisches Kühlungssystem ist in Betrieb.
Auf dem Gelände eines Tiefenlagers für Atomabfall soll eine Fabrik zur Verarbeitung von stark radioaktiven Brennelementen gebaut werden. Bislang war nur die Rede von einer Verpackungsanlage.
Japan hat weiter mit seinem AKW zu kämpfen. Nun musste ein weiterer Reaktor entschärft werden, nachdem ein Druckverlust in einem Borsäurebehälter aufgetreten ist.
Kinder, die in der Nähe eines AKWs wohnen, weisen kein erhöhtes Krebsrisiko auf. Doch völlige Entwarnung können die Forscher nicht geben.
Das Atomkraftwerk Mühleberg ist abgeschaltet worden - für Nachrüstungen. Jetzt ist ein Bericht aufgetaucht, der neue Fragen aufwirft. Es geht um die Risse im Kernmantel.
Der Zürcher Regierungsrat zieht den Energieplanungsbericht von 2010 zurück. Darin war ein klares Ja zur Atomenergie enthalten.
Jessica Pfister - Für die Gegner des AKW Mühlebergs sind die angekündigten Nachbesserungen ein Zeichen, dass die Betreiber unter Druck stehen. Die Befürworter sehen ganz andere Probleme.
Die Schweiz will aus der Atomkraft aussteigen und setzt daher auf nachhaltige Stromversorgung. Die Mehrheit der Elektrizitätswerke sind auf einen Atomausstieg aber schlecht vorbereitet.
Preisüberwacher Stefan Meierhans geht davon aus, dass der Strompreis bei einem Ausstieg aus der Kernenergie nur um 10 bis 15 Prozent steigen werde. Warnungen vor einer Verdoppelung würden möglicherweise bewusst gemacht.
Lukas Egli - Der vom Nationalrat beschlossene AKW-Ausstieg ist wie das Kampfhundegesetz: nachhaltiger Schwachsinn. Denn auch bei der Energiewende ging der Pudel-Effekt vergessen.
Lukas Mäder, Bern - Ausgerechnet eine bürgerliche Bundesrätin hat dem Atomausstieg zum Durchbruch verholfen. Dass Leuthard geschafft hat, wovon ihr SP-Vorgänger kaum zu träumen wagte, ist kein Zufall.
Ruedi Studer, Bern - Der Nationalrat gibt grünes Licht für den Atomausstieg. Im Herbst ist der Ständerat am Zug. Dort wird zwar ein knappes Resultat erwartet, doch auch die Kleine Kammer dürfte den Ausstiegsentscheid mittragen.
Bis kurz vor der Abstimmung haben die Ausstiegs-Befürworter in der Wandelhalle um jede Stimme gekämpft. Nun gilt es, den Ständerat zu überzeugen und konkrete Massnahmen für den Umstieg einzuleiten.
Vor den Energieministern der 20 führenden Ländern hat Bundespräsidentin Doris Leuthard Stellung zum Schweizer Atom-Ausstieg genommen. Sicherheit gehe vor, sagte sie.
Die FDP kämpft weiter gegen einen vorzeitigen Atomausstieg der Schweiz. Sie setzt sich für einen «liberalen Umbau der Energieversorgung» ein.
Wenige Tage vor der Sondersession zur Atomdebatte im Nationalrat hat der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse eine neue Umfrage vorgelegt.
Der Atomausstieg ist beschlossene Sache: Innert zehn Jahren will Deutschland all seine AKW stilllegen. Die derzeit abgeschalteten sieben Meiler gehen nicht mehr ans Netz.
Senta Keller - Nach dem Atomunfall in Japan sind Kohlekraftwerke wieder vermehrt ein Thema. Zur Gewinnung von Steinkohle werden in den USA Berge weggesprengt. Grosser Geldgeber ist die UBS.
Umweltverbände, Anti-Atomkraft- und Friedensorganisationen hatten in 21 deutschen Städten zu Protesten geladen. Dem Aufruf sind 160'000 Menschen gefolgt.
Die Zeitungskommentare zum geplanten Schweizer Atomausstieg sind vor allem positiv. Von einer Revolution in der Energiepolitik spricht aber niemand.
Lukas Mäder - Nach dem Entscheid des Bundesrats, schrittweise aus der Kernenergie auszusteigen, ist das Parlament am Zug. Vermutlich werden zum Schluss die Stimmberechtigten entscheiden.
In der Schweiz soll es keine neuen Atomkraftwerke geben. Der Bundesrat hat sich für einen mittelfristigen Ausstieg aus der Atomenergie entschieden.
Lukas Mäder - Die Aargauerin Doris Leuthard war wie kein zweiter Bundesrat mit der Atom-Wirtschaft verbunden. Ihr anstehender Entscheid zum Atomausstieg ist aber trotzdem offen.
Bundesrätin Doris Leuthard plant, bis in 30 Jahren auf die Atomenergie in der Schweiz zu verzichten. Ihre Partei, die CVP, will noch einen Schritt weiter gehen.
Der bernische Energiekonzern BKW wird keine ausserordentliche Generalversammlung (GV) eigens zur Abschaltung des Kernkraftwerks Mühleberg durchführen müssen. Dies haben die Aktionäre entschieden.
Bei den Beratungen über Stresstests für Atomreaktoren hat die EU noch keine Einigung erzielt. «Inhalt ist wichtiger als Timing», sagt EU-Kommissar Günther Oettinger.
Da in naher Zukunft keine neuen Atomkraftwerke in der Schweiz gebaut werden können, sind nach Ansicht der Energiewirtschaft Ersatzlösungen nötig.
Antonio Fumagalli - Die Nuklear-Aufsichtsbehörde präsentiert neue Sicherheitsauflagen für die AKW-Betreiber. Die Anti-Atomlobby findet die Fristen zu lang – und die Forderungen ohnehin lasch.
Die AEE ist überzeugt, dass ein Atom-Ausstieg möglich sei, ohne dass die Stromversorgung oder Klima-Ziele gefährdet würden. Ein rascher Umstieg sei deutlich billiger als ein langfristiger.
Tschernobyl-Jahrestag: Mehrere hundert Menschen haben vor dem Sitz des Energiekonzerns BKW in Bern eine Menschenkette gebildet, um gegen AKWs zu demonstrieren.
Der Bund hat bereits vor der Fukushima-Katastrophe das Szenario von Wasserstoffexplosionen in Betracht gezogen. Ein Experte warnte vor zündfähigen Gemischen.
Das Kraftwerk-Projekt Nant de Drance im Kanton Wallis wird erweitert. Mit 900 Megawatt erzeugt es beinahe so viel Leistung wie ein Kernkraftwerk.
Energieministerin Doris Leuthard plädiert in der Atomausstiegsdebatte nach wie vor dafür, keine übereilten Entscheide zu fällen.
Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat bei ihrem Besuch in Österreich die aktuelle Schweizer Atompolitik erläutert. Sie sprach auch von einem möglichen Atomausstieg.
V. Schmitt-Roschmann, AP - Zum 25. Mal jährt sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl in diesem Jahr. Die ukrainische Bevölkerung leidet immer noch an deren Folgen.
Das österreichische Bundesland überlegt sich rechtliche Schritte gegen Atomkraftwerke in der Schweiz und in Deutschland. Politiker fordern einen europaweiten AKW-Ausstieg.
Die Katastrophe von Fukushima lässt auch in den grössten «Atomländern» USA und Frankreich die Stimmung kippen. Das Unbehagen gegen die Atomkraft wächst.
Energieversorger RWE hält die Erklärung der deutschen Regierung für das Atommoratorium für ungenügend. Jetzt klagt der Konzern gegen die vorläufige Abschaltung des Kernkraftwerks Biblis A.
L. Mäder - Die potenzielle Gefährdung durch ein AKW geht ab dem Moment der Abschaltung zurück. Aber erst 12 bis 15 Jahre danach könnte der Standort wieder grüne Wiese sein.
Lukas Mäder - Bei den Mitte-Parteien kommen die rot-grünen Vorschläge zum Atomausstieg nicht an. Doch erste Gespräche für einen bürgerlichen Kompromiss laufen.
Nach der Atomkatastrophe in Japan geraten Umweltverbände in die Kritik: Zu oft behinderten sie mit Einsprachen Projekte für erneuerbare Energie, so der Vorwurf. Die Kritisierten wehren sich.
In ganz Europa regt sich Widerstand gegen die Atomkraft. In Rom, Genf und Berlin gingen die Menschen scharenweise auf die Strasse.
Bei den Szenarien, in denen der Bund auch den Ausstieg aus der Atomenergie prüft, wollen die Kantone auch involviert werden. Doris Leuthard hat sich ebenfalls geäussert. Sie hält einen Atomausstieg für problematisch.
Bis ca. 2040 müssen in der Schweiz ein bis zwei geologische Tiefenlager für 100 000 Kubikmeter radioaktiver Abfälle gebaut werden.
J.Pfister/M. Gilliand - Die Debatte um die Zukunft der AKW hat die Schweizer in den letzten Wochen bewegt. Nach dem Entscheid des Bundesrats sind viele erleichtert, wie unsere Video-Umfrage zeigt.
Vom Röntgenbild bis zum Strahlentod: Die Auswirkung von radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Körper.
Radioaktive Partikel aus dem beschädigten japanischen AKW Fukushima I haben Europa erreicht.
Wenn die Brennstäbe in einem AKW nicht mehr genügend gekühlt werden, schmelzen sie. Wie kommt es zu diesem gefürchteten «Meltdown»?
Die Vorschläge der Nagra für mögliche geologische Standortgebiete für Tiefenlager radioaktiver Abfälle.
Urs P. Gasche, infosperber.ch - Wer spart, wird belohnt. Mit dieser Politik hat Kalifornien den Stromverbrauch in den letzten 30 Jahren stabilisiert. Die Schweiz will davon nichts wissen.
Die Politik hofft auf Kernkraftwerke der vierten Generation. Im Gespräch ist vor allem der Thorium-Hochtemperaturreaktor. Doch insgesamt wird an sechs neuen Reaktortypen geforscht.
Die Schweiz will aus der Atomenergie aussteigen. Der AKW-Strom soll durch erneuerbare Energien – und durch Sparen – ersetzt werden. Hier ein paar Tipps, wie man im Alltag den Verbrauch reduzieren kann.
Die Axpo kauft Brennstäbe in Majak, darf aber nicht in die Fabrik. Weil es militärisches Sperrgebiet sei, laut Behörden. Weil Radioaktivität austrete, sagt Greenpeace. Ein Filmteam hat sich umgesehen.
Lukas Mäder - Die Landesregierung entscheidet heute Mittwoch, welche Zukunft die Kernenergie in der Schweiz haben soll. Neben den drei offiziellen Szenarien steht auch ein Moratorium im Raum.
Harald Schultz, dapd - In Frankreich ist Atomenergie top, Kritik an Atomkraftwerken hörte man auch nach Fukushima kaum. Das hat sich jetzt geändert: Strassburg hat Fessenheim den Kampf angesagt.
Was ist die Kernschmelze? Was ist der GAU, was der Super-GAU? Hier werden Sie aufgeklärt.
Der Anschlag von Olten geht auf das Konto italienischer Anarchisten. Schweizer Einrichtungen sind immer wieder Ziel, weil hierzulande drei Verdächtigte inhaftiert sind.
Daniel Huber - Vor 42 Jahren entging die Schweiz knapp einer Katastrophe, als es im Schweizer Versuchsreaktor Lucens zu einer Kernschmelze kam. Einer der schwersten Atomunfälle weltweit ist heute nahezu in Vergessenheit geraten.
Während die Ingenieure in Japan gegen den Super-GAU im AKW Fukushima I ankämpfen, erinnert sich der Westen an den Atomunfall in Three Mile Island vor genau 32 Jahren.
Der Bestsellerautor Ian McEwan rüffelt die Ökobewegung. Sie sei ein Sammelbecken für «semireligiöse und selbstgeisselnde Triebe». Kernkraft sei das kleinere Übel.
Klaus Zaugg - Im Sport gilt die Gleichung: Erfolg = Geld. Aber nicht für alle. Das WM-Edelmetall der Schweiz kann der Verband versilbern. Den Klubs beschert es hingegen keine Mehreinnahmen.
Armer Brad Pitt! Bevor er Angelina traf, war er traurig, einsam, unmotiviert und bekifft. Und, ach ja, mit Jennifer Aniston verheiratet. Die dürfte sich wenig über den fiesen Seitenhieb ihres Ex freuen.
Nach der «Supertalent»-Pleite ist Thomas Gottschalk doch noch nicht weg vom TV-Fenster: Für ein neues Projekt setzt RTL auf zwei alte Showhasen. Der Zweite im Bunde ist Alleskönner Günther Jauch.
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Sie ist arbeitswillig, sie ist gebildet und sie ist hübsch. Offenbar zu hübsch für ihr Arbeitsumfeld. Laura Fernees Kollegen machten ihr den Arbeitsalltag zur Hölle.
Wie einst Mirko Vucinic gegen die Schweiz jubelt Mario Gjurovski vom thailändischen Leader SCG Muang Thong United nach seinem Traumtor unten ohne. Zu dumm, dass er zuvor schon verwarnt wurde.
Zum Kinostart des adrenalingeladenen Blockbusters Fast & Furious 6 verlosen 20 Minuten und Alfa ein sportliches Fahrtraining für zwei in Italien.
Für BVB-Trainer Jürgen Klopp sind die Rollen vor dem CL-Final in London klar verteilt. Dortmund ist der gute Kämpfer für die Gerechtigkeit, Bayern der Bösewicht, der die Welt erobern will.
Erneut hat ein verheerender Twister die sogenannte Tornado-Allee in den USA heimgesucht. Der Landstrich bietet die perfekten Bedingungen für die Entstehung der zerstörerischen Wirbelstürme.
Just als Tornado-Opfer Barbara Garcia gegenüber CBS den Verlust ihres Hauses und ihres Hundes beklagt, entdeckt eine Mitarbeiterin der Crew den vermissten Schnauzer: Puffy überlebte den Tornado unter den Trümmern.
Das «Moon and Stars» trumpft auch im zehnten Jahr wieder mit internationalen Pop- und Rock-Grössen auf: Neben Bryan Adams, Santana und Amy Macdonald treten auch ZZ Top, Depeche Mode und Die Toten Hosen auf. 20 Minuten verlost pro Konzert 5 x 2 Tickets.