Fahrplanwechsel

11. Dezember 2011 12:46; Akt: 11.12.2011 13:38 Print

In nur drei Stunden nach Paris reisen

Seit heute gilt der neue Fahrplan der SBB. Mit den Änderungen rückt Paris noch näher an die Schweiz heran. Dank einer Neubaustrecke erreicht man die Metropole von Basel aus in nur drei Stunden.

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Zwischen etlichen Strecken kommen mit dem neuen Fahrplan auch mehr Doppelstockzüge zum Einsatz. Davon sollten vor allem die Pendler, wie hier im Bahnhof Lausanne, profitieren. (Bild: Keystone)

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Der Fahrplanwechsel bei den SBB in der Nacht auf Sonntag ist ohne irgendwelche Probleme erfolgt, wie eine Telefonkonferenz mit Beteiligung aller Landesteile ergeben hat. «Es war ein absolut problemloser Fahrplanwechsel,» sagte SBB-Mediensprecher Christian Ginsig. Auch bei der neuen S-Bahn Freiburg habe es keinerlei Probleme gegeben. «Die Züge fahren pünktlich.»

Im Inland wird der Fahrplan auf mehreren Strecken verdichtet. Zwischen dem Flughafen Genf und Luzern fahren mehr Doppelstockzüge mit mehr Sitzplätzen. Zusätzliche Züge fahren unter anderem auch zwischen Brunnen SZ und Zürich, Neuenburg und Lausanne sowie Freiburg und Bulle FR. Manche regionalen Fahrpläne werden verdichtet.

Besser werden auch Verbindungen ins Ausland: Nach Paris kommt man dank einer französischen Neubaustrecke neu in vier Stunden ab Zürich, ab Basel in drei - und das im Zweistundentakt. Für zwei Verbindungen via Gotthard nach Mailand sieht der neue SBB-Fahrplan hingegen mehr Zeit vor - damit er besser eingehalten werden kann.

Entlastung und Fahrplan-Stabilisierung bringen auch zusätzliche ICN-Züge zwischen Zürich und Lugano, zum Teil bis Chiasso. Die Direktverbindung via Luzern nach Venedig fällt weg. Die Verbindung nach Venedig via Simplon bleibt bestehen.

Zu den weiteren Verbesserungen im internationalen Bahnverkehr gehört eine Direktverbindung ab Chur via Basel nach Brüssel. Fünfmal täglich fahren Direktzüge von Interlaken nach Frankfurt und teils nach Berlin, achtmal ab Zürich nach Frankfurt oder Köln und Hamburg. Neu fährt ein direkter Zug von Zürich nach Budapest.


Wie haben Sie den Fahrplanwechsel erlebt? Lief alles reibungslos? Schreiben Sie uns im Talkback ihre Erfahrungen.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • verärgerter Pendler am 12.12.2011 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Rollmaterial

    Der Intercity zwischen Basel und Zürich, Abfahrt um 7.07 in Basel wurde von einem Doppelstöcker zu einem normalen kleineren Zug. Dass der Doppelstöcker schon immer voll war hat die SBB wohl nicht interessiert bei der Überlegung einen kleineren und kürzeren Zug zu verwenden. Meiner Meinung nach eine riesen Frechheit! In der ersten Klasse war kein einziger Platz mehr frei!

  • Caroline Jenni am 12.12.2011 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur Positives zum Fahrplanwechsel

    Die Zugstrecke Biel-Bern wurde "degradiert", auf dieser Strecke wurde die Selbstkontrolle eingeführt und es verkehren leider keine Doppelstöcker mehr.

  • Marcel Müller am 11.12.2011 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    Auch günstig

    Der TGV hat ein ähnliches Preissystem wie die Fluggesellschaften. Und mit dem Flugzeug ist man kaum schneller vom Stadtzentrum zu Stadtzentrum. Wenn man alles dazurechnet. (Anfahrt zum Flughafen, Wartezeiten etc.)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Caroline Jenni am 12.12.2011 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nicht nur Positives zum Fahrplanwechsel

    Die Zugstrecke Biel-Bern wurde "degradiert", auf dieser Strecke wurde die Selbstkontrolle eingeführt und es verkehren leider keine Doppelstöcker mehr.

  • verärgerter Pendler am 12.12.2011 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    Rollmaterial

    Der Intercity zwischen Basel und Zürich, Abfahrt um 7.07 in Basel wurde von einem Doppelstöcker zu einem normalen kleineren Zug. Dass der Doppelstöcker schon immer voll war hat die SBB wohl nicht interessiert bei der Überlegung einen kleineren und kürzeren Zug zu verwenden. Meiner Meinung nach eine riesen Frechheit! In der ersten Klasse war kein einziger Platz mehr frei!

  • Simon am 11.12.2011 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Schissalpino

    Einfach unglaublich, dass die SBB immer noch auf die Cisalpinos setzt oder setzen muss. Praktisch überall wird ins Rollmaterial investiert, nur am Gotthard passiert nichts. Hoffentlich gibt es spätestens bei der Eröffnung des Basistunnel 2016 eine Erlösung...

  • Bettina am 11.12.2011 17:11 Report Diesen Beitrag melden

    Freche SBB

    Das Ticket kostet über 300 Franken 2. Klasse! Dafür fliege ich und ist erst noch günstiger!

    • Cindy Rost am 11.12.2011 17:44 Report Diesen Beitrag melden

      Frecher Kommentar

      Dann hast du wohl etwas falsch gemacht. Basel - Paris gibt es für unter 100 Franken. Und wenn du noch billiger davon kommen willst gehst du an einen DB-Schalter.

    • Marcel Zwickly am 11.12.2011 22:24 Report Diesen Beitrag melden

      Geht sogar noch billiger

      Es geht sogar für unter 70 Euros. Einfach bei der SNFC das Tickt kaufen. Ich habe mir ein Ticket Mulhouse - Paris Gare de l'est gestern für 69.50 Euro gekauft. Aber ich musste dafür bei der SNFC an den Schalter gehen oder online auf der TGV-Lyria seite.

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  • Karin am 11.12.2011 15:49 Report Diesen Beitrag melden

    Habe den Test mehr als einmal gemacht.

    Nach Paris zu fliegen ist blödsinn. Ich reise regelmässig nach Paris und wohne in Zürich (also nahe beim Flughafen): Der Flug hat zeitlich noch nie rentiert - ich war immer bis zu einer Stunde früher in Paris mit dem TGV. Erstens hat der Zug selten Verspätung, zweitens kann ich arbeiten (zugegebenerweise nicht für jeden wichtig) und drittens muss ich nicht 1 Stunde vorher dort sein und lange Gepäckwartezeiten in Kauf nehmen. Vom Stau durch St Denis gar nicht zu sprechen.... Mit dem TGV ist man zudem mitten im Zentrum. Der geringe Mehrpreis für den TGV ist somit mehr als ausgeglichen.

    • Markus Karkowski am 11.12.2011 17:35 Report Diesen Beitrag melden

      Markus

      Die Fahrt nach Paris gibt es teilweise schon ab 29.50 chf pro Weg(wenn man etwas weiter im voraus bucht und Angebote beachtet)

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