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Energy Challenge

21. Juni 2018 21:04; Akt: 30.06.2018 13:06 Print

21 Dinge, die du diesen Sommer tun solltest

von Stephanie Sigrist - Ferien in der Schweiz sind besser für die Umwelt und das Portemonnaie als Fernreisen. Wir haben einige coole Ideen für dich.

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Den Sonnenaufgang auf einem Hügel in Ihrem Wohnkanton beobachten und fotografieren. Im Bild ist der Rätikon oberhalb von Chur (GR) zu sehen. Vom höchsten Aussichtspunkt in Ihrer Umgebung die Stadt oder das Dorf bewundern. Sich mit einem Gummiring einen Fluss hinuntertreiben lassen. Kochen oder backen Sie ein Gericht aus einer anderen Region. Haben Sie schon einmal Bündner Pizzoccheri (im Bild), Zuger Kirschtorte oder Solothurner Ofenguck selber zubereitet? Einen botanischen Garten besuchen und zehn neue Pflanzennamen lernen. Im Bild ist beispielsweise eine Azaleen-Blüte zu sehen. Eine neue Sportart ausprobieren. Sie wollten schon immer mal wissen, wie Cricket, Futsal (im Bild) oder Hornussen geht? Viele Vereine bieten Schnuppertage an. Den höchsten Berg in der Region bezwingen. Eine Hängebrücke überqueren. Dies lässt sich gut mit einer Wanderung kombinieren. Ein Museum in der nächstgelegenen Stadt besuchen. Tipp: In den meisten Städten gibt es Museen mit Gratis-Eintritt oder der Besuch ist an bestimmten Tagen kostenlos. Informieren Sie sich im Vorfeld auf der Museumswebsite. Tippen Sie auf der Schweizer Karte mit verbundenen Augen einen Ort an und fahren Sie anschliessend – abhängig von der Entfernung und Ihrer Fitness – entweder mit dem Velo oder öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin, um die Ortschaft auszukundschaften. Einen Tierpark oder Tiergarten besuchen und dort fünf neue Fakten über Waldtiere lernen. Ritterfeeling in einer Burg erleben. In der Schweiz eine archäologische Stätte wie Augusta Raurica, die keltische Mauer in Basel oder ein Amphitheater besuchen. Gemeinsam mit Freunden ein neues Gesellschaftsspiel lernen. Das geht entweder in der Badi, im Park oder bei Regenwetter zu Hause. Abseits der bewohnten Gebiete den Sternenhimmel betrachten und versuchen, Sternbilder zu erkennen. Mit Freunden Pedalo fahren. Ein Picknick im Grünen veranstalten. Im Freien übernachten – sei es auf dem Balkon, im Garten oder auf einem Zeltplatz. Bei Regen die Wohnung entrümpeln und nicht mehr benötigte Gegenstände verschenken oder auf einem Flohmarkt verkaufen. Eine Velo-Tour machen. In der Schweiz gibt es mehr als 45'000 Radrouten durch Wälder, über Hügel, an Seen oder Flüssen entlang oder in idyllische Dörfchen. Im Wald Himbeeren, Brombeeren oder Walderdbeeren pflücken.

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In der Schweiz hat der inländische Energieverbrauch gemäss einer im Oktober 2016 veröffentlichten Analyse des Bundesamts für Energie zwischen 2000 und 2015 zwar um 1,3 Prozent abgenommen, im Bereich der Mobilität hat sich der Verbrauch jedoch um 4,1 Prozent erhöht. Während der Sommerferien belasten Flugreisen und Autofahrten quer durch den Kontinent die Energiebilanz massiv. Allein der internationale Flugverkehr macht mit 66,8 Petajoule gut acht Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in der Schweiz aus. Der Strassenverkehr macht ganzjährlich bereits rund ein Drittel des Energieverbrauchs hierzulande aus. Dabei werden aber nur in der Schweiz zurückgelegte Strecken berücksichtigt. Die Anreise in die Sommerferien per Auto verbraucht zusätzlich Energie.

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Welches ist Ihr Haupttransportmittel während der Sommerferien?

Die meisten Reiseziele in der Nähe können jedoch auch bequem mit dem Zug erreicht werden, was deutlich besser für die Umwelt ist als ein Flug oder eine Autofahrt. Zahlreiche Reiseveranstalter bieten ihren Kunden heutzutage an, die durch Flugreisen verursachten CO2-Emissionen zu kompensieren. Dabei wird Geld an Klimaschutzorganisationen gespendet, die Treibhausgase an einem anderen Ort auf der Welt reduziert oder verhindert.

Ozon wirkt in luftigen Höhen als Treibhausgas

Die Klimawirksamkeit von Flugreisen beschränkt sich allerdings nicht auf den erhöhten Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Bei der Verbrennung von Kerosin entstehen Substanzen wie Stickoxide, Aerosole und Wasserdampf. Diese Stoffe werden in der Reiseflughöhe langsamer abgebaut als am Boden und verstärken so den Treibhauseffekt. Stickoxide bauen unter Sonneneinstrahlung Ozon auf, das in luftigen Höhen als starkes Treibhausgas wirkt, während der Ausstoss von Aerosolen und Wasserdampf die natürliche Wolkenbildung verändern. Diese Effekte sorgen kumuliert dafür, dass der Treibhauseffekt von Flugreisen durchschnittlich zwei- bis fünfmal höher ist als der blosse Ausstoss von Kohlenstoffdioxid.

Auch Kreuzfahrten sind bei Herr und Frau Schweizer nach wie vor hoch im Kurs. Die oftmals luxuriösen Schiffe blasen jedoch Unmengen an toxischen Abgasen in die Luft. Um den Strombedarf des Hotelbetriebs an Bord decken zu können, müssen die Motoren im Dauerbetrieb arbeiten. Dies setzt riesige Mengen an giftigen Gasen frei. Eine Reinigung von Stickoxid- oder Feinstaub-Emissionen findet laut der «Süddeutschen Zeitung» nur in Ausnahmefällen statt. Ein Passagierdampfer ohne Filter oder Entschwefelungsanlage stösst täglich rund 450 Kilogramm Russpartikel, 5250 Kilogramm Stickoxide und 7500 Kilogramm Schwefeldioxide aus. Diese Abgase schaden Pflanzen, tragen zur Versauerung von Böden oder Gewässern bei und bergen Gesundheitsrisiken für Menschen und Tiere.

Auch in der Schweiz kann man viel erleben

Ferien in der Schweiz sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern durch das Wegfallen von Flugtickets, Mautgebühren und Übernachtungskosten auch günstiger. Wer seine Ferien hierzulande verbringt, muss aber keineswegs auf neue Erlebnisse und Eindrücke verzichten und mit Fotos aus den Schweizer Alpen, idyllischen Kleinstädtchen oder hippen Outdoor-Bars in hiesigen Städten lässt es sich auf Social Media genauso gut angeben wie mit den obligaten Strandbildern, mit denen Facebook, Instagram, Pinterest und Snapchat während der Sommermonate überflutet werden. Wieso sollte man immer nur im Ausland früh aufstehen, um mit der Kamera bewaffnet einen Sonnenaufgang zu bewundern? Lohnt sich ein Abstecher auf eine Aussichtsplattform nur, wenn sie in einem fernen Land steht? Und was spricht dagegen, seine Fremdsprachenkenntnisse in der mehrsprachigen Schweiz aufzufrischen, statt dafür durch die halbe Welt zu reisen?

In der obigen Bildstrecke sind 21 Dinge aufgelistet, die du diesen Sommer in der Schweiz tun könntest.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter M am 21.06.2018 21:23 Report Diesen Beitrag melden

    Was wichtiges vergessen

    Meine Zeit nicht mehr mit diesen Möchtegerntips von einem noch grösseren Möchtegernprofi verbringen.

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  • Gioia Girl am 21.06.2018 22:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beeren im Wald pflücken

    Die im Wald gepflückten Beeren sollten wegen des Fuchsbandwurms unbedingt vor dem Verzehr gewaschen werden!

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  • Dr. Sommer am 21.06.2018 21:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super Tipps

    Danke für die Tipps Kann man machen, muss man aber nicht. Ich habe besseres zu tun. Im diesem Sinne, schönen Sommer euch allen..

Die neusten Leser-Kommentare

  • Stef am 22.06.2018 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    auch schön teuer

    Wenn man die Flugtickets und ein SBB Bahnticket vergleicht, innerhalb der Schweiz natürlich, kommt man da schon wesentlich auf einen günstigeren Preis. Also mit den Gebühren solltet ihr nicht so angeben ;-)

  • Ferdi am 22.06.2018 14:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was Neues

    Ein noch unbekanntes Rotlichtviertel erforschen. Quasi eine Städtereise.

  • Mike am 22.06.2018 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Business

    Keine Zeit für solchen Spass, diesen Sommer ist Business angesagt!

  • Richi am 22.06.2018 12:38 Report Diesen Beitrag melden

    Männererholung

    Mit nem Porsche von Thun auf den Grimsel.

    • Jdarc am 22.06.2018 14:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Richi

      Jeder braucht mal sein Prollgehabe in der spätpupertierenden Lebensphase. Viel Spass ;-)

    • Gery am 22.06.2018 15:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jdarc Wer Neider hat der hat Etwas

      Kann sich halt nicht jeder ein Porsche leisten ;)

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  • kikirikii am 22.06.2018 12:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    najaa..

    besser fürs portemonnaie? beim urlaub in der schweiz machen? würde ich jetzt mal nicht behaupten...

    • dequ am 22.06.2018 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @kikirikii

      voll... mit dem Zug irgendwo hingehen ohne HALBTAX ist schon (fast) teurer als das Flugzeug.!

    • Andi am 22.06.2018 15:53 Report Diesen Beitrag melden

      Die Zeit vergeht im Fluge :)

      Bucht man die Flüg mindestens 100 Tage im Voraus, sind wirklich gute Schnäppchen zu ergattern. So kann man gut mal einen Shopping-Tag in London oder ein Mittagessen in Rom machen :)

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