Streit in Werkstatt

08. Oktober 2012 01:21; Akt: 08.10.2012 16:44 Print

Mann stirbt nach Schiesserei in GränichenMann stirbt nach Schiesserei in Gränichen

Im aargauischen Gränichen ist es am Sonntagabend zu einer Schiesserei gekommen. Dabei wurde ein 31-jähriger Schweizer getötet. Zwei tatverdächtige Männer wurden von der Polizei verhaftet.

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Ein Einschussloch in der Werkstatt «CNC Center» zeugt von der Schiesserei. (Bild: 20 Minuten)

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Bei einer Schiesserei ist am Sonntagabend im aargauischen Gränichen ein 31-jähriger Schweizer ums Leben gekommen. Zwei 48-jährige Schweizer sind nach Angaben der Aargauer Kantonspolizei als Tatverdächtige festgenommen worden und werden zu den Umständen befragt. Die Hintergründe des Tötungsdeliktes sind vorerst nicht bekannt.

«Die Aussagen der Befragten widersprechen sich. Die Umstände, wie es zur Schiesserei kam, sind noch unklar», sagte Bernhard Graser, Mediensprecher der Aargauer Kantonspolizei gegenüber der «Aargauer Zeitung». Doch gäbe es Anzeichen für eine Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten. Bei ersten Einvernahmen durch die Polizei hätten die Männer nicht bestritten, etwas mit dem Delikt zu tun zu haben. Zur Schiesserei ist es im «CNC Center» an der Industriestrasse, einer Werkstatt eines Wohn- und Gewerbegebäudes gekommen.

Opfer und mutmassliche Täter kannten sich

Klar sei hingegen, dass sich die drei Beteiligten kannten. Einer der Beteiligten wohne scheinbar am Tatort. Wie ein Nachbar gegenüber der «Aargauer Zeitung» berichtet, habe er manchmal laute Partys gehört, die dort stattfanden. Sonst seien die Bewohner nicht speziell aufgefallen.

Das Tötungsdelikt ereignete sich um 20.45 Uhr. Die Polizei habe beim Eintreffen den schwerverletzten 31-Jährigen vorgefunden, sagte Graser. Die alarmierte Ambulanz konnte in der Folge nur noch den Tod des 31-jährigen Schweizers feststellen.

Bei der Schiesserei waren Pistolen und Revolver verwendet worden. Die Polizei kündigte für Montagmorgen weitere Informationen an.

Zweite Bluttat im Aargau in einer Woche

Erst am Mittwoch war es in Wettingen zu einem tödlichen Drama gekommen, als ein 51-jähriger Mann seine 40-jährige Ex-Partnerin erschoss und sich danach selber schwer verletzte. Kurz darauf erlag er seinen Verletzungen.

(bee/sda)

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  • Hans Stämpfli am 08.10.2012 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Was soll das?

    Wenn Sie schon Kommentarfunktionen freischalten und dann bei 16 Kommentaren einfach aufhören, lassen Sie's doch besser sein. Ist ja lächerlich.

  • W.Tell am 08.10.2012 12:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja klar

    Und schon geht sie wieder los, die Jagt auf Waffen. Wie definiert sich "Waffen"? Alles mit dem Menschen absichtlich sich oder anderen Schaden zu fügen? Also auch Alkohol, Tabak, Autos etc. Solange es Leute mit Agressionen resp. gestörter Psyche gibt, wir es ausgeübte Gewallt mit Waffen geben. Daran ändert ein Waffenverbot gar nichts - Beispiel: UK!

  • its me am 08.10.2012 12:04 Report Diesen Beitrag melden

    Waffen töten keine Menschen

    wären es keine Schusswaffen gewesen, hätten die sich auch mit dem Hammer eins auf die mütze geben können. ich habe noch nie gesehen oder gehört, das eine Schusswaffe beine kriegt und dann ganz alleine amok läuft... der mensch ist der übeltäter! meistens werden bei solchen taten illegale waffen benutzt, die ja dank schengen zu hauf in der schweiz zu haben sind!!