Unfall in Eiken geklärt

06. Dezember 2012 11:26; Akt: 06.12.2012 11:26 Print

Der Duro-Fahrer war am Steuer eingenickt

Ein Sekundenschlaf ist die Ursache des Unfalls mit acht Verletzten am Dienstag in Eiken AG. Der Fahrer eines Militärfahrzeugs war deshalb auf die Gegenfahrbahn geraten und mit zwei Autos zusammengestossen.

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Am Tag nach dem Unfall mit acht Verletzten befinden sich vier Personen weiterhin im Spital. (Bild: Kantonspolizei Aargau)

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Einen Tag nach einem schweren Verkehrsunfall mit einem Armeefahrzeug in Eiken AG ist der Unfallhergang klar. Der 26-jährige Chauffeur des Duros gab bei einer Befragung durch die Militärjustiz zu, dass er während der Fahrt eingenickt und deshalb auf die Gegenfahrbahn geraten war.

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Stichwort Sekundenschlaf: Sind Sie auch schon einmal am Steuer eingenickt?
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Beim Unfall kurz vor 16 Uhr wurden acht Personen verletzt: vier im Militärfahrzeug, drei in einem Peugeot 4007 und die Fahrerin eines Audi A4. Deren Verletzungen stellten sich als mittelschwer heraus; die 19-Jährige befindet sich deshalb weiterhin im Spital. Dort liegen ebenfalls noch ein Soldat, der beim Unfall eine Gehirnerschütterung erlitten hat, sowie zwei Mitfahrer aus dem Peugeot, eine 80-jährige Frau und ein 85-jähriger Mann. Die beiden Senioren wurden zwar nicht verletzt, befinden sich jedoch zur Überwachung im Krankenhaus.

Die anderen vier Verletzten konnten das Spital verlassen. Ein Soldat brach sich die Hand, zwei weitere kamen mit Schürfungen und Prellungen davon. Auch die 55 Jahre alte Fahrerin des Peugeots überstand den Unfall laut Angaben der Aargauer Kantonspolizei mit leichten Verletzungen.

(rme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Toni Maler am 06.12.2012 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    zwang?

    Keiner zwingt einen ADA, "Fahrer" zu werden. Hat sich jem. dafür entschieden diese Funktion aus zu üben, so gehört dazu nicht zur "Fahren" sondern auch Ladensicherung, etc sowie Verantwortung und Kompetenz. Kann man aus div. Gründen nicht Fahren, so tut mans nicht -- stellt sich aber nicht blöd, sondern begründet die Entscheidung schriftl, und rauf gehts auf dem Dienstweg mit dem Schreiben; auch wenn der Vorgesetzte das so nicht wahrhaben will (evtl ja selber auch unter Zeitdruck) -- so lange die Eskalation korrekt abläuft, ist daran genau gar nichts aus zu setzen.

  • Radschützenpanzerfahrer am 06.12.2012 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Sicherheitsgurte

    Es ist geregelt, dass ein Motorfahrer mindestens 6 ( am stück) Stunden oder 8 Stunden (2 x 4 od 5 & 3 etc) schlafen muss um fahren zu dürfen. Dies weiss jeder Motorfahrer selber. Wenn er also nicht genug geschlafen hat, muss er sich melden, dass er nicht fahren darf! Schliesslich ist man ja alt genug. Zum Thema zeitgemäss: Im Duro kann es beim Unfall sehr schlimm werden, da man 90° vesetzt zur Fahrtrichtung auf einer Bank sitzt. Hier wären definitiv Gurte angebracht. 6DM und 10DM sind bei der korrekten Sitztechnik "relativ" sicher.

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  • Kuda am 06.12.2012 12:05 Report Diesen Beitrag melden

    Schlafzeit

    Kein Wunder... vorgeschriebene Schlafzeit für Fahrer im Militär ist 6h. Es gibt Personen, die mehr bräuchten...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Thomas Hiltebrand am 08.12.2012 10:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ruhezeiten...

    Nicht vergessen: Die Kontrolle der Ein-Haltung der Ruhezeiten obliegt dem Vorgesetzten!

  • roman am 06.12.2012 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Immer das gejammer...

    1. Die Fahrzeuge ob Duro, Puch, Steyer, Iveco oder Saurer sind alle relativ sicher, sofern man die Regeln einhält! Ist fast das gleiche wie beim anschnallen. 2. Die Ruhezeiten, in anderen Worten:''Befehlsfreie Zeit''. Die muss man natürlich einhalten aber es sollte auch jeder selber merken ob er fahrtüchtig ist oder nicht. Ich kann nach 5 Stunden Schlaf fitter sein wie nach 8 Stunden... Und wenn man nicht fitt ist muss man es sagen und eben nicht fahren. Wenn ein Zfhr oder Kadi droht--> Form 6.005 an eine Höhere Instanz dann wird das ganze auch geregelt.

  • Hans am 06.12.2012 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    vermutlich kein Chauffeur

    Vielleicht war es nur ein Lenker und gar kein Chauffeur! Wenn es wirklich ein Chauffeur war, dann ist er nicht geeignet für diese Aufgabe. Chauffeure müssen immer aufmerksam sein den ganzen Tag und sind für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel zu schlecht bezahlt.

  • ausgeblideter LKW-Fahrer am 06.12.2012 18:26 Report Diesen Beitrag melden

    Jeder Motorfahrer kann eine Pause

    einschalten, ohne dafür bestraft zu werden. Leider aber sind die Fahrer zu stolz, denn jeder will besser als der andre sein, um seine Fahrkünste zu zeigen.

  • Tobi am 06.12.2012 17:48 Report Diesen Beitrag melden

    Diese Transporter sind ja unmöglich

    Ich konnte an der "Aushebung" dem Militaer-Psychologen glaubhaft machen, dass ich niemals in einen solchen Transporter steigen würde (m.E. viel zu gefährlich), und daher keinen Dienst leisten kann (will). wenn man dies liest, war es eine gute Idee...