Fahndungserfolg

04. Dezember 2012 16:07; Akt: 04.12.2012 16:07 Print

Verhaftungen 19 Jahre nach Tötungsdelikt

Knapp 20 Jahre nach einem tödlichen Raubüberfall in Dulliken haben die Solothurner Strafverfolgungsbehörden zwei tatverdächtige Männer ermittelt und festgenommen.

storybild

Die Kantonspolizei (hier bei einem Einsatz im November 2011) hat zwei Männer verhaftet - 19 Jahre nach einem Mordfall. (Bild: Keystone/Marcel Bieri)

Zum Thema
Fehler gesehen?

In der Nacht auf den 1. August 1993 wurde ein 80-Jähriger in seiner Wohnung in Dulliken SO brutal überfallen. Der alleinstehende Rentner wurde dabei derart misshandelt, dass er erstickte. Die Polizei hatte keine heisse Spur zur Täterschaft. Bis heute.

Knapp 20 Jahre später haben die Ermittlungsbehörden zwei tatverdächtige Männer verhaftet. Bei den beiden Männern in Untersuchungshaft handelt es sich um Serben im Alter von 61 und 49 Jahren, wie die Solothurner Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.

Sie stritten laut Mitteilung bei den Befragungen bisher jegliche Beteiligung am Überfall ab. Beide Männer wohnen in den Kantonen Aargau und Solothurn.

Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden blieben seinerzeit erfolglos, und das Tötungsdelikt konnte nicht geklärt werden. Nach neuen Erkenntnissen wurden die Ermittlungen bereits vor längerer Zeit wieder aufgenommen.

Strafuntersuchungen wegen Mordes

Gemäss Staatsanwaltschaft kann ein Zusammenhang zwischen dem Raubüberfall in Dulliken und einem Brand in Olten SO vom 10. Dezember 1994 nicht ausgeschlossen werden.

Beim Brand im Kolpinghaus kam ein 51-jähriger Mann ums Leben. In beiden Fällen führt die Staatsanwaltschaft zurzeit eine Strafuntersuchung wegen Mordes.

Die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft wurden bei ihren bisherigen umfangreichen Ermittlungen von der Bundeskriminalpolizei, aber auch von der Kantonspolizei Bern, der Kantonspolizei Aargau und verschiedenen ausländischen Partnern unterstützt.

Die Strafuntersuchung werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen, hält die Staatsanwaltschaft fest. Aus Rücksicht auf die laufende Untersuchung machte sie keine weiteren Angaben.

(meg/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ERNST am 04.12.2012 16:24 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo und grossen Dank an die Polizei

    Verbrechen lohnt sich nicht und so soll es auch bleiben.

  • H.D am 04.12.2012 16:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uz uz

    Karma!

    einklappen einklappen
  • l. ober am 04.12.2012 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    bitte um zugabe...!

    bravo polizei, sehr gut gemacht..!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ernst am 04.12.2012 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    die zwei

    lasst die zwei aber ja nicht wieder laufen.

  • l. ober am 04.12.2012 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    bitte um zugabe...!

    bravo polizei, sehr gut gemacht..!

  • ERNST am 04.12.2012 16:24 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo und grossen Dank an die Polizei

    Verbrechen lohnt sich nicht und so soll es auch bleiben.

  • H.D am 04.12.2012 16:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uz uz

    Karma!

    • reti am 04.12.2012 16:40 Report Diesen Beitrag melden

      Bestrafung?

      Die werden ein paar Jahre ins Gefängnis "müssen/dürfen" wo sie durchgefüttert werden. Ob man da von Karma sprechen kann? Nein, finde ich.

    einklappen einklappen
Immobilien

powered by

Immobilien finden

PLZ
Preis bis
Zimmer bis

Nachmieter finden? Jetzt bei homegate.ch inserieren