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Connyland gibt auf
03. Juni 2012 01:03; Akt: 03.06.2012 12:45 Print
«Das ist das Ende des Delfinariums»
Das beschlossene Importverbot für Delfine in der Schweiz trifft das Connyland hart. Trotz Kampfansagen gibt Geschäftsführer Erich Brandenberger nun auf. Er plant ohne die Meeressäuger.
Nach den tödlichen Zwischenfällen im Connyland hat die Politik schnell reagiert und mit der «Lex Connyland» ein Importverbot für Delfine in der Schweiz verfügt. Trotz anfänglicher Kampfansage gegen das Gesetz wirft der Geschäftsführer des Connylands, Erich Brandenberger, nun aber die Flinte ins Korn, wie gegenüber der «SonntagsZeitung» und dem «Sonntag» bestätigt.
Bildstrecken Raver zu Unrecht beschuldigt Video
Connyland macht weiter
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«Das bedeutet das Ende des Delfinariums. Wir werden es wahrscheinlich nach dieser Saison schliessen müssen», sagt Brandenberger. Ein Referendum gegen das Importverbot wird es definitiv nicht geben. Zwar würden sie genügend Unterschriften zusammenbringen, ist er überzeugt. Doch der Abstimmungskampf wäre ohne Partner zu kostspielig.
Das bedeutet: Die drei verbleibenden Connyland-Delfine werden nun weggegeben oder verkauft. «Die Suche nach geeigneten Plätzen hat oberste Priorität», sagt Brandenberger – und sie Zeit drängt. Das siebenjährige Männchen Angel ist bald geschlechtsreif und wird sich deshalb mit der Mutter Chicky paaren wollen, dem letzten verbleibenden Weibchen. Angel soll deshalb bis Jahresende ein neues Zuhause finden. Ganz anders ist es hingegen beim einjährigen Secret. «Bevor ein Delfin zwei Jahre alt ist, sollte man ihn nicht transportieren», sagt Brandenberger.
Neue Pläne
Der finanzielle Aspekt steht laut Brandenberger im Hintergrund – obwohl ein Delfin zwischen
Trotz dem Aus für das Delfinarium gibt sich das Connyland aber kämpferisch. Der Bau einer neuen Achterbahn anstelle der Lagune soll in Zukunft Gäste anlocken. Mit der 2010 eröffneten «Cobra» konnte das Connyland bereits ein jüngeres, erlebnisorientiertes Publikum anlocken. Das erhofft sich Brandenberger auch durch eine neue Bahn.
(aeg)
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Alle 151 Kommentare

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Ein Witz dieser Entscheid!
Es haben es schon einige geschrieben. Was ist dann mit den Zoo Tieren? Also entweder seit ihe konsequent oder ihr last es gleich bleiben, mit sollchen unnötigen Einzel Entscheiden. Das wäre in etwa das gleiche, wie wenn es Aussschaffungen geben würde, aber nur für eine Nation. Das ist schlicht ein Witz so zu entscheiden. Leider passt es aber zu unserer momentanen Regierung.
Find ich gut.
Meiner Meinung nach sollte man Zoos und Ähnliches auch gleich verbieten. Ich bin Vegetarier und kaufe meine restlichen Tierischen-Produkte bei unserem Nachbar einem Bio-Bauern. Wer es sich leisten kann soll die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachte. Wer nicht, sorry, ich würde auch gerne das Meer vor der Haustüre haben, muss auch warten bis ich es irgendwann wieder besuchen kann.
aktivisten
Eifach krank das Ganze! Die Japaner schlachten Jahr für Jahr tausende Delfine auf abartigste Weise ab, um sie zu essen. Bei uns wird ein Riesenaufstand wegen ein paar Delfinen gemacht, die zwar nicht ganz artgerecht gehalten werden, denen es aber sonst gut geht. Ziel erreicht. Jetzt haben die Delfinaktivisten Zeit, sich gleich stark für tausende von Nutztiere in der Schweiz einzusetzen, welche vielfach unter tierquälerischen Bedingungen gehalten werden.