Bahnausbau

09. Februar 2014 12:03; Akt: 12.05.2014 14:17 Print

«Das ist eine Weichenstellung»

Das Stimmvolk hat über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (Fabi) abgestimmt. 62 Prozent der Schweizer Stimmbürger sagten Ja.

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In der Verkehrspolitik stellte die Schweiz heute die Weichen für die Zukunft – die Fabi-Vorlage zur Eisenbahninfrastruktur kam vors Volk. Diese hat unmittelbar grosse Auswirkungen. Es geht um die Frage, wie in Zukunft die stark ausgelastete Eisenbahn-Infrastruktur finanziert werden soll.

Der Bundesrat und das Parlament schlagen vor, dass Betrieb, Unterhalt und Ausbau des Schienennetzes künftig aus einem Topf finanziert werden, dem Bahninfrastrukturfonds. Der Bund müsste mehr Mittel bereitstellen, im Jahr rund 5 Milliarden Franken statt wie bisher 4 Milliarden.

Aus Sicht der Befürworter ist dies dringend nötig, und zwar nicht nur für den Ausbau, sondern auch für die in den letzten Jahren vernachlässigte Sanierung des Schienennetzes. Gegen Fabi stellen sich der Nutzfahrzeugverband Astag, der Verband der Autoimporteure Auto-Schweiz und die SVP. Sie kritisieren, dass Autofahrer über Strassenabgaben die Bahn mitfinanzieren.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Armer alter am 09.02.2014 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    Selber schuld

    Die Schweizer sind schon ein masochistisches Volk. Immer dann wenn es darum geht, dass sie mehr bezahlen müssen, sie sich selber mehr Abgaben und Steuern aufbürden können, stimmen sie ja!?? Einfach nachher nicht jammern und heueln, wenn ihr den Arbeitsweg nicht mehr an den Steuern abziehen könnt und die Nichtswertsteuer steigt. Unglaublich.

  • Alfred Zurbrügg am 09.02.2014 13:45 Report Diesen Beitrag melden

    Weniger Geld x2

    Wenn der der Pendlerabzug wegfällt, wird ein unteres Steuerbares Einkommen wieder steigen, was zur folge hat das auch die Krankenkassenverbilligung kleiner wird. Also wer wenig verdient und einen weiten Arbeitsweg hat, wird 2x bestrafft. Danke euch allen....

  • neiner am 09.02.2014 13:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    fabi

    danke schweiz fuer euer versagen!!! ein autofahrer welcher nun noch mehr abgezockt wird

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ralph am 09.02.2014 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    Yes! FaBi hat gesiegt

    Übrigens ich habe die MEI angenommen und bin generell mitterechts Wähler. Es hat absolut nichts mit der Partei zu tun. Ich stimme so ab wie es mir passt und ich möchte Zuwanderung begrenzen aber auch Schienen ausbauen, weil ich Pendler bin. Das ist meine Meinung.

  • J. Meyer am 09.02.2014 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Unbegreiflich

    Werde es nie verstehen wie man zu noch mehr Abzocke auch noch ja stimmen kann. Wer als Ja-Sager hinterher jammert, das Preise allerorten, ob Auto oder Bahn steigen, das Abzüge bei den Steuern wegfallen, darf auf kein Mitleid hoffen. Vielleicht sollte man eine Initiative starten, die es dem Bund verweigert, für den ÖV aus dem Strassentopf zu bedienen.

  • kyo92 am 09.02.2014 16:37 Report Diesen Beitrag melden

    kann mir jemand helfe?

    heisst das jetzt das die Bahntickes billiger werden? Kann mir jemand mal in kurzen worten sätzen erklrären worum es hir überhaut geht?

    • Peter Meier am 09.02.2014 17:26 Report Diesen Beitrag melden

      @kyo

      Das ass mehr Züge fahren, bessere und schnellere Linien verfügbar werden. Allgemein gesagt, das Zugsangebot wird verbessert und verschnellert. Wieso sollte man dagegen sein? Eine Preiserhöhung wird auch wahrscheinlich drinliegen. Aber das ist logisch, bei so einer stark wachsenden Nachfrage.

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  • Rhiitaler am 09.02.2014 15:48 Report Diesen Beitrag melden

    Einer geht immer

    Die 100 Franken Vignette hat Frau Leuthard nicht erhalten vom Stimmvolk. Also zieht man das nächste zur schublade raus und Präsentiert es unter einem anderen Namen mit anderen Vorzeichen ... und ohh Wunder... siehe das es klappt, nun kann man das Volk nach seinem eigenen willen Abgezockt werden.

  • Beat, Widnau am 09.02.2014 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    vorhersehbar

    Es kann ja nicht sein, dass ein Bundesrätin zweimal hintereinander eine Wahlschlappe erleidet. Also musste dieses FABI-Dings angenommen werden... mit alle Mitteln.