Reaktionen auf Ricklis SBB-Tweets

07. März 2018 16:19; Akt: 07.03.2018 18:17 Print

«Wenn jeder Bürger so ein Trara machen würde»

SVP-Nationalrätin Natalie Rickli blieb mit dem Zug stecken. Auf Twitter teilte sie ihr Leid. Von der Community gab es dafür Trost und Tadel.

storybild

Natalie Rickli liess ihrem SBB-Frust auf Twitter freien Lauf. (Bild: Twitter/Natalie Rickli)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Eigentlich wollte Natalie Rickli nach ihrem Auftritt im SRF-«Medienclub» am Dienstagabend schnurstracks nach Bern. Schliesslich musste sie am Mittwochmorgen um 8 Uhr für die Frühlingssession wieder auf der Matte stehen.

Umfrage
Was halten Sie von Natalie Ricklis Verspätungs-Tweets?

Eine Stellwerkstörung machte der SVP-Nationalrätin allerdings einen Strich durch die Rechnung: Zwischen Olten und Bern blieb sie mit dem Intercity für rund eine Stunde stecken. Die Zeit nutzte die Politikerin, um ihren Frust mit der Welt zu teilen: Sieben Tweets setzte sie ab, um ihre Lage zu schildern, sich über die SBB zu beschweren und Freibier zu fordern.

«Menno, was jammerst du?»

Einigen Usern ging Ricklis Lamento gehörig auf die Nerven. So antwortete etwa einer: «Störungen und Pannen kann es immer geben. Ihre Reaktion ist unangebracht und steht einer Frau und Politikerin, wie Sie es sind, nicht zu. Andere waren sicher auch betroffen. Ruhe bewahren, Augen zu und dösen hätte Situation entschärft.»


Ähnlich sieht es ein anderer: «Wenn jeder hart arbeitende Bürger ein solches Trara machen würde und Freibier forderte, wäre Twitter zugemüllt und die Schweiz müsste hektoliterweise Bier importieren.»



Und auch Ida meint: «Menno, was jammerst du? Dies war mein normaler Alltag während sieben Jahren als Pendlerin auf der Strecke Luzern–Bern–Luzern.»


«Eine Dosis Simon & Garfunkel»

Andere User stärkten Rickli den Rücken. «Ich wünsche mir für Sie, dass es bald weitergeht und die SBB den richtigen Schalter findet. Weiterhin noch gute Nerven und so schnell wie möglich ein paar Stunden Schlaf», hiess es etwa.


Auch gut gemeinte Ratschläge wurden an die Nationalrätin herangetragen. «Der Kluge fährt im Auto», meinte ein User.


Und auch einen Musik-Tipp gabs: «Ich empfehle eine Dosis Simon & Garfunkel. Das wirkt fast wie Freibier.»


Natalie Rickli selbst wollte auf Anfrage von 20 Minuten keine Stellung nehmen.


(sul)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gabi G am 07.03.2018 17:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Theater

    Da sitzt die Dame in der 1. Klasse auf kosten des Steuerzahlers und macht ein solches Theater

    einklappen einklappen
  • Sandroc am 07.03.2018 16:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Kommentar dazu!

    Vorallem fährt die gute Dame gratis erste Klasse!

    einklappen einklappen
  • Satox am 07.03.2018 16:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    lächerlich

    Absolut peinlich eine solche Reaktion!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ernst am 07.03.2018 18:43 Report Diesen Beitrag melden

    Alkoholprobleme?

    Bin kein Rickli Fan, aber fand das Foto und ihre Reaktion ganz symphatisch. Das mit dem Bier habe ich aber auch nicht verstanden. Würde mir als Steuerzahler eigentlich wünschen, wenn unsere Volksvertreter weniger statt mehr Alkohol konsumieren würden... vielleicht, würden sie dann eine gescheitere Politik machen...

  • Feiveline am 07.03.2018 18:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unmöglich, unnützes Theater

    Sie sollte sich lieber um Ihre Arbeit der Politik kümmern/konzentrieren, anstatt solch ein Theater zu machen. Wegen steckengebliebenen Zug. Anderen passiert sowas auch und es geht weiter. Ist Sie was Besseres?

  • Auti am 07.03.2018 18:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausgeliefert

    Ich habe auch schon Situationen im Zug erlebt, wo alles still stand und 20 Minuten gar nichts ging. Kein Licht, keine Durchsagen, nichts. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bis, muss ich selber schauen. Im Zug ist man ausgeliefert und Freibier wäre ja das wenigste, teuer genug ist es ja. Frau Rickli hat absolut recht.

  • Flokati am 07.03.2018 18:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder die ?

    Hat die Billag Barbie in der Politik schon etwas bewirkt oder fählt sie nur durch ihre Kommenrare in den Sozialenmedien auf ?

  • Commuter am 07.03.2018 18:35 Report Diesen Beitrag melden

    Trotzdem danke der Kritik an der SBB

    Da fährt wohl auch jemand nicht so oft Zug. Ist auf dem täglichen Menu der SBB, Frau Rickli. Wenigstens können Sie in der ersten Klasse abchillen und müssen sich nicht mit 100 anderen im Abteil den Sauerstoff teilen wie wir Normalbürger.