Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Probleme mit Streusalz
13. Oktober 2011 12:41; Akt: 14.10.2011 10:37 Print
Der Winter kann glatt werden
Die Rheinsalinen kämpfen mit technischen Problemen. Die Streusalz-Produktion läuft nur mit halber Kapazität. Bei einem übermässig eisigen Winter droht ein Salzmangel.
Zentrifugen in der Eindampfanlage der Saline Riburg: Die Dampfkompressoren sind derzeit kaputt. (Bild: Keystone)
Die neuen Dampfkompressoren seien noch während der Testphase aus bisher nicht geklärten Gründen schwer beschädigt worden, teilten die Schweizer Rheinsalinen am Donnerstag mit. Die Saline Riburg könne deshalb nicht wie geplant im Oktober den Betrieb wieder aufnehmen.
Infografik Wintertipps für AutomobilistenIm Rahmen einer Grossrevision der technischen Anlagen waren die seit rund vierzig Jahren in Betrieb stehenden Dampfkompressoren ersetzt worden. Über Einzelheiten der technischen Panne will das Unternehmen an einer Medienkonferenz am Freitag informieren.
Hoffen auf milden Winter
Die Rheinsalinen rechnen nicht damit, dass das Salz im kommenden Winter gleich ausgeht. «Wir haben mehr Vorräte als im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit», sagte Manfred Messmer, Mediensprecher der Rheinsalinen, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Vieles sei jedoch vom Wetter abhängig.
In den Salinen Schweizerhalle BL und Riburg liegen derzeit rund 105 000 Tonnen Streusalz auf Lager. Dieser Vorrat wird bei einem durchschnittlichen Winter bis Januar ausreichen.
Auch die Werkhöfe der Kantone und Gemeinden hätten ihre Lager über die Sommermonate bereits gefüllt, hielt Messmer fest. Zudem werde man Salz aus dem Ausland einkaufen.
Mangel im vergangenen Jahr
Im vergangenen harten Winter hatten die Salzreserven nicht mehr für alle Schweizer Strassen ausgereicht. Der Bezug musste vorübergehend kontingentiert werden.
Zwischen Dezember und Ende März lieferten die Rheinsalinen
Die Rheinsalinen gehören den Kantonen. Nicht mit dabei sind der Kanton Waadt, der in Bex selbst Salz abbaut, und das Fürstentum Liechtenstein. Das Unternehmen beschäftigt in der Nordwestschweiz rund 150 Angestellte.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 103 Kommentare






























mehr denken beim räumen....
dann eben weniger Salz! Nur dort wo notwenig ist salzen - den Rest liegen lassen. Bei uns wird bei 2 - 5 cm Schnee gesalzen - warum? Der Pflotsch lassen sie liegen - das gibt eine noch grössere Morerei. Also: falls Glatteis droht Salz ja - aber bei Schneefall bitte den Pflug benutzen - Pflug nach unten und Salzstreuer abstellen - es ist eh da gleiche Fahrzeug....
teilweise salzeb
salzen wo es gefährlich ist. also berg ab und auf. autobahn und fertig. leute können aufpassen, rasen ist eh verboten. blöd ist es halt mit geschäftsauto, aber bis jetzt kam ich immer überall durch.
ganz einfach
In den Quartierstrassen könnte man kieselstreu einsetzen (umwelttechnisch sowieso viel besser, kosten leider hoch). auf den hauptstrassen und viel befahrenen strassen salz.. gehwege mit kieselstreu und wäre problem gelöst