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Wieder vernetzt
16. November 2011 12:07; Akt: 16.11.2011 14:40 Print
Bund lockert die Facebook-Sperre
Das grundsätzliche Facebook-Verbot für die Angestellten des Bundes gibt es nicht mehr. In Zukunft darf in der Verwaltung wieder auf das soziale Netzwerk zugegriffen werden.

Bundesangestellte dürfen Facebook wieder nutzen. (Bild: Keystone)
Facebook ist für Bundesangestellte während der Arbeit nicht mehr grundsätzlich tabu. Die seit 2009 geltende Sperre in der Verwaltung wird gelockert: Jedes Departement entscheidet heute selber, ob es seinen Angestellten Facebook erlauben will oder nicht.
Nebst dem Aussendepartement EDA, das die Facebook-Sperre gar nie eingeführt hat, ist das Soziale Netzwerk nun auch in Doris Leuthards UVEK wieder zugänglich, wie Claudio Frigerio vom Bundesamt für Informatik (BIT) der Nachrichtenagentur sda sagte. Er bestätigte auf Anfrage einen Bericht der Online-Plattform blick.ch.
Ende November erlaubt laut Frigerio auch das Volkswirtschaftsdepartement EVD Facebook wieder. Das BIT ist für die technische Sperrung von Internetseiten zuständig.
In Kraft war die Sperre in den Departementen seit Herbst 2009, als die Departements-Generalsekretäre die Sperrung gemeinsam empfohlen hatten. Trotz eines Appells an die Eigenverantwortung verstopfte Facebook als eine der meistbesuchten Internetseiten zuvor die Bundesleitungen. Lediglich in Ausnahmefällen wurde der Zugang freigeschaltet.
Chancen und Risiken
Von dieser Empfehlung sind die Generalsekretäre nun abgerückt und überlassen den Entscheid jedem einzelnen Departement. Viele Bundestellen nutzen heute selbst Social Media zur Kommunikation. Statt der Sperre sollen die Mitarbeiter für die Möglichkeiten und Risiken der Plattform sensibilisiert werden.
Dazu formulierte das Eidgenössische Personalamt zusammen mit der Bundeskanzlei und dem Informatikstrategieorgan Bund einen Leitfaden zu den Möglichkeiten und Risiken von Social Media. Plattformen wie Facebook, Twitter und YouTube seien «noch öffentlicher als ein Tram oder ein Stammtisch», heisst es darin. Deshalb sollten die Beamten keine geheimen oder internen Informationen preisgeben.
Fragen von anderen Nutzern - beispielsweise Journalisten - sollen Bundesangestellte an ihre Kommunikationsstelle weiterweisen. Die private Nutzung sei zudem auf ein Minimum zu beschränken.
Kein Problem mehr sei das Datenvolumen, das der Facebook-Gebrauch mit sich bringt, sagte Frigerio. Die Infrastruktur werde laufend überprüft und sei heute leistungsfähig genug.
(sda)
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Alle 23 Kommentare






























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naja....
die generalsekretäre haben sich damit wohl ins eigene fleisch geschnitten da sie selber nicht mehr auf facebook gehen konnten. drum wird das jetzt gelockert.... ich finds nicht gut das die sperre gelockert wird... ich selbst hab eh kein facebook und komme prima ohne zurecht, ohne den ganzen social-network-mist...
hat auch gutes
Ich habe bei Unbekannten Namen/Kontakten am Telefon schon oft kurz den Namen in FB eingegeben, um dem Gegenüber ein Gesicht zu geben. Finde dabei nichts schlimmes...