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Krankenkassen
26. April 2009 22:30; Akt: 26.04.2009 22:40 Print
Künstliche Befruchtung in die Grundversicherung?
6500 Frauen liessen sich 2008 künstlich befruchten – so viele wie noch nie. Trotz Prämienexplosion wird gefordert, dass die Krankenkassen die Kosten tragen sollen.
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Künstliche Befruchtung
2007 wollten 5400 Schweizer Frauen eine künstliche Befruchtung. Die Gesellschaft für Reproduktionsmedizin rechnet laut «Zentralschweiz am Sonntag» für 2008 mit 6500 Fällen – eine Zunahme von gegen 20 Prozent. Mediziner fordern, dass unerwünschte Kinderlosigkeit als Krankheit klassifiziert und die Befruchtung durch die Krankenkassen gedeckt wird. Kosten: 6000 bis 7000 Franken. 2008 hätte dies für die Kassen rund 42 Mio. Franken Mehrkosten bedeutet.
Die Kosten einer künstlichen Befruchtung: 6000 bis 7000 Franken.(Bild: Keystone)
Dennoch verschliesst sich Santésuisse dem Wunsch nicht: «Die Wirksamkeit der künstlichen Befruchtung ist nachgewiesen. Die Voraussetzungen sind gegeben, dass die Kassen die künstliche Befruchtung in den Leistungskatalog aufnehmen», so Sprecher Paul Rhyn.
Anders sieht dies Toni Bortoluzzi: «Es kann nicht sein, dass alles auf die Solidarität der Schweizer abgewälzt wird – insbesondere in einer Zeit, in der die Prämien explodieren.» Dies umso mehr, als vielleicht bereits die Komplementärmedizin in den Leistungskatalog aufgenommen werde, so der SVP-Gesundheitspolitiker.
nm


























