Kriminelle Asylbewerber

05. Februar 2012 12:03; Akt: 05.02.2012 12:21 Print

Tessin plant  InternierungslagerTessin plant Internierungslager

In einem Pilotprojekt sollen renitente Asylbewerber in einem Spezialzentrum untergebracht werden. Das Bundesamt für Migration gab für das Vorhaben grünes Licht.

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Asylbewerber betreten am 6. Dezember 2011 das Asyl Empfangszentrum im Zentrum von Chiasso. (Bild: Keystone)

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Im Kanton Tessin soll ein Internierungslager für renitente Asylberwerber entstehen. Das schreibt die Zeitung «Der Sonntag» gestützt auf Angaben der Tessiner Kantonsregierung. «Mario Gattiker, der Chef des Bundesamts für Migration (BFM), gab am Donnerstag seine Zustimmung zum Pilotprojekt», sagt der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi.

Eine Aussage, welche das BFM bestätigt. Die Tessiner Regierung will eine Art Internierungslager für Asylbewerber erstellen, die kriminell geworden sind. Dafür sollen ausserhalb Chiassos Container aufgebaut werden. «Es geht dabei um erhöhte Freiheitsbeschränkung“, sagt BFM-Chef Mario Gattiker.

Eingeschränkte Bewegungsfeiheit

Das bedeutet: Asylbewerber, die in diesem Spezialzentrum untergebracht werden, sollen nicht mehr die volle Bewegungsfreiheiten haben. Gattiker: «Wer sich nicht an die Eingrenzung hält, begeht ein strafrechtliches Delikt: Er kann bis zu 12 Monaten in Haft sitzen.» Der Kanton Tessin und das Bundesamt für Migration berufen sich dabei auf Artikel 74 und 75 des neuen Ausländergesetzes.

Gobbi seinerseits macht keinen Hehl daraus, dass er durchgreifen will. «Als Vorsteher des kantonalen Justiz-, Polizei und Militärdepartements möchte ich in diesem Spezialzentrum nicht dieselben Regeln haben wie in einem Empfangs- und Verfahrenszentrum», sagt der Lega-Vertreter. «Ausgrenzung und Eingrenzung muss den Asylbewerbern gegenüber als starkes Signal dienen.» Er wolle nicht, «dass falsches oder unkorrektes Benehmen» von Asylbewerbern «keine Folgen» habe.

(bee)

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  • Danny am 06.02.2012 12:56 Report Diesen Beitrag melden

    Lager = einzige Chance

    In Holland dauert die Bearbeitung eines Asyantrags eine Woche. Wenn nach einer Woche entschieden wird, dass eine Person raus muss, wird sie ausgeschafft. Bei uns dauert es 1400 Tage. Sind unsere Beamten doofer als die niederländischen? Hat NL die besseren Gesetze?

  • C.Sagaris am 06.02.2012 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo!

    Ein grosses Bravo!

  • Hanspeter am 06.02.2012 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Raus mit diesen Schein-Asylanten

    Jetzt muss radikal Ordnung gemacht werden, und nicht mehr lange diskutiert werden - unser gesammtes Volks-Vermögen wird nur noch für diese Asylanten benötigt, und das CH-Volk wird dazu noch auf allen Stufen mit Teuerungen ausgenommen - wir haben eindeutig genug von dieser CH-Politik in Bundes-Bern.