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Auf Streifzug im Wallis
17. Juli 2012 18:16; Akt: 17.07.2012 18:16 Print
Zwei Wölfe und ein Dutzend gerissene Schafe
Im Wallis gehen zwei Wölfe um – und sie haben einen Bärenhunger. Zehn Schafe sind alleine am Wochenende tot aufgefunden worden. Trotzdem müssen die Wölfe zumindest vorerst keine Angst vor einem Abschuss haben.

Gerade zwei Wölfe treiben im Wallis ihr Unwesen. (Bild: Keystone/AP/jim Schulz)
Zehn Schafe sind im Oberwallis am Wochenende tot aufgefunden worden. Sie dürften einer Wolfsattacke zum Opfer gefallen sein. Eine DNS-Analyse ist im Gange. Bereits Ende Juni hatte ein Wolf mehrere Schafe gerissen.
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Mehr Platz für Wolf, Luchs und Bär
«Zehn Schafe haben wir tot, zwei verletzt aufgefunden», sagt Peter Scheibler, Chef der Jagd-Dienststelle des Kantons Wallis, am Dienstag zur Nachrichtenagentur SDA. Zudem seien zwei Tiere verschwunden. Damit bestätigt Scheibler eine Meldung der Tageszeitung «Walliser Bote» und des Radiosenders «Rhône FM». Der Zustand der Kadaver lässt darauf schliessen, dass die Tiere schon seit einigen Tagen tot waren.
Zwei Wölfe
Es scheint, dass zurzeit zwei Wölfe im Oberwallis unterwegs sind. Bereits Ende Juni hatte im Binntal ein Wolf zehn Schafe gerissen. Acht Tiere werden noch immer vermisst.
Das zweite Raubtier ist im Saastal unterwegs und hat bis anhin lediglich ein Schaf getötet. Bei diesem Tier könnte es sich um eine Wölfin aus Italien handeln, die bereits im letzten Sommer eine Herde angegriffen hatte.
Um die Erlaubnis für den Abschuss eines Wolfes zu erhalten, müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein. Das Raubtier muss innerhalb eines Monats mindestens 25 Tier töten, die nicht von Herdenschutzmassnahmen profitieren. Diese Bedingungen sind im Oberwallis zurzeit nicht erfüllt.
(sda)

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