Schweizer Integration

06. Januar 2011 17:24; Akt: 06.01.2011 17:26 Print

Wo Ausländer wirklich willkommen sindWo Ausländer wirklich willkommen sind

von Ronny Nicolussi - Secondos Plus will das Thema Migration nicht länger rechtskonservativen Kreisen überlassen. Deshalb sucht die Partei ausländerfreundliche Gemeinden.

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Mit diesem Flyer sucht Secondos Plus Gemeinden, die ausländerfreundlich sind. (Bild: zvg)

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Würden Sie sagen, Sie leben in einer ausländerfreundlichen Gemeinde? Was ist denn eine ausländerfreundliche Gemeinde? Für Ivica Petrušić gibt es nicht eine einheitliche Definition für diesen Begriff. Der Vizepräsident von Secondos Plus sieht vielmehr verschiedenste Kriterien, mit denen sich eine Gemeinde das Label «ausländerfreundlich» verdienen kann: «Wenn beispielsweise Einbürgerungsverfahren frei von Willkür sind, wenn mindestens 50 Prozent der ausländischen Kinder bei der Pfadi oder beim Blauring mitmachen, wenn im Elternrat auch ausländische Eltern vertreten sind, das können alles Hinweise für eine ausländerfreundliche Gemeinde sein.»

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Nun lanciert Secondos Plus eine Kampagne, bei der in erster Linie «ausländerfreundliche Gemeinden» der Deutschschweiz gesucht werden. Das Label kann aber auch an Kantone oder Parteien vergeben werden. Die Partei ruft deshalb lokale Behörden aber auch Privatpersonen dazu auf, auf ihrer Homepage Vorschläge einzureichen. Eine Jury aus Prominenten, dessen Zusammensetzung an der Generalversammlung der Partei am 18. Februar präsentiert werden soll, wird die Vorschläge prüfen. «Die Jury wird auch eine Rangliste erstellen, womit schliesslich die ausländerfreundlichste Gemeinde eruiert werden wird», sagt Petrušić.

Mit der Vergabe des Labels will Secondos Plus das Thema Migration im Wahljahr positiv besetzen. «Offenbar lohnt es sich für die Parteien, sich im Wahlkampf auf die drei, vier Prozent schlecht integrierten Ausländer einzuschiessen», sagt Petrušić. Just am Donnerstag hat die FDP das Positionspapier «Einwanderung gezielt steuern zum Nutzen der Schweiz» präsentiert. Der Vizepräsident erwartet, dass die Kampagnen gegen Ausländer heuer wegen der Wahlen «noch dreckiger» ausfallen dürften als sonst.

Kränzchen für Integrationsbemühungen

Secondos Plus wolle hingegen den Fokus auf die 95 Prozent Ausländer lenken, die in der Schweiz keine Probleme machten. «Trotz des systematischen Ausländerbashings der vergangenen Jahre gibt es viele Organisationen und Personen, die sich sehr um die Integration der Ausländer in der Schweiz verdient gemacht haben», so Petrušić. Und diesen soll nun ein Kränzchen gewunden werden.

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  • Arun Blaeuer am 11.03.2011 05:24 Report Diesen Beitrag melden

    Eine loesungung !?

    Und was ist mit denen die keine Wahl haben, und im eigenem Land, keine Freiheit, Gerechtikeit, Ueberlebungschabcen und familie haben. Die die verfolgt werden( ethnisch oder Politisch) Die die Ihre Wurzeln vergessen haben und sich schweizerische Wurzeln angeeignet haben. Rassimus muss strenger bestraft werden, und darf nirgends tolleranz erhalten!

  • Daniel Münger am 13.01.2011 08:16 Report Diesen Beitrag melden

    Dabei wäre es doch ganz einfach!

    Anstatt hier rumzumotzen, weil es einem nicht passt, steht es jedem/r frei, sich unverzüglich in die Heimat seiner//ihrer Eltern zurückzuwandern! Alles andere ist schlicht eine Frechheit!

  • Dani am 12.01.2011 20:18 Report Diesen Beitrag melden

    Aausländer-Freundlich solange die Kohle

    stimmt - ansonsten ist nicht gut Kirschen essen - so ist es nun mal.