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Cyber-Mobbing
22. Oktober 2012 06:07; Akt: 22.10.2012 11:08 Print
Jeder fünfte Teenager wird im Netz fertiggemacht
Früher wurde auf dem Pausenplatz gehänselt, heute wird im Internet gedemütigt. Weil viele nicht wissen, was Cyber-Mobbing überhaupt ist, hat Pro Juventute eine Kampagne lanciert.

Weit verbreitet: Jugendliche werden im Internet schikaniert und fertiggemacht. (Bild: Colourbox)
Bei der Notrufnummer 147 von Pro Juventute rufen zunehmend Kinder und Jugendliche an, die im Internet fertiggemacht werden. Wie die Stiftung am Montag mitteilte, hat bereits jeder fünfte Schweizer Teenager schon einmal Cyber-Mobbing erlebt.
Das Fertigmachen von Schwächeren verlagert sich vom Pausenplatz immer häufiger ins Internet. Vor einigen Jahren sei das Thema noch unbekannt gewesen. Heute sei es für die Fachleute der Beratungsnummer 147 Alltag.
Demütigungen im Internet seien verbreitet und lösten bei den Betroffenen extreme Verunsicherung und Ängste aus, schreibt Pro Juventute. Cyber-Mobbing kann zu Schlafstörungen und Depressionen und sogar bis zum Suizid führen.
Internationale Studien zeigen, dass die Zahl der Selbstmordversuche bei im Netz gemobbten Jugendlichen doppelt so hoch ist wie bei Jugendlichen, die noch nie auf sozialen Plattformen oder Ähnlichem fertiggemacht wurden.
Informationskampagne in allen Schweizer Schulen
Wie Pro Juventute weiter schreibt, besteht bei diesem Thema aber noch dringender Informationsbedarf. Nur gerade jeder zweite Schweizer und jede zweite Schweizerin wissen, was Cyber-Mobbing überhaupt ist. Dies zeigt eine repräsentative Online-Umfrage, die von Pro Juventute in Auftrag gegeben und am Montag veröffentlicht wurde.
69,9 Prozent haben zudem keine Ahnung, wo sie Hilfe bekommen, falls sie Opfer von Verunglimpfungen im Internet würden. Aus diesem Grund lanciert Pro Juventute eine schweizweite Kampagne, die auf das Phänomen und die Hilfsangebote aufmerksam machen soll.
Die Kampagne «Stopp Cyber-Mobbing» wird über Plakate, Fernsehspots, Facebook und mit einer Informationskampagne in allen Schulen in der Schweiz durchgeführt. Seit diesem Schuljahr bietet Pro Juventute zudem Workshops an Schulen an, die Cyber-Mobbing zum Thema machen.
Weitere Informationen zur Kampagne bei Pro Juventute.
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(sda)
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wie bitte
diese thema war vor einigen jahren noch unbekant. also die aussage macht mich wütend cybermobing gab es da auch schon nur wurde man nicht ernst genommen wen man jemandem darüber berichtete
was soll das
Mobbing ist die neue Modekrankheit oder was. Für alles wird heute ein Care Team aufgebiten. Lernt einmal euch selber zu wehren und überlegt vorher was ihr ins Netzt stellt. Wer dazu nicht fähig ist soll es bleiben lassen. Soziale Netzwerke für die ARMEN! Redet doch wieder einmal miteinander - nicht über webcam und sonstigen Mist. Kein Wunder braucht es immer mer Therapieplätze für alles mögliche.
Mitleid? Ich frag mich: Mit-was??
Die Jugendlichen, die im Netz gemobbt werden, müssen sich von mir aus gesehen an der eigenen Nase nehmen... Ich finde es schon fast verständlich, dass man da gemobbt wird aufgrund Fotos, Angaben, Aussagen und Kommentare die in den Social Medias nichts zu tun haben. Klar, Mobbing ist immer mies, ich durfte es meine ganze Schulzeit lang erleben vor ca. 15 Jahren und das verbal und direkt, ohne Internet. Mit dem Internet ist die Angriffsfläche einfach massiv gewachsen und einige sind leider extrem selber schuld... :-(
Wir sind Schuld, nicht die Jugend
In dem Alter sucht man Kontakte und vor Allem, sucht man sich selber. Fehler machen gehört dazu. Aber diese extremen Anfeindungen, die gehören nicht dazu! Es ist Aufgabe der Erwachsenen den Jugendlichen die Grenzen zu zeigen. Nicht die Jugend hat versagt. Wir Alten sind es. Wir geben die Spielregeln bekannt. Wenn wir das verpassen, setzen sie sich ihre eigenen Regeln, denn die Lehrer sind keine Ersatzeltern.