Vierfach-Mord in Rupperswil

18. Februar 2016 13:10; Akt: 18.02.2016 16:14 Print

Opfer hob 9850 Franken und 1000 Euro ab

Im Tötungsdelikt von Rupperswil konnten die Ermittler DNA-Spuren sicherstellen. Die Behörden rufen auch mit einem neuen Flugblatt zur Mithilfe auf.

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Dieses neu veröffentlichte Bild zeigt Carla S. am Tag ihrer Ermordung am Bancomaten der Hypothekarbank Rupperswil. Bisher hatte die Polizei nur dieses Bild des 48-jährigen Opfers Carla S. veröffentlicht, das sie in der Filiale der Aargauischen Kantonalbank in Wildegg zeigt. Die gefundenen DNA-Profile erzielten keine Treffer in den Datenbanken: Aargauer Ermittler und Staatsanwälte informierten in Schafisheim AG. (18. Februar 2016) «Wir wollen nicht alles, was wir wissen, veröffentlichen»: Der leitende Staatsanwalt des Kantons Aargau, Philipp Umbricht, an der Medienkonferenz. Die Ermittler führten rund 110 Einvernahmen durch, die Auswertung der Dash-Cam-Aufnahmen ist noch im Gang: Barbara Loppacher, Leiterin der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau. Eine Sonderkommission aus rund 40 Leuten ist an dem Fall dran, so viele wie noch nie (v.l.): Barbara Loppacher und Markus Gisin, der Leiter der Aargauer Kriminalpolizei. Das Interesse war gross: Medienschaffende in Schafisheim AG. Die Aargauer Behörden liessen Fahndungsaufrufe in verschiedenen Sprachen drucken. (18. Februar 2016) Trauernde sind auf dem Weg zum Gedenkgottesdienst für die Opfer des vierfachen Mordes in Rupperswil. (8. Januar 2015) Vor der Kirche stehen Blumenkränze bereit. (8. Januar 2016) Im Gedenken an die Nummer 9: Die C1 Junioren des FC Aarau widmeten ihrem ermordeten Team-Mitglied einen Sieg. Sein Trikot war immer dabei. Tiefe Betroffenheit: Gemeindeammann Ruedi Hediger versucht, die Stimmung in Rupperswil zu erklären. (Archiv) Die Dorfidylle ist vorbei: Rupperswil ist nach der Bluttat mit vier Toten über Nacht im ganzen Land bekannt geworden. Diese Wohlener Apotheke sollen am Tag der Tat zwei Unbekannte mit Schnittwunden betreten haben. Die Ermittler haben sich in Spitälern und Apotheken nach Verdächtigen erkundigt: Die Aargauer Kantonspolizei mit Rechtsmedizinern und Forensikern am Tatort. Mithilfe der Bevölkerung: Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, hält das Flugblatt mit dem Zeugenaufruf in der Hand. (24. Dezember 2015) Kantonspolizisten suchen an Weihnachten das Gespräch mit den Dorfbewohnern. Die Einwohner haben viele Kerzen im Haus, wo die Opfer gefunden worden sind, hinterlegt. Es ist ein Tötungsdelikt: Die vier Personen, die am Montag in Rupperswil AG nach einem Brand tot in einem Wohnhaus aufgefunden wurden, sind Opfer eines Kapitalverbrechens. Im Hausteil, in dem sich der Brand ereignet hatte, wohnte eine Mutter mit ihren zwei Söhnen im Alter von 13 und 19 Jahren. Die Polizei ermittelte in alle Richtungen, jetzt ist klar: Die Opfer wiesen Stich- und Schnittverletzungen auf, der Brand wurde absichtlich gelegt. Der Brand im Einfamilienhaus konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Die Polizei befragte in der Nachbarschaft die Anwohner. Ein Feuerwehrauto auf der Lenzhardstrasse in Rupperswil AG, wo sich der Wohnungsbrand ereignete. (21. Dezember 2015) Spurensuche: Ein Polizist leuchtet mit einer Taschenlampe in einen Schacht. (21. Dezember 2015)

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