Jugendumfrage

27. März 2017 20:28; Akt: 27.03.2017 20:34 Print

«Dass ich Vorbild bin, habe ich immer im Hinterkopf»

Die Tatsache, dass er Vorbild ist, beeinflusse sein Verhalten, sagt Iouri Podladtchikov. Und: Der Snowboarder erzählt, wer seine eigenen Vorbilder sind.

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Iouri*, in unserer Jugendumfrage haben Junge angegeben, Sportler seien ihre grössten Vorbilder. Wie fühlt es sich an, selbst Vorbild zu sein?
Es ist eine Riesenverantwortung, die man lernen muss zu tragen. Bei allem, was man macht, hat man im Hinterkopf, dass es Kids gibt, die einen bewundern, beobachten und zu einem aufschauen. Das beeinflusst auch das eigene Verhalten.

Umfrage
Wen sehen Sie am ehesten als ihr Vorbild?
16 %
43 %
5 %
5 %
2 %
2 %
2 %
1 %
11 %
7 %
6 %
Insgesamt 1891 Teilnehmer

Was ist aus deiner Sicht besonders wichtig, wenn man Vorbild ist?
Ich möchte nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein Vorbild sein. Darum liegt es mir am Herzen, meine persönlichen Erfahrungen weiterzugeben, damit die Jungen auch profitieren können und es einfacher haben, wenn sie dasselbe erreichen wollen wie ich. Vorbild zu sein ist übrigens auch etwas sehr Schönes und Bereicherndes, das konnte ich auf meiner Iouri-Kids-Tour erleben.

Wer sind deine eigenen Vorbilder?
Jemanden alleine zu nennen ist schwierig, denn für verschiedene Bereiche habe ich mehrere Vorbilder. Aber ich würde sagen, fast an erster Stelle kommen meine Eltern. Sie sind mir menschlich und wie sie zahlreiche Lebensbereiche locker im Griff haben ein grosses Vorbild. Auch mein Bruder hat eine zentrale Rolle. Er hat als Älterer für mich vorgespurt und mir vieles vorgemacht, das war wichtig für mich im Leben. In sportlicher Hinsicht und wie man mit Medien und dem ganzen Rummel umgeht ist sicher Gian Simmen ein Vorbild für mich.

*Snowbaorder Iouri Podladtchikov ist Olympiasieger 2014 und Weltmeister 2013 in der Halfpipe.

(ann)