Luxemburg

14. Februar 2017 18:49; Akt: 14.02.2017 20:35 Print

«Toyota-Betrüger» wird von Reporter ertappt

von Camille Kündig - Der Betrüger zockt derzeit in Luxemburg Leute ab. Dort versuchte er sein Glück bei einem Reporter der 20-Minuten-Familie, bis er sich ertappt fühlte und flüchtete.

Bevor er in Luxemburg anfing, Leuten Geld abzuknöpfen, war der Betrüger in der Schweiz unterwegs. (Video: Ethel Keller)
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Der Mann, der sich hierzulande über Monate als VW-, Toyota- oder Honda-Vertreter ausgab und Leute abzockte, hat in Luxemburg ausgerechnet einen Reporter der Zeitung «L'essentiel», die zu 20 Minuten gehört, angesprochen.

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Freitag, 10. Februar 2017 um 12.20 Uhr an der Raststätte Air de Wasserbillig: «Do you speak English?», fragt der Betrüger, der sich jeweils mit einer Identitäts- und Visitenkarte als «John Moloney» oder «Peter McElroy» ausweist, den Journalisten. Er sei aus London und brauche Hilfe. Doch der «L'Essentiel»-Mitarbeiter erkennt den Mann, die Zeitung hatte bereits mehrfach über ihn berichtet.

Wieder der Polizei entwischt

Er fragt den Betrüger, ob er Geld brauche. Der Ire antwortet verdutzt: «Nein, ich will nur wissen, wie weit es nach Brüssel ist.» Er ahnt wohl, dass er ertappt wurde, und flüchtet. Zwischen parkierten LKWs versuchte er sich zu verstecken, schreibt der Reporter.

Der Zeitungsmitarbeiter verständigt die Polizei. Aus der Ferne sieht er, wie Maloney hinter das Raststättengebäude läuft. Offenbar hat er sein Auto auf der anderen Seite der Autobahn parkiert, um schnell Richtung Deutschland flüchten zu können. Die Polizei sagt später, dass sie ihn nicht habe «antreffen können».

Wurden Sie auch vom falschen VW-, Toyota- oder Honda-Mitarbeiter angesprochen? Melden Sie sich per E-Mail an feedback@20minuten.ch und geben Sie uns auch Ihre Telefonnummer an. Alle Informationen werden auf Ihren Wunsch hin anonym behandelt.

Im Video erzählt ein Leser, wie der «Toyota-Betrüger» ihm und seiner Familie 200 Euro abgeknöpft hat.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fabian am 14.02.2017 18:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und wiso?

    Und aus welchem grund bitte schön geben die leute ihm Geld?

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  • G.T am 14.02.2017 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Internationale fandung jetzt

    Jetzt ist es ander Zeit das Fedpol eizuschalten diser Mann soll aus dem Verkehr gezogen werden.

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  • Toni am 14.02.2017 18:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie macht er das?

    Ist das ein geist oder was? Den kann man irgendwie nicht erwischen. Wo schläft er? Wo isst er? Der muss doch auch irgendwie essen kaufen, irgendwo schlafen usw...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mountainpixels2 am 15.02.2017 13:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verstehe nicht

    Wenn man wirklich so dumm ist und irgendwelchen Menschen Geld gibt. Ist man selber schuld.

  • Wakka am 15.02.2017 09:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein Geist?

    Soviel wie der unterwegs ist und an so viele Raststätten die er besucht, wurde ich Ihm wahrscheinlich selber finden wenn ich mich 1 ganzen Tag damit beschäftigen würde. Ich glaube die Polizei hat diesen Fall noch nicht so ernst genommen.

  • Uli Hoeness am 15.02.2017 09:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hut ab

    Clever dieser Kerl.Findet nach wie vor dumme Menschen.

  • Reto am 15.02.2017 08:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Menschen

    Ich würde ihm keinen müden Rappen geben, wie ich auch nie etwas für andere Menschen spende. Wir Menschen haben das Elend uns selbst zu zuschreiben. Dafür spende ich mehrere Tausend Franken pro Jahr für den Tierschutz. Wäre schön, wenn bei JRZ mal für so ein Projekt gesammelt würde.

    • Marco am 15.02.2017 14:32 Report Diesen Beitrag melden

      Ein Kind, das an Unterernährung stirbt

      hat sich das also selbst "zu zuschreiben" (sic!)?

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  • Mr. Spock am 15.02.2017 06:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wie dämlich kann man denn sein?

    hätte besser nichts gefragt und gleich die Polizei gerufen, die Chancen wären um einiges besser gewesen ihn zu fassen. Vorallem keine so dämliche Frage das beim andern alle Alarmglocken losgehen.