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20. Januar 2016 12:49; Akt: 20.01.2016 15:14 Print

Grippe-Epidemie hat die Schweiz erfasst

Erstmals in dieser Saison hat die Grippe den Epidemie-Wert überschritten. Die Fälle haben sich im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt.

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Die Grippewelle hat die Schweiz im Griff. Laut Medizinern ist eine Impfung das Einzige, das wirklich hilft. Sie können es den Viren aber etwas schwerer machen. Mit den folgenden Tipps dürften das gelingen. Waschen Sie Ihre Hände und waschen Sie sie oft. Probanden, die während einer Untersuchung ihre Hände fünfmal pro Tag wuschen, reduzierten ihre Grippeanfälligkeit um 45 Prozent. Waschen Sie Ihre Hände nicht ein-, sondern zweimal. Denn nach einmaligem Waschen, so Forscher, seien Viren und Bakterien - auch mit spezieller Seife - noch nicht weggewaschen. Sehr viele Menschen waschen nach dem Klo-Besuch ihre Hände nicht. Nehmen Sie also, um die Tür nach dem Händewaschen zu öffnen, ein Papiertuch, damit sie nicht mit dem verseuchten Türgriff in Berührung kommen. Das Grippevirus wird zwar auch durch Küssen oder Husten übertragen, am meisten aber durch Hand-zu-Hand- oder Hand-zu-Objekt-Kontakt. Desinfizieren Sie also auch unterwegs oder am Arbeitsplatz Ihre Hände. Mit Tüchlein oder mit flüssigem Mittel. Benützen Sie, um sich die Augen zu reiben, nicht ihre Fingerspitze, sondern ihren Knöchel. Auf ihm sitzt das Grippevirus seltener. Geben Sie nicht immer sich selber die Schuld an allem! Menschen mit weniger Selbstvertrauen erkranken öfter an Grippe als andere. Zurückzuführen ist dies darauf, dass Stress nicht gut fürs Immunsystem ist. Platzieren Sie in der Grippe-Zeit Taschentücherboxen überall dort, wo Menschen sind. In der Wohnung, am Arbeitsplatz, im Auto. Niest dann jemand in Ihrer Nähe, tut er dies sehr wahrscheinlich in ein Taschentuch und mindert so die Ansteckungsgefahr. Reduzieren Sie die Raumtemperatur um fünf Grad. In der trockenen Luft eines überheizten Raumes fühlen sich die Viren pudelwohl. Installieren Sie zusätzlich einen Luftbefeuchter. Kaufen Sie sich ein Hygrometer. Es misst die Luftfeuchtigkeit. Unter 40 Prozent ist die Luft zu trocken und Sie sind anfällig auf Viren, über 60 Prozent bedeutet, dass sich Schimmel bilden wird. Um die 50 Prozent ist perfekt. Einmal die Woche ab in die Sauna. Denn, so eine Studie, erkranken Menschen, die einmal pro Woche saunieren, 50 Prozent weniger häufig an Grippe. Unglaublich, hilft aber: Atmen Sie regelmässig die heisse Föhn-Luft ein. Den Föhn dazu auf warm (nicht heiss) stellen und eine Armlänge vom Gesicht entfernt halten. Atmen Sie so lange Sie können durch die Nase ein, am besten während 20 Minuten. Die tägliche Knoblauch-Ration hält nicht nur die Grippe fern. Sollte das Virus nämlich trotzdem zuschlagen, waren die Symptome bei Knoblauch-Essern viel weniger schlimm. Einmal pro Tag setzen Sie sich in einen abgedunkelten Raum, schliessen die Augen und denken an ein bestimmtes Wort. Meditation macht frei von Stress. Und stressfreie Menschen erkranken weniger schnell. Handtücher müssen in der Grippe-Saison alle drei bis vier Tage gewechselt werden. Waschen Sie sie heiss, um die Viren abzutöten. Reinigen Sie allabendlich Ihre Fingernägel. Dort krallen sich nämlich die bösen Viren fest! Joghurt-Esser erkranken in der Regel viermal seltener als Nicht-Joghurt-Esser. Essen Sie jeden Tag einen Becher - starten Sie diese Gewohnheit im Sommer, damit Ihr Immunsystem bis im Winter voll widerstandsfähig ist.

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Die Grippe hat die Schweiz fest im Griff. Bereits vergangene Woche hatten Mediziner berichtet, dass sie vermehrt Patienten mit grippeähnlichen Symptomen behandelten. Jetzt zeigen die Zahlen des Bundesamts für Gesundheit: Die Zahlen haben sich innerhalb einer Woche verdoppelt.

Zum ersten Mal in der aktuellen Saison hat die Grippe nun den Schwellenwert einer nationalen Epidemie überschritten. Gesamtschweizerisch wurden in der vergangenen Woche 109 Konsultationen pro 100'000 Einwohner registriert, in der Vorwoche waren es noch 53. Und die Tendenz ist steigend. Damit scheint die Grippe in der Schweiz ähnliche Bahnen einzuschlagen wie im vergangenen Jahr. Der Winter 2014/15 gilt als die stärkste Grippesaison der vergangenen 15 Jahre.

Im Bündnerland und Tessin am stärksten

Am stärksten von der Zunahme betroffen sind Kleinkinder zwischen null und vier Jahren. Mit Abstand am stärksten von der Epidemie betroffen sind die Regionen Graubünden und Tessin, dort wurden 337 Konsultationen pro 100'000 Einwohner gemessen. An zweiter Stelle stehen die Regionen Zürich und Ostschweiz mit 102 Konsultationen. Am resistentesten sind die Westschweizer, mit konstanten 30 Konsultationen pro 100'000 Einwohner ist die Grippe hier nur sporadisch anzutreffen.

(vro)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • k.j. am 20.01.2016 13:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dunkelziffer

    wird wohl noch viel höher sein. Viele überstehen die Grippe auch ohne Arztbesuch (weil z.B. Kinder und Hausfrauen trotz mehreren Tagen mit hohem Fieber kein ärztliches Zeugnis brauchen). Allen Patienten wünsche ich von Herzen gute Besserung und schnelle Genesung.

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  • Tannenwald420 am 20.01.2016 13:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nervige sache..

    Wünsche allen Menschen welche momentan unter einer Grippe leiden gute Besserung.

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  • sori am 20.01.2016 13:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Denkt daran...

    ...dass nicht jeder und jede gleich zum Arzt geht

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Die neusten Leser-Kommentare

  • burner am 21.01.2016 21:49 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist doch nur eine Grippe

    Ich weiss wer vom Impfen wirklich profitiert... Man sollte es mit weniger Arbeit und Stress versuchen können. Nur kann sich das nicht jeder leisten. Ein solides Imunsystem wäre von Vorteil. Und rennt nicht immer alle gleich zum Doctore oder gleich in die Notaufnahme. Die Aphoteke tut es meist auch. Ich mag nicht immer noch mehr Krankenkasse bezahlen.

  • Emma am 21.01.2016 19:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sauber und seriös hilft wirklich!

    Ich wiederhole mich: Es gibt einfach nur folgendes: Sauberkeit, Hygiene, keine wechselnden Sexualpartner und genügend Schlaf! Es ist erwiesen, wer unseriös lebt, bekommt viel öfters die Grippe! Ich weiss, was ich sage, ich habe so ein Beispiel in nächster Nähe! Ich selbst hatte genau einen einzigen Mann in meinem ganzen Leben und erst 2 mal eine ganz kleine und harmlose Erkältung! Die Hormone sind schuld daran!

    • tri am 21.01.2016 19:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ......

      Super, und in welchem Job arbeiten Sie, dass Sie immer genügend Schlaf und gesunden Food bekommen ?

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  • Peter G. am 21.01.2016 16:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sich einfach nicht anstecken ...

    ... lassen hilft übrigens auch bei vielen anderen Krankheiten, das ist wissenschaftlich erwiesen.

  • Kuno am 21.01.2016 15:58 Report Diesen Beitrag melden

    Impfen!??

    Nie wieder!! Machte die letzten 10 Jahre die jährliche Grippeimpfung und bekam sie doch jedes Jahr! Seit 2 Jahren lass ich das mit der Impfung und ich hatte auch keine Grippe mehr!! Werden wir eigentlich verschaukelt oder was?

    • Dr. Med. H.Eucheler am 21.01.2016 16:10 Report Diesen Beitrag melden

      Impfstoff

      Da weiss aber jemand gefährlich wenig über das Prinzip des Impfens. Frage voraus, sind Sie ein Anhänger der 'Impfungen fördern Autismus' Philosophie?

    • kein arzt am 21.01.2016 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Dr. Med. H.Eucheler

      anscheinend wissen sie gefährlich wenig über das prinzip und die wirkung von impfungen. jedenfalls ist gesunden menschen dringend von einer grippeimpfung abzuraten. auch ärzte und pflegepersonal sollten davon abstand nehmen, was ja in der realität auch geschieht. dass impfungen derart schlimme folgeschäden, an neugeborenen wie auch erwachsenen, haben können ist nicht hinlänglich erwiesen aber zumindest anzunehmen. wie bei allem anderen ist aber auch hier zu bedenken, dass jeder körper anders reagiert und keine allgemeine aussage getroffen werden kann.

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  • Luna am 21.01.2016 15:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aufpassen!

    Jetzt mit diese Wetter ist normal das schnell krank wird und jeder weiss wenn nicht fit ist besser zu hause bleiben als alle überall die Viren bringen und verteilen