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Miserable Testresultate
11. Februar 2012 23:30; Akt: 12.02.2012 10:59 Print
Die alten F/A-18 schlagen den Gripen
Der schwedische Gripen soll neuer Kampfjet der Schweizer Luftwaffe werden. Nun zeigen zwei geheime Berichte, dass er durchs Band schlechter ist als die aktuellen Armee-Maschinen.
Ein Techniker auf dem Flugplatz Emmen begutachtet einen Gripen-Kampfjet. In geheimen Tests hat die schwedische Maschine sehr schlecht abgeschnitten. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
Für 3,1 Milliarden Franken will der Bundesrat neue Kampfjets vom Typ Gripen kaufen. Der Preis für die 22 Flugzeuge dürfte noch etwas sinken, da die in der Bewerbung unterlegenen Konkurrenten ihre Offerten nach unten korrigiert haben. Gripen-Hersteller Saab liess durchblicken, dass man ebenfalls noch einmal mit sich reden lasse.
Bildstrecken Saab Gripen Download des BerichtsDie «SonntagsZeitung» hat auf ihrer Website die Zusammenfassungen der zwei geheimen Evaluationsberichten zum Download bereitgestellt:
TTE Swiss Air Force confidential release (PDF)
Doch soll die Schweiz das viele Geld tatsächlich in den Gripen investieren? Der Entscheid des Bundesrats von Ende November hatte bei mehreren Sicherheitspolitiker für Kopfschütteln gesorgt. Wasser auf die Mühlen der Kritiker ist nun ein Artikel der «Sonntags Zeitung». Diese berichtet gestützt auf zwei geheime Berichte der Luftwaffe, dass dem Gripen selbst die minimalen erwarteten Fähigkeiten fehlen würden.
Tests zentral in der Gesamtbewertung
In allen getesteten Bereichen schneidet der Gripen schlechter ab als der 15 Jahre alte F/A-18, den die Schweizer Luftwaffe momentan besitzt. Das gelte auch für die luftpolizeilichen Missionen, berichtet das Blatt weiter. Diese sind für die Schweiz von zentraler Bedeutung.
Bislang berief sich Verteidigungsminister Ueli Maurer darauf, dass die Berichte über die Mängel des Gripen nicht «das Filetstück» der Gesamtbewertung seien. Nun heisst es jedoch beim VBS, dass die beiden (nun nicht mehr) geheimen Berichte 60 Prozent des Gesamturteils ausmachen. Unklar ist, weshalb sich der Bundesrat im Wissen um die vernichtenden Testresultate trotzdem für den Gripen entschieden hat.
Schweizer Piloten haben den Gripen zudem laut der Zeitung «Sonntag» nie selber getestet. Bei Flügen im Jahr 2008 wurde zwar das alte Modell Gripen C/D auf Herz und Nieren geprüft. Vom weiterentwickelten Modell E/F, welches die Schweiz zu kaufen beabsichtigt, gibt es bisher erst ein einziges Exemplar, der E/F Demonstrator. Dieser Einsitzer wurde von anderen Luftwaffen mit Kaufabsichten getestet, nicht aber von der Schweiz. Laut dem damaligen Schweizer Chefpiloten waren noch nicht alle Systeme fertig eingebaut. Zudem handle es sich nur um einen Einsitzer.
(rme/mdr)
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Alle 112 Kommentare






























Bitte Objektiv
Sorry, aber das kann man doch wirklich nur mit Gewalt vergleichen. Die beiden Typen spielen doch in ganz unterschiedlichen Liegen. Deswegen ist der Grippen ja so viel günstiger als die F/A-18, oder gar deren Nachfolger. Die Frage ist einfach, was nützt der Schweiz am besten? Nicht was ist das allerbeste das erhältlich ist? Denn ob wir mit dem Allerbesten nicht übers Ziel (oder die Landesgrenzen) hinausschiessen muss auch gefragt werden.
Get over it
Dir beste armee der schweiz, kauft nicht die besten jets der wetl. Und jetzt? Kaufen wir die jets, um piloten eine freude zu machen, um flugzeugfans zu begeistern, um szenarien aus dem kalten krieg zu befriedigen? NEIN. Luftpolizei kann der gripen längstens mahen. Findet euch damit ab, dass die beste armee, nicht das beste budget hat.
Lieber russische qualität
Vor das Geld sollte man russische Kampfflugzeug kaufen. Sind schnell und wendig, sie schlagen immer die f18.