Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Dutzende Fälle
06. Oktober 2012 23:30; Akt: 06.10.2012 23:30 Print
Sie sind Neonazis - und in der Schweizer Armee
In der Schweizer Armee sollen Dutzende militante Neonazis Dienst leisten - teils in Führungspositionen. Sie posieren im Netz in eindeutigen Haltungen und präsentieren ihre rechtsextremen Insignien.
Zahlreiche militante Neonazis sind Mitglied in der Schweizer Armee. Das berichtet die «SonntagsZeitung», der rund 30 Fälle von jungen Militär-Angehörigen vorliegen, die sich im Internet mit ihrer rechtsextremen Einstellung brüsten.
Infografik Rechtsextremismus in EuropaSie posieren auf den Bildern im Netz mit Hakenkreuzen oder vermummt mit Hitlergruss. Besonders brisant: Unter den jungen Männern befinden sich solche, die militärischen Führungspositionen besetzen. Ausserdem hat die «SonntagsZeitung» auch beim vorbestraften Präsidenten der Partei National Oriertierter Schweizer (PNOS), Dominic Lüthard, kompromittierende Bilder entdeckt. Dieser absolvierte Ende 2011 unbehelligt einen WK als Gebirgsinfanterist - im nächsten März soll er erneut einrücken.
Empörung von links bis rechts
Sicherheitspolitiker von links bis rechts sind empört und fordern den sofortigen Ausschluss der Extremisten. Chantal Galladé
Chantal
Galladé
SP, ZH
NationalratVerbunden mit
Verband Lesen und Schreiben Schweiz
weitere Verbindungen anzeigen (SP), Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates (SiK): «Diese Männer sind ein Sicherheitsrisiko für die Schweiz.» Auch SVP-Nationalrat Hans Fehr
Hans
Fehr
SVP, ZH
NationalratVerbunden mit
Schweizerzeit Verlags AG, Flaach
weitere Verbindungen anzeigen findet die aufgedeckten Fälle problematisch. «Da besteht ohne Zweifel ein Gefährdungspotential, das wir sehr ernst nehmen müssen, sagt er.
Doch dem Militär sind die Hände gebunden. «Die aktuellen rechtlichen Grundlagen lassen keine präventiven Ausschlüsse zu», sagt Armeesprecher Christoph Brunner. SiK-Mitglieder fassen deshalb eine Gesetzesänderung ins Auge.
(jam)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.
-
Alle 178 Kommentare

Die Printausgabe von 20 Minuten gibts jetzt auch als ePaper.
Die 20 Minuten App Familie
Thank god it's Friday!
DIE Nightlife-Website für Partyverrückte aus aller Welt



















Beängstigend...
Beängstigend die Kommentare. Vorallem das verharmlosen und das mit dem finger auf die linken zeigen. Gut zu wissen das die Befürworter hier im Forum wohl nie Dienst getan haben, und gut zu wissen das unser Militär ein Miliz System in einem Vielvölkerstaat ist, und das diese Braunen Menschen eine absolute minderheit darstellen. Zwar eine potentiell sehr gefährliche, aber die anderen wissen sich zu wehren. Bei uns haben die Glatzen nicht lange gewährt! Und das werden sie auch nicht, solange es RICHTIGE SCHWEIZER gibt. All die 88 anhänger, geht in den osten. Hier seid ihr nicht willkommen.
Antwort
Hr. R. Meier, vielleicht gehen besser Sie in den Osten und nehmen gleich noch die Gefährder mit. Vielleicht sind Sie da besser aufgehoben!
peinlich
die sind so peinlich, ich kann gar nicht hinshauen.
Film dazu
Bester Film zu diesem Thema: "American Hystorie X"!! Zeigt die Problematik mit der Rechtsradikalen Szene auf und ist wirklich sehr sehr eindrücklich. Schaut ihn euch an.
Film
Welcher Film zeigt die verherende Politik der linken EU-Führungszene?