Leuthard auf Grönland

09. August 2017 12:41; Akt: 09.08.2017 12:53 Print

Ein strahlendes Lächeln gegen den Klimawandel

Auf Grönland besuchte Doris Leuthard eine Schweizer Forschungsstation. Die Umweltministerin wollte sich von den Auswirkungen des Klimawandels überzeugen.

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Bundespräsidentin Doris Leuthard hat sich auf Grönland zusammen mit Schweizer Forschern über die Folgen des Klimawandels informiert. Sie besuchte am Mittwoch die meteorologische Basisstation Swiss Camp im Westen der grössten Insel der Welt.

Begleitet wurde Leuthard vom Gletscherforscher Konrad Steffen, Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL), dem Klimaforscher Thomas Stocker von der Universität Bern und dem Präsidenten des ETH-Rates, Fritz Schiesser, wie das Uvek mitteilte.

Auswirkungen des Klimawandels

Im Vorfeld ihres Grönland-Besuchs hatte die Umweltministerin gesagt, es sei ihr «wichtig zu erkennen und mit den Forschern zu ergründen, was uns erwartet». In Grönland sehe man am schnellsten, wie sich der Klimawandel auswirke.

«Ich möchte Einschätzungen von Experten hören, was das für uns bedeutet, für das Klima in Europa und was die Politik tun kann», sagte Leuthard im Gespräch mit sda-Video in Kopenhagen.

Schweizer Forscher

Leuthard besuchte in Westgrönland die meteorologische Basisstation Swiss Camp, wo Schweizer Forscherinnen und Forscher seit den frühen 1990er Jahren Daten über Schnee, Eis und die Atmosphäre sammeln.

Die Schweiz verfügt seit Mai 2017 über den Beobachterstatus im Arktischen Rat, der die acht Arktis-Anrainerstaaten Dänemark, Finnland, Island, Kanada, Norwegen, Russland, Schweden und die USA, Vertreter indigener Völker sowie spezialisierte Institutionen umfasst.

(chi/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tschörtschi am 09.08.2017 12:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wozu??

    Sicher sinnvoll,der Besuch.Ich hoffe doch sehr,sie ist zu Fuss dorthin!

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  • Kevin am 09.08.2017 13:36 Report Diesen Beitrag melden

    so viel zum klimaschutz

    ist das nicht extrem widersprüchlich. unsere bundesrätin reist nach Grönland, um sich von den Auswirkungen des klimawandels zu überzeugen. ich nehme an, die reise erfolgte im bundesratsjet. der besuch in Grönland bringt gar nichts für den klimawandel, aber frau leuthard hatte wenigstens einen schönen tagesausflug. und das UVEK muss nicht damit kommen, dass irgendwelche CO2-zertifikate gekauft werden und der flug somit klimaneutral war. die abgase wurden trotzdem produziert und diese Zertifikate sind nichts als moderner Ablasshandel für das eigene gewissen.

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  • Stop Asyl-Industrie am 09.08.2017 12:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mit dem Velo?

    Gegangen? Dann ist es ehrlich, sonst nicht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ruth am 10.08.2017 19:58 Report Diesen Beitrag melden

    KLIMA-WANDEL AUF ALLEN STUFEN VON A-Z

    weltweit auf allen Stufen. In der Forschung + Politik lauft einfach ein Rädchen zuviel wie bei Cern - eine richtige Hexenjagt ist im Gange, bis zum geht nicht mehr.

  • Bud am 10.08.2017 10:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    gute miene zum bösen spiel

    bravo frau bundesrätin wenn sie sich nicht gekümmert hätte würde man sie kritisieren! einem teil unseres unzufriedenen volkes kann man nichts gut machen!!!!!

  • Lindth am 10.08.2017 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    kein Bedauern?

    Warum äussert DL kein Bedauern, dass der Linthgletscher geschmolzen ist? Diese Tatsache ist doch viel relevanter und erkenntnisreicher als was im fernen Grönland passiert

  • Säg mau am 10.08.2017 09:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Now to now

    Hoffentlich weiss Frau Bundesrätin auch, nach den viiielen interessanten Informationen, dass ihr Tesla-Akku in der Herstellung so viel Energie verbraucht, wie wenn ein normales Benzinauto ca. 7 Jahre rumfährt.... ebe jo.....

  • Redsnapper am 10.08.2017 08:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wasser predigen und Wein konsumieren

    Es ist unglaublich. Die reden immer von Klimawandel und reisen in der Welt umher. Dabei kann dies alles in Google mitangesehen werden. Unglaublich, die Signale, welche die parasitäre Politkaste an unsere Kinder sendet.